Weitere Kinderfragen zu Weihnachten

Kinder lieben die magische Weihnachtszeit.

Christkind, Weihnachtsmann und Samichlaus: Kinder haben viele Fragen und die Antworten darauf zu finden ist nicht immer einfach. Foto:© Gorilla - Fotolia.com

Warum schreibt man Wunschzettel (und wohin schickt man sie)?

Das Schreiben von Wunschzetteln ist bei vielen Kindern beliebt und ein festes Ritual im Advent. Ein Wunschzettel ist dazu da, die Wünsche für das kommende Weihnachtsfest dem Christkind oder dem Weihnachtsmann mitzuteilen. Meist schreiben die Kinder auf, dass sie brav waren und welches Spielzeug sie gerne geschenkt bekommen würden.

Man kann die Wunschzettel und Briefe an eine Vielzahl echter Adressen, sogenannte Weihnachtspostämter, schicken und erhält, sofern man den Brief früh genug losgeschickt hat, sogar eine Antwort im Namen des Weihnachtsmanns oder des Christkinds. Auch die Schweizer Post bietet jedes Jahr diesen speziellen Service an. Briefe adressiert an den Samichlaus, den Weihnachtsmann oder das Christkind werden gesammelt und von Angestellten der Post beantwortet.

Briefe ans Christkind und Co

Für Briefe ans Christkind gibt es eine eigene Poststelle im kleinen Ort Christkindl in Oberösterreich. Sie ist ab dem ersten Adventssonntag geöffnet und bearbeitet Briefe bis am 6. Januar. Die Adresse lautet:

Postamt Christkindl
Christkindlweg 6
A-4411 Christkindl

Wer dem Weihnachtsmann einen Brief schreiben möchte, kann diesen nach Norwegen in die Weihnachtsstadt in Drøbak schicken. Die Adresse lautet:

Julenissens Postkontor
Torget 4
1440 Drøbak
Norwegen

 

Warum stellt man einen Christbaum ins Wohnzimmer?

Der Brauch, einen Tannenbaum ins Heim zu stellen ist schon alt. Früher stellten die Menschen Tannenbäume auf, um böse Geister abzuwehren. Die Idee, die immergrünen Bäume zu schmücken kam dann erst viel später. Erst wurden sie mit Äpfeln, Nüssen und Süssigkeiten geschmückt, welche die Kinder dann an Heiligabend vom Baum pflücken und essen durften.

Heutzutage schmücken wir unsere Weihnachtsbäume mit Kerzen, Weihnachtskugeln und Lametta um dem Christkind eine Freude zu machen und um einen schönen Platz für die vielen Geschenke zu schaffen.

Der Freund/das ältere Geschwister hat gesagt das Christkind/der Weihnachtsmann sei nicht echt?

Alle Eltern kennen das Problem: Wenn das Kind eines Tages von der Krippe, dem Kindergarten oder der Schule nach Hause kommt und meint, der Peter und die Anna haben gesagt, das Christkind (wahlweise auch der Osterhase, die Zahnfee oder Harry Potter) sei gar nicht echt. Was nun?

Je nach Alter des Kindes kann getrost die Wahrheit aufgedeckt werden: Dass die Eltern die Geschenke kaufen und das Christkind oder der Weihnachtsmann nicht echt sind. Kleinere Kinder, die noch fester an der Fantasie festhalten, kann man aber zum Beispiel mit folgender Antwort trösten: «Das Christkind (oder der Weihnachtsmann) kommt eben nur zu den Kindern, die auch ganz fest daran glauben! Bei den anderen müssen halt wohl oder übel die Eltern die Geschenke besorgen, damit sie nicht leer ausgehen.»

Auch eine Möglichkeit ist es, dem Kind zu erklären, dass die Eltern lediglich die Helferlein des Christkinds oder des Weihnachtsmanns sind und deswegen die Geschenke kaufen gehen.

Antworten auf weitere Kinderfragen zu Weihnachten


 

Erfahren Sie mehr zum Santa Claus Village in Lappland im folgenden Video:

Autor: Fabienne Wernli

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