Fasnachtsgebäck: Fasnachtschüechli

Der Puderzuckerkönig

Fasnachtschüechli: Süsse Rezepte zur Fasnacht

Bild: Liliana Fuchs, flickr, cc-Lizenz (by-nc)

Zutaten

für ca. 40 Fasnachtschüechli

  • 10 Eier
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 3 dl Rahm
  • 180 g Butter
  • 800 – 900 g Mehl
  • Puderzucker zum Bestreuen
  • Öl zum Frittieren
     

So geht es

  • Zuerst geben Sie die Eier in eine Schüssel, um sie schaumig zu schlagen.
  • Anschliessend fügen Sie Zucker, Salz, Rahm und die Butter hinzu.
  • Rühren Sie das Mehl nach und nach ein, bis der Teig schön glatt ist und in etwa die Konsistenz eines Hefeteiges aufweist. Nun können Sie ihn in drei Stücke teilen. Wickeln Sie jedes Teil in ein feuchtes Tuch und stellen Sie diese Teigteile über Nacht kühl.
  • Am nächsten Tag formen Sie eigrosse Teigstücke, die Sie kreisrund und so dünn wie möglich auswallen.
  • Bedecken Sie Ihr Knie mit einem Küchentuch. Dann ziehen Sie die Teigstücke über dem Knie sorgfältig mit den Händen auseinander, jedoch ohne sie zu zerreissen.
  • Legen Sie die runden, dünnen Teigstücke zum Antrocknen auf ein bemehltes Tuch.
  • Backen Sie die Küchlein bei 170 Grad schwimmend in der Fritteuse oder Pfanne, bis sie blass- bis goldgelb sind. Zum Wenden die Küchlein mit zwei Holzkellen ins Fett hinuntertauchen, so gewinnen sie ihr charakteristisch faltiges Aussehen. Nun müssen sie nur noch auf Küchenpapier abtropfen und auskühlen.
  • Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.

Rezeptidee

Die Neubloggerin Sandra, Hobbykochschweizerin, Ehefrau und Mutter, stellt auf ihrem Blog Sandras Gedankenwelt nicht nur interessante Rezepte vor, sondern widmet sich auch Themen wie Erholung, Fitness und Lifestyle, Society und Sport.

Fasnachtschüechli mit langer Tradition

Fasnachtschüechli, auch «Fasnachtskiechli», «Chruchtele» oder «Öhrli» genannt, waren schon im Mittelalter beliebt. Weil die Teigstücke über dem Knie sorgfältig in ihre dünne Form gezogen wurden, tragen sie auch den Namen «Chneublätz». Wenn die Fastenzeit heran rückte, machten sich die Frauen ans Backen des durchaus kalorienreichen Fasnachtsgebäcks. Es bot eine hervorragende Möglichkeit, Eier, Milch und Schweinefett im wahrsten Sinne des Wortes zu verbraten. Im 15. Jahrhundert liebten es die jungen Männer, in der Nacht die Fasnachtschüechli bei ihren Liebsten abzuholen. Wer Fasnachtschüechli wie früher selbst backen will, braucht nicht viele Zutaten, dagegen ein wenig Zeit, Geschick und Geduld.

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