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Unterhaltsforderung trotz Lebensmittelpunkt Ausland

  1. Ex Partnerin ( nicht verheiratet) ist von Deutschland in die Schweiz gezogen wegen Heirat eines Deutschen in der Schweiz lebenden. Gemeldet sind alle nun in der Schweiz, der Sohn geht aber weiterhin in D zur Schule, Verein. Mutter arbeitet auch VZ in D und besucht dort Mitgliedschaften in Vereinen. Nur gemeldet sind Sie in der Schweiz und fordert nun Unterhalt nach schweizerischem Gesetz.  1 Frage : Ist das möglich trotz das schon immer Unterhalt bezahlt wird in € ?
    2 Frage: Ist nicht der Lebensmittelpunkt der massgebende Punkt der Unterhaltshöhe? 
    3 Frage: Der Unterhaltsbedarf des Kindes ist dadurch natürlich für mich als Vater schlechter gestellt da ich meinen Lebensmittelpunkt in der Schweiz habe und Sie inkl Sohn alles in D. wo das Leben viel günstiger ist!  

    Inzwischen habe ich heraus gefunden dass das Ziel der Kindesmutter ist den Unterhaltsbedarf nach CH Recht einzuklagen und dann sich von Ihrem Mann zu trennen und in D. zu leben ohne arbeiten zu müssen.

    Doch nun steht der Gerichtstermin an, wie kann man sich durch dieses handeln schützen??

    DANKE 

    PS: Ich selbst bin verheiratet und lebe mit meiner Frau inkl 2 Kindern in der Schweiz 

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  2. Die deutsche Alimentenberechnung richtet sich nach der Düsseldorfer-Tabelle (s. Internet). In der Schweiz richtet sich die Alimentenhöhe nach den wirtschaftlichen Möglichkeiten beider Elternteile. Ich nehme an, wenn sich der Lebensmittelpunkt von Kindsmutter und Kind in Deutschland befindet, dass dies vor Gericht auch so beurteilt wird. Mit den möglichen Absichten der Kindsmutter haben Sie nichts zu tun. Wenn sie jedoch für sich und ihren gemeinsamen Sohn die Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz hat, hätte sie allerdings eine Chance, nach schweizerischem Recht beurteilt zu werden. Das Gericht in der Schweiz wird streng nach Fakten urteilen.
    Alles Gute!
    Boé Nagel

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