Weihnachtsbaum-Check: So finden Sie den passenden Christbaum

Der Weihnachtsbaum schmückt zu Weihnachten unsere Stuben. Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Baum haben, sollten Sie ihn vor dem Kauf gut unter die Lupe nehmen. Der Weihnachtsbaum-Check hilft weiter.

Weihnachtsbaum: wie man den perfekten findet

Die Qual der Wahl: Nicht immer ist es einfach, die schönste Tanne herauszupicken. (Bild: monkeybusiness/iStock, Thinkstock)

Fröhlich geht’s los, um einen Weihnachtsbaum zu kaufen. Doch kaum ist der Verkaufsstand erreicht, wandert der Blick unsicher hin und her. Welcher Baum ist der schönste? Welcher macht die beste Figur? Und: Welcher hält sich am längsten?

Wer diese drei Punkte beachtet, wird sicherlich viel Freude an seinem Christbaum haben:

1. Weihnachtsbaum-Check beginnt zu Hause

Sinnvoll ist es, sich zu Hause bereits ein paar Gedanken über den künftigen Weihnachtsbaum zu machen. Wie klein soll er, oder anders, wie hoch darf er sein? Es lohnt sich, mit einem Meter die gewünschte Höhe auszumessen. Auf diese Weise lässt sich der Kauf eines Baumes vermeiden, der beim Fest mickrig in der Ecke steht oder kaum unter die Zimmerdecke passt.

Auch die Breite des Baumes ist ein paar Gedanken wert: Ärgerlich, wenn während des Weihnachtsfestes ständig gegen ausladende Äste gestossen wird, sodass Kugeln klirren oder Nadeln rieseln.

Wo ist der Weihnachtsbaum-Ständer? Diese Frage führt in vielen Haushalten alljährlich zu einer gewissen Nervosität.Wer ihn schon vor dem Kauf des Weihnachtsbaumes sucht und findet, vermeidet Stress kurz vor dem Fest. Darüber gibt ein Blick auf den Christbaum-Ständer Aufschluss darüber, wie breit der Stamm unten mindestens sein muss, damit er Halt findet, und wie dick er höchstens sein darf, damit er leicht hineinpasst.

2. Weihnachtsbaum finden: Lebenslauf prüfen

Beliebte Weihnachtsbäume

  • Weiss-Tanne: Die heimische Weiss-Tanne wird zwar «Tanne» genannt, ist aber eine Fichte. Sie gehört zu den Klassikern. Die grossen, dunkelgrünen und hellgrünen Nadeln verströmen einen angenehmen Duft. Die Nadeln sind stumpf und stechen nicht. Sie bleibt relativ lange frisch.
  • Blaufichte: Auch die Blaufichte, der Staatsbaum von Colorado und Utah, ist lange haltbar. Ihr Nachteil sind ihre spitzen Nadeln – beim Schmücken ist es sinnvoll, Handschuhe zu ragen. Ihr Vorteil besteht in ihren starken Ästen, die auch schweren Schmuck tragen können.
  • Rotfichte: Die heimische Rotfichte ist der günstigste aller Weihnachtsbäume. Ihre Nadeln sind stumpfer als die der Blaufichte, halten im geheizten Raum aber nur wenige Tage.
  • Kiefer: Als Weihnachtsbaum ist sie bislang selten zu sehen, dabei macht sie sich in der Rolle sehr gut. Ihr Vorteil: Sie bleibt auch in warmen Räumen lange frisch. Speziell sind die bis zu 15 cm langen Nadeln.
  • Nordmann-Tanne: Sie ist gerade gewachsen, hat weiche, dichte Nadeln und hält sich im Christbaum-Ständer mit Wasser mehrere Wochen lang. Da die Nachfrage nach dieser Tanne gross ist, ist sie relativ teuer.
  • Nobilis-Tanne: Die weichen, langen Nadeln schimmern blaugrün und blauweiss. Sie bleibt sogar noch länger frisch als die der Nordmann-Tanne.

Eine Million Christbäume werden jährlich in der Schweiz verkauft. Ein grosser Teil stammt aus Dänemark und Deutschland. «Diese Bäume sind konfektionierte Massenware, die unter Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden angebaut werden», urteilt das Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt. Darüber hinaus belastet der Import der Bäume die Umwelt. Sinnvoller ist es, Bäume zu kaufen, die in der Schweiz gepflanzt wurden.

Doch auch wer einen Baum aus einer regionalen Plantage oder Baumschule kauft, sollte ein Auge drauf haben, was für eine Tanne er kauft. Denn obwohl der Baum hier gewachsen ist, heisst das noch lange nicht, dass die Tanne auch hier heimisch ist. Denn viele Tannen, die als Weihnachtsbaum angeboten werden, stammen ursprünglich aus den Wäldern des Kaukasus (Nordmann-Tanne) oder aus Nordamerika (Nobilis-Tanne). Auf diese Arten sollte man nach Möglichkeit aus ökologischen Gründen besser verzichten.

Naturschutzverbände raten zu heimischen Fichten, Kiefern und Tannen. Viel Spass macht es vor allem Kindern, mit den Eltern im Wald einen Baum zu schlagen, den der Förster freigegeben hat! Wer selbst eine Weiss- oder Rottanne fällt, schont nicht nur die Umwelt, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, einen frischen Baum zu erwerben. Informationen darüber, wo ein solcher Baum erworben werden kann, gibt es bei den Schweizer Gemeindeverwaltungen. Empfehlenswert sind auch Bäume aus der Region, die im Bio-Weihnachtshandel angeboten werden. Wie Sie einen Bio-Weihnachtsbaum finden, beschreibt dieser Artikel: nachhaltigleben.ch

3. Weihnachtsbaum-Check vor Ort

Wer zu Hause notiert hat, wie hoch und breit der Baum sein soll, der Weihnachten erstrahlen soll, hat es beim Weihnachtsbaum-Handel oder im Wald leicht. Weil wahrscheinlich nur ein Teil der Bäume den gewünschten Massen entspricht, ist die Auswahl nun schon übersichtlich geworden. Jetzt geht es darum, welchem Baum das Herz geschenkt wird. Dabei kommt es in erster Linie auf dessen Ausstrahlung an. Denn in der Natur gibt es keinen Baum, der äusserlich perfekt ist.

Bei der endgültigen Entscheidung, welcher Baum in der Stube glänzen soll, helfen folgende Fragen:

  • Ist der Stamm so gewachsen, dass er im Christbaum-Ständer guten Halt findet?
  • Ist zwischen den Ästen genug Platz für Christbaumschmuck?
  • Ist der Baum frisch? Leicht lässt sich ein Test machen: Bei einem frischen Baum rieseln kaum Nadeln, wenn sie Richtung Stamm gestreift werden.
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