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Mann droht...

  1. Hallo
    Ich möchte mich nach 10 Jahren Ehe scheiden lassen.  Obwohl mein Mann auch nicht mehr glücklich ist, will er sich nicht trennen, da er dann für mich und die Kinder zahlen muss.
    Er droht mir, dass er nicht mehr arbeiten und aufs Sozialamt ginge. Von den Kindern würde er keinen Kontakt mehr wollen (5&8 Jahre). Er hat auch mehrmals gedroht,  sich oder uns alle umzubringen. 
    Er nimmt Antidepressiva.
    Welche Chancen habe ich? An wen kann ich mich wenden? Hat jemand ähnliches erlebt? Wie komme ich da raus?
    Über Ratschläge würde ich mich freuen. 
    Klara

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  2. Wenn jemand aus dem letzten Loch pfeift, werden seine Notsignale immer größer.
    Er signalisiert deutlich, dass er selbst völlig verkehrt LEBEN gelernt hat und nicht weiter weiß.
    Um seine Not zu zeigen, muss er seine Fehler größer machen - das musst du nicht persönlich nehmen.
    Du könntest dich als SENDER begreifen und a) erst einmal dich selbst stärken und harmonisieren (Coués Autosuggestion kann gut helfen) und dann b) genau das AUSSTRAHLEN, wonach seine Seele am Verhungern und Verdursten ist.
    Du kannst im Geiste seine gute Entwicklung denken und ausmalen und ihm ein Bild zudenken, das ihn seine Potentiale erfühlen, entdecken, entwickeln hilft.
    Vergiss nicht, immer zuerst deine Kräfte zu harminisieren und zu stärken, damit du eine starke Ausstrahlung hast für eine gute ATMOSPHÄRE, in der sich die guten Kräfte gut entfalten und wachsen. Ich freue mich auf deinen Erfolg.
    Franz Josef Neffe

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  3. Aufgrund Ihres Schreibens muss ich feststellen, dass Ihr Mann wahrscheinlich psychisch krank ist (Antidepressiva kann er sich nicht ohne Facharzt besorgen). Sie müssen aber auch nicht mit solchen massiven Drohungen leben, das ist weder für Sie als Ehefrau noch für die Kinder tragbar. Sie benötigen dringend Beratung bei einer psychologischen/psychiatrischen Beratungsstelle. Eventuell kommen Sie zu einer guten Adresse in Ihrem Wohngebiet durch eine Familienberatungsstelle. Warten Sie nicht zu, von selbst passiert nichts.
    Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern alles Gute!
    Boé Nagel - Familienleben Unterhalts- und Sorgerechtsexpertin


    editiert am 06.02.18 um 16:04

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  4. Hallo Klara9
    Mir kommt deine Geschichte sehr ähnlich vor. Ich bin vor 2Jahren sehr spontan und unter grosser Angst mit den Kindern (6Mo, 3 und 5) ausgezogen.
    Ich gehe seither regelmässig zur Psychotherapie. Dort wird mir geholfen meine innere Stärke zu finden, halten und weiter zu stärken. Die Zeit nach der Trennung wird lang und schwer mit einem depressiven Expartner. Meiner droht immer wieder mit Suizid. Ich nehme dies zur Kenntnis und erwähne jedoch, dass ich diese Information weiterleite. Einmal informierte ich seine Familie, welche dann bei ihm blieben oder seinen Psychiater.
    Falls er mit Suizid droht, behalte es nicht für dich. Leite es weiter! Und suche auch für dich professionelle Unterstützung (Familienberatung, Psychologe). Der Weg ist lange.
    Wünsche euch viel Kraft auf euerm Weg!

    Arthax

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