Facebook Pixel

Und was gibt’s bei euch? Weihnachtsmenüs aus aller Welt

Wer neue Ideen fürs Weihnachtsmenü sucht, sollte sich von fremden Küchen und Bräuchen inspirieren lassen. 13 typische Weihnachtsessen aus aller Welt - von köstlich über gesellig bis kurios.

Gefüllte Braten aller Art sind ein besonders beliebter Hauptgang im Weihnachtsmenu. Inspiration aus aller Welt fürs Weihnachtsessen.Gefüllter Braten ist nicht nur in der Schweiz ein beliebter Hauptgang im Weihnachtsmenü. Bild: iStock

Viele Schweizer mögen es am Heiligabend gern gesellig, aber mit wenig Aufwand. Beim traditionellen Fondue Chinoise werden ungewürzte Poulet-, Schwein-, Kalb- und Rindfleischstreifen in heisser Fleischbrühe gegart. Dazu gibt es feine Saucen, Gemüse, Brot, Reis oder Pommes Frites. Auch beliebt sind Filet im Teig oder mit Kalbsfilet und Rahmsauce gefüllte Pastetli.

Die Art des Feierns bestimmt das Weihnachtsmenü

Wer Lust auf Abwechslung hat, sollte in fremdländische Küchen schauen. Zum Beispiel gibt es in vielen skandinavischen Ländern den Brauch eines kunterbunten Buffets mit verschiedenen landestypischen kalten und warmen Speisen. Dieser Brauch lässt sich auch gut auf die apéro-affine Schweiz übertragen. Wenn jeder Gast ein Lieblingsrezept aus seiner Familie mitbringt, kann auch bei einem Fest in grosser Runde ohne viel Stress ein kunterbuntes, geselliges Weihnachtsmenü auf dem Tisch gezaubert werden. 

Gastfreundschaft wird auch in Polen besonders herzlich zelebriert, wo zum Weihnachtsfest die gesamte Grossfamilie unter einem Dach zusammenkommt. Hier liegt auf jeder Weihnachtstafel ein Gedeck für unerwartete Gäste bereit. Das seltsamste Weihnachtsessen gibt es wohl in Japan. Dort gab es bis in die 70er Jahre gar keine nationale Weihnachtstradition, die eine amerikanische Fast-Food-Kette dann geschickt mit Eimern aus Frittiertem Poulet gestopft hat.

13 traditionelle Weihnachtsessen aus aller Welt

4 von 13

Traditionelles Weihnachtsessen in Japan: Frittiertes Poulet

Japan: Frittiertes Poulet

Das traditionelle Weihnachtsessen in Japan geht tatsächlich auf eine Marketing-Kampagne der amerikanischen Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken zurück. Als in den 70er Jahren die erste Filiale in Japan öffnete, hatte der Restaurantleiter die Idee, mit einem weihnachtlichen Partyeimer voll von frittiertem Poulet amerikanische Einwanderer zu versöhnen, die ihren traditionellen Truthahn vermissten. Weil es in Japan kaum Christen gibt und es deshalb keine tradierten Essensbräuche gab, konnte die nationale Marketingkampagne «Kentucky for Christmas» damals diese Lücke ausfüllen.

Bis heute bestellen Millionen japanische Familien Ihr Weihnachtsmenü Wochen im Voraus bei der Fast-Food-Kette: ein Eimer voll frittierten Pouletstücken. Zum Dessert wird häufig Erdbeersahne-Torte serviert.

Bild: iStock

Weitere Bilder anschauen