Ostereier färben

Ostereier bemalen mit der ganzen Familie macht am meisten Spass

Eier färben ist ein Vergnügen für die ganze Familie. Foto: ©iStockphoto.com/Sean Locke

Gefärbte Eier

Zum Färben werden meist hartgekochte Eier verwendet, die später zum Verzehr gedacht sind. Die im Geschäft erhältlichen Eierfarben sind als Lebensmittel geeignet, so dass die Eier nach dem Färben verzehrt werden können. Ausgeblasene Ostereier können aber natürlich auch benutzt werden.

Wenn kleine Kinder beim Färben dabei sind, eignen sich besonders so genannte «Kaltfarben» für die bunten Kreationen. Bevor es losgeht, sollten die Eltern den Kleinen allerdings eine Schürze umbinden oder ältere Kleidung anziehen lassen, damit nicht gleich Hose und Pullover mit eingefärbt werden. Farbvarianten lassen sich beim Färben am besten dadurch erreichen, dass man immer nur Teile der Eier in eine Farbe eintaucht.

 

Ostereier aufhängen

Zum Aufhängen der verzierten Eier benutzt man am besten einen kleinen Trick. Dabei wird ein Streichholz in der Mitte geteilt oder ein Stück von einem Holzspiess abgebrochen. Dieses Holzstückchen wird an einen Faden gebunden und durch das untere, grössere Loch im Ei gesteckt. Zum Schluss wird der Faden noch vom Inneren des Ostereies aus durch das obere, kleinere Loch gefädelt. So muss der Faden nicht direkt am Ei befestigt werden und kann sich trotzdem nicht wieder lockern und abfallen.

Tipp: Eier färben mit Naturfarben

Wer beim Färben nicht auf die chemisch hergestellten Farben zurückgreifen möchte, kann auch Naturfarben benutzen. Einziger Nachteil ist, dass die natürlichen oft nicht so deckend sind wie die künstlichen Farben. Auch für Dekorationen, die länger halten sollen, eignen sie sich kaum, da sie oft nicht lichtecht sind. Dafür sind die Farben aus Naturmaterialien allerdings sehr zu empfehlen, wenn kleine Kinder beim Färben dabei sind, da sie völlig ungefährlich sind.

Grün: 150g Spinat- oder Brennnesselblätter
Blau: 100g gefrorene Heidelbeeren oder 2 EL getrocknete Holunderbeeren
Rot: 200g Rote Beete oder Rotkraut
Gelb: 4 TL Kurkuma und 4-5 Safranfäden
Gelbbraun: Zwiebelschalen

Die Pflanzenteile für die jeweilige Farbe in einem Liter Wasser ungefähr 15 Minuten lang kochen. Dann den entstandenen Sud durch ein Sieb drücken und die Flüssigkeit abkühlen lassen. Einen Schuss Essig dazu geben und eine Messerspitze Alaun. Vor dem Färben ausserdem die Eier mit Essigwasser reinigen. Das intensiviert die spätere Farbe. Anschliessend die Eier in den Sud geben und ungefähr eine halbe Stunde darin liegen lassen. Danach nur noch abtrocknen und schon sind die bunten Ostereier fertig.

 

Text: Bianca Sellnow, Teaserfoto: iStockphoto.com/Hallgerd

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