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Unterhaltszahlung / Forderung - Deutschland / Schweiz

  1. Guten Tag,

    ich (Deutscher) lebte mit meiner damaligen Verlobten (Schweizerin) in der Schweiz (Kanton Bern). Wir bekamen zwei wundervolle Töchter (Zwillinge) und heirateten in der Schweiz. Nach wenigen Monaten Ehe verließ mich meine Frau für einen anderen Mann. Daraufhin verlor ich einige Monate später meine Arbeit in der Schweiz und suchte 8 Monate eine neue Anstellung. Jedoch war zu dieser Zeit der "Inländervorrang" und weil ich Deutscher war, bekam ich keine neue Arbeitsmöglichkeit. Dies wurde mir von der RAF (persönlich) bestätigt.

    Aus diesem Grund bin ich schweren Herzens wieder nach Deutschland gezogen. Wenige Monate später wurde ich rechtskräftig in der Schweiz geschieden. Ich kämpfe um das gemeinsame Sorgerecht und habe es auch bekommen.

    Die auferlegten Unterhaltskosten erdrückten mich. Bis ich eine bessere Anstellung in Deutschland finden konnte. Nun wurde jedoch die Unterhaltsforderung verdoppelt. Gemessen anhand meines Einkommens. Jedoch wird nach Schweizer Recht vom Bruttolohn gerechnet. In Deutschland erhalte ich nur den Nettoverdienst. Somit übersteigen die Forderungen meine Existenz und verschulde mich jeden Monat weiter. Da meine Ex-Frau Inkassohilfe beantragte und die Behörden sich weigern, meine Finanzielle Situation zu akzeptieren.

    Durch die Corona-Krise bin ich auch gezwungen in Kurzarbeit zu gehen. Was bedeutet, dass ich weniger Lohn erhalte. Auch dies akzeptieren die Behörden nicht. Auch die Tatsache, dass ich nun Zahlungsunfähig bin und all die Jahre pünktlich meinen Unterhalt geleistet hatte.

    Das schlimmste jedoch für mich ist, dass ich meine Kinder nicht mehr sehen kann. Ich kann mir keinen Aufenthalt in der Schweiz leisten.

    Ein schweizer Anwalt hat meine Situation sich angesehen und meinte nur. Da kann man nichts machen. ...

    Somit werde ich nun Sozialhilfe benötigen. Meine Kinder kann ich dadurch nicht mehr sehen. ... Was soll ich machen?

    Welchen Weg könnte ich noch nehmen? Ich bin Ratlos!

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  2. von TwinDad, 01.09.20 um 14:46Guten Tag,

    ich (Deutscher) lebte mit meiner damaligen Verlobten (Schweizerin) in der Schweiz (Kanton Bern). Wir bekamen zwei wundervolle Töchter (Zwillinge) und heirateten in der Schweiz. Nach wenigen Monaten Ehe verließ mich meine Frau für einen anderen Mann. Daraufhin verlor ich einige Monate später meine Arbeit in der Schweiz und suchte 8 Monate eine neue Anstellung. Jedoch war zu dieser Zeit der "Inländervorrang" und weil ich Deutscher war, bekam ich keine neue Arbeitsmöglichkeit. Dies wurde mir von der RAF (persönlich) bestätigt.

    Aus diesem Grund bin ich schweren Herzens wieder nach Deutschland gezogen. Wenige Monate später wurde ich rechtskräftig in der Schweiz geschieden. Ich kämpfe um das gemeinsame Sorgerecht und habe es auch bekommen.

    Die auferlegten Unterhaltskosten erdrückten mich. Bis ich eine bessere Anstellung in Deutschland finden konnte. Nun wurde jedoch die Unterhaltsforderung verdoppelt. Gemessen anhand meines Einkommens. Jedoch wird nach Schweizer Recht vom Bruttolohn gerechnet. In Deutschland erhalte ich nur den Nettoverdienst. Somit übersteigen die Forderungen meine Existenz und verschulde mich jeden Monat weiter. Da meine Ex-Frau Inkassohilfe beantragte und die Behörden sich weigern, meine Finanzielle Situation zu akzeptieren.

    Durch die Corona-Krise bin ich auch gezwungen in Kurzarbeit zu gehen. Was bedeutet, dass ich weniger Lohn erhalte. Auch dies akzeptieren die Behörden nicht. Auch die Tatsache, dass ich nun Zahlungsunfähig bin und all die Jahre pünktlich meinen Unterhalt geleistet hatte.

    Das schlimmste jedoch für mich ist, dass ich meine Kinder nicht mehr sehen kann. Ich kann mir keinen Aufenthalt in der Schweiz leisten.

    Ein schweizer Anwalt hat meine Situation sich angesehen und meinte nur. Da kann man nichts machen. ...

    Somit werde ich nun Sozialhilfe benötigen. Meine Kinder kann ich dadurch nicht mehr sehen. ... Was soll ich machen?

    Welchen Weg könnte ich noch nehmen? Ich bin Ratlos!

    Wenn Sie Sozialhilfeabhängig werden, können Sie dies bei der Inkassostelle geltend machen. Sie müssen dies jedoch schriftlich belegen, denn die Sozialhifestellen können keine Alimente bevorschussen.
    Eventuell kann Sie eine kirchliche Beratungsstelle betreffend Ihrer Kinderbesuche in der Schweiz beraten und Ihnen die Reise bevorschussen.

    Alles Gute!

    Boé Nagel

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