Reiseapotheke

Das gehört in die Reiseapotheke:

  • Fiebermesser und fiebersenkende Zäpfchen
  • Medikamente für Durchfall
  • Spezialernährungsprodukte bei Durchfall
  • Sterile Augen-, Ohren- und Nasentropfen und Hustensirup bei Erkältung und schmerzstillende Tropfen oder Zäpfchen
  • Desinfizierungsmittel (ohne Jodgehalt)
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor
  • Gel zur Pflege von Sonnenbrand
  • Insektenschutz- und Heilmittel
  • Sterile Gaze-Kompressen
  • Elastische Binden, Heftpflaster

 

Reisekrankheit

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Engagement von TCS

Alles beginnt mit einer gewissen Benommenheit, die sich bald zu Müdigkeit und Abgespanntheit ausweitet. Man wird bleich, kalter Schweiss bricht aus, dann folgen Übelkeit und Erbrechen. Kurz vor der Abreise einzunehmende Tropfen oder Tabletten, spezifische Armbänder, die auf Akupunkturpunkte einwirken usw. beugen Reisekrankheit wirksam vor. Ihr Kinderarzt oder Apotheker berät sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten.

Grössere Kinder können auf dem Vordersitz Platz nehmen (natürlich mit einem entsprechenden Rückhaltesystem), denn dort ist die Stabilität des Fahrzeuges am grössten. Fordern Sie die Kinder auf, nach vorne und nicht seitlich zum Fenster hinaus zu schauen. Falls Ihr Kind sich über Schlechtsein beklagt, so schnell wie möglich an die frische Luft gehen, damit sich das Symptom nicht verstärkt. Selbstverständlich sollte im Beisein von Kindern nicht geraucht werden. >> Verweise

Im Notfall

  • Im Auto: Halten Sie an, verlassen Sie mit Ihrem Kind das Fahrzeug und machen Sie einige Schritte im Freien. Geben Sie ihm etwas Wasser oder ungezuckerten Tee zu trinken.
  • Im Flugzeug: Richten Sie die Sitzlehne in die vertikale Position und sagen Sie dem Kind, es soll möglichst ruhig sitzenbleiben, den Kopf leicht vornüber geneigt. Die Druckunterschiede, eher bei der Landung als beim Start zu spüren, können Ohrensausen und - vor allem bei Erkältungen
  • Ohrenschmerzen verursachen. Diese Unannehmlichkeiten können durch häufiges Schlucken (Trinken, Kaugummi, Bonbon) und Gähnen gemildert werden.
  • Auf dem Schiff: Gehen Sie aus der Kabine oder den Innenräumen nach draussen an die frische Luft. Halten Sie sich in der Mitte des Schiffes und so nahe an der Wasseroberfläche wie möglich auf. Machen Sie ein paar tiefe Atemübungen mit Ihrem Kind.

 

Die heisse Sonne

Die kleinen Feriengäste sind ganz besonders empfindlich auf Hitze und Sonnenbrand. Hier einige Tips, die übrigens auch für Erwachsene gelten...

  • Schützen Sie Ihren kleinen Sprössling mit einem Sonnenhut vor einem Sonnenstich, auch wenn er die Kopfbedeckung nicht unbedingt zu schätzen weiss. Vielfach ist es auch angebracht, den Kleinen zeitweise ein T-Shirt anzuziehen, damit sie sich beim Spielen keinen Sonnenbrand holen.
  • Schützen Sie seine Haut mit einer Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor (mindestens 15) und reiben Sie ihn nach jedem Bad wieder ein.
  • Eine Sonnenbrille schützt die Augen vor den Sonnenabstrahlungen des Meeres, Sandes und eventuell des Schnees.
  • Meiden Sie Strandaufenthalte während der grössten Hitze und gönnen Sie dem Kind eine kleine Siesta, auch wenn es Zuhause am Nachmittag nicht mehr schläft.
  • Lassen Sie die Kinder vor allem während den ersten Tagen nicht länger als eine Viertelstunde an der prallen Sonne und steigern Sie je nach Hauttyp die Dauer nach und nach.
  • Falls die Kinder dennoch einen Sonnenbrand erwischt haben, einen Gel oder sonst eine erfrischende Salbe auftragen und die Sonne während ein oder zwei Tagen meiden.
  • Achten Sie auf genügend Hautfeuchtigkeit und tragen Sie ihm nach dem abendlichen Bad eine Feuchtigkeitscreme (Après-Soleil) auf.
  • Bei einem Sonnenstich (Kopfweh, Unwohlsein, Erbrechen, Krämpfe) muss er sich ausruhen, viel trinken und vor allem am Schatten bleiben.

Vermeiden Sie das Barfusslaufen am Strand. Abgesehen vom Verletzungsrisiko durch verschiedene Gegenstände (Muscheln, Scherben, Stachel der Seeigel usw.) und Infiltrationen durch den direkten Kontakt mit im Boden enthaltenen Parasiten (Sandflöhe, Larven von Darmwürmern) können sich die kleinen Strandgänger die Füsse verbrennen, ohne dass man sich dessen bewusst wird (vor allem bei feinem Sand).

Aufgepasst bei Luftzug: zwar ist es bei grosser Hitze sehr erfrischend, ein leichtes Lüftchen zu spüren, doch kann dies auch im Sommer zu sehr unangenehmen Erkältungen führen. In klimatisierten Räumen (Hotelzimmer, Restaurant) kann man den Kleinen einen leichten Pullover überziehen, um den grossen Temperaturunterschied mit draussen auszugleichen.

Insektenstiche

Besonders unangenehm sind die Stechmücken, die sich an den Meeresküsten, an Seen und Teichen und in den Lichtkegeln bei einbrechender Nacht besonders wohl fühlen. Um sich nicht die Ferien verderben und den Schlaf rauben zu lassen, gibt es einen Schutz: Reiben Sie die unbedeckten Körperstellen mit einem Mückenschutz (Lotion, Salbe oder Gel) ein. Aber achten Sie darauf, dass diese für Kinder geeignet sind. Nachts ist in stark verseuchten Regionen das Moskitonetz der beste Schutz vor Mückenstichen. Wirksame Alternativen: elektrischer Mückenschutz, Insektenvertilungsplättchen usw. Von brüsken Bewegungen in der Nähe von Bienen und Wespen ist abzusehen. Das ist immer noch der beste Schutz.

Vergiftungen

Die Toxikologische Informationszentrale Schweiz, Klosbachstr. 107, 8032 Zürich, Tel. 01-251 66 66 gibt ein Merkblatt mit den wichtigsten Verhaltensmassnahmen heraus. Der Notfalldienst (Tel. 01-251 51 51) kann auch vom Ausland erreicht werden und ein Spezialist erteilt rund um die Uhr Auskunft für alle Regionen der Welt.

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Die Rubrik Freizeit wird Ihnen präsentiert von OMO. OMO ist Ihr Experte für saubere Wäsche und strahlende Farben. Kinder sind aktiv und sollten Ihre Umwelt unbeschwert entdecken können. Ob bei Abenteuern in der Natur, beim Sport oder anderen Freizeitaktivitäten, Schmutz gehört einfach dazu. mehr »

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