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Kinetischer Sand: Ein magisches Kinderspielzeug

Endlich mal ein Spielzeug, das mitdenkt. Kinetischer Sand macht keine Flecken, ist sogar für drinnen geeignet und gerade der grösste Hype im Kinderzimmer. Was Eltern über den Zaubersand wissen müssen. Samt Anleitung zum Selbermachen.

Kinetischer Sand in eine Form gepresst
Kinder sind begeistert von der bunten Knetmasse mit Sandstruktur. © BravissimoS, iStock / Getty Images Plus

Das Wichtigste in Kürze:

  • Kinetischer Sand sieht auf dem ersten Blick aus wie normaler Sand. Er nimmt jedoch eine feste Struktur an, sobald man ihn drückt und formt – ähnlich wie Knete.
  • Grundsätzlich gibt es keine Altersbeschränkung für den Sand. Hersteller empfehlen dennoch, Kinder erst ab dem dritten Lebensjahr mit dem Zaubersand spielen zu lassen.
  • Der Kinetische Sand hinterlässt zwar keine Flecken, dennoch lässt sich später alles wieder besser zusammenräumen, wenn die Kinder auf einer Unterlage oder in einer Sandkiste spielen.
  • Zaubersand lässt sich leicht selbst herstellen. Eine tolle Idee ist es, gleich eine grössere Menge herzustellen und Teile davon einzufrieren.

Kein Zweifel: Der Knetsand hat etwas magisches. Und tatsächlich: Kinetischer Sand (so lautet die Fachbezeichnung für den Sand) hält sein Versprechen. Das zauberhafte an diesem Spiel Sand sind dabei nicht nur seinen lebendigen Farben, sondern vor allem seine Konsistenz. 

Was ist Kinetischer Sand? Die coolere Knete!

Kinetischer Sand sieht auf den ersten Blick aus wie normaler Sand – nur bunter. Er ist krümelig und gleitet durch die Hände, wenn man ihn bewegt. Trotzdem ist er irgendwie anders; seine Form erinnert an Knete.

Beginnt man ihn nämlich zu drücken und zu formen, nimmt er eine festere Struktur an. So ist auch das Bauen von Sandburgen mit dem Sand problemlos möglich. Sogar Förmchen können ausgestochen werden.

Die geformten Figuren halten perfekt, ohne dass man den Sand (wie gewöhnlichen Sand) mit Wasser mischen muss. Erst wenn man die Sandfiguren wieder anfasst und bewegt, zerfällt der Sand in seine ursprüngliche, krümelige Form – it's Magic!

Kinetischer Sand: Spiel und Spass im Kinderzimmer

Kinder sind hell auf begeistert von der bunten Knetmasse mit Sandstruktur. Und Eltern sind es auch. Denn Kinetischer Sand macht weder Flecken noch feinkörnige Krümel, die sich in sämtlichen Ritzen und Ecken des Kinderzimmers verteilen.

Zwar wird empfohlen, die Kinder mit dem Zaubersand in einer kleinen Sandkiste oder auf einer Unterlage spielen zu lassen, doch selbst, wenn etwas Sand auf den Boden oder auf den Teppich fällt, ist das kein grosses Problem.

Er lässt sich leicht per Hand aufheben oder zusammenfegen. An Regentagen ist Kinetischer Sand daher sie perfekte Alternative zum Outdoor-Sandkasten.

Kinetischer Sand: Ab welchem Alter?

Alle Kinder spielen gern im Sand. Und ihnen sei der Spass gegönnt. Denn grundsätzlich gibt es keine Altersbeschränkung für den Sand. Bereits die Kleinsten mögen es gern, die magischen Körner durch ihre Hände gleiten zu lassen und die ungewohnte Haptik zu erkunden.

Kinder wird erst ab dem dritten Lebensjahr mit dem Kinetischen Sand spielen zu lassen. Grund hierfür ist vor allem die Gefahr des Verschluckens.

Wer also Kinder unter drei Jahren mit dem Knetsand spielen lassen möchte, sollte lieber dabei bleiben und aufpassen, dass die Kinder den Sand nicht essen. 

Kinetischen Sand selber machen: Eine einfache Anleitung

Kinetischen Sand kann man fixfertig und in den tollsten Farben im Spielzeugladen kaufen. Wer aber nicht nur Geld sparen, sondern seinen Kindern auch eine besondere Freude machen möchte, bastelt den Knetsand einfach selbst.

Was man dafür braucht: 960g Mehl, 120 ml Öl (z.B. Baby- oder Sonnenblumenöl), Lebensmittelfarbe nach Belieben

Kinetischen Sand herstellen: Einfach alle Zutaten gut miteinander vermischen – fertig ist der Knetsand.

Tipps zum Umgang mit Kinetischem Sand:

1 Unterlage benutzen: 

Der Zauber Sand hinterlässt zwar keine Flecken, dennoch lässt sich später alles wieder besser zusammenräumen, wenn die Kinder auf einer Unterlage oder in einer Sandkiste spielen.

2 Aufbewahrung: 

Damit der kinetische Sand nicht austrocknet und seine Beschaffenheit verliert, muss er in einem geschlossenen Behälter (am besten in einem Frischhaltebeutel) aufbewahrt werden.

3 Vorbereiten: 

Kinetischer Sand lässt sich leicht selbst herstellen. Eine tolle Idee ist es, gleich eine grössere Menge herzustellen und Teile davon einzufrieren. So hat man schnell eine Portion parat, wenn den Kindern die Lust danach steht.

4 Konsistenz: 

Beim DIY kinetischen Sand lässt sich die Konsistenz beeinflussen, indem man etwas Wasser hinzugibt; der Sand wird dann fester und griffiger. Ist der Sand allerdings zu nass geworden, verliert er seine krümelige Eigenschaft und ist eher wie Knete. In diesem Fall muss man ihn einfach eine Weile an der Luft trocknen lassen bis er wieder die gewünschte Haptik erreicht hat. 

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