Fingerfarben im Test: Von diesen Farben sollten Sie die Finger lassen!

Kinder lieben es, mit Fingerfarben zu malen. Und wie der Name schon verrät, dürfen sie mit Hand und Fuss aufs Papier gebracht werden. Doch leider sind nicht alle Farben für einen unbedenklichen Gebrauch geeignet, wie ein aktueller Fingerfarben-Test zeigt.

Fingerfarben-Test: Von diesen Farben sollten Sie die Finger lassen.

Fingerfarben bereiten grosse Freude, bei der Auswahl der Produkte sollte man aber vorsichtig sein. Foto: iStock, nailiaschwarz, Thinkstock

Mit Händen und Füssen in bunten Farben herumpatschen, um sie anschliessend auf ein weisses Blatt Papier oder eine Wand zu drücken, bereitet Kindern eine grosse Freude. Doch Fingerfarben sind mit Vorsicht zu geniessen, denn seit einigen Jahren machen sie negative Schlagzeilen. Deswegen untersucht das kantonale Labor Basel-Stadt seit 2005 in regelmässigen Abständen immer wieder Fingerfarben und nimmt sie vom Markt, weil sie eine zu hohe Konzentration von Schadstoffen aufweisen. Doch welche Marken betroffen sind, wurde immer verschwiegen. Deshalb gab K-Tipp einen eigenen Fingerfarben-Test in Auftrag.

Fingerfarben können Krebs erregen

K-Tipp untersuchte die in der Schweiz meistverkauften Fingerfarben auf bedenkliche Inhaltsstoffe. Es wurde untersucht, welche  über dem gesetzlich festgelegten Grenzwert lagen, wie bitter die Farben waren und ob die Fingerfarben Schadstoffe enthielten. Besonderen Fokus legte man dabei auf den Schadstoff Nitrosodiethanolamin (NDELA), welcher über die Haut aufgenommen wird und im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Bereits ab einem Gehalt von 0,05 mg NDELA pro Kilogramm besteht laut dem Deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung ein erhöhtes Krebsrisiko für Kinder. Der aktuelle Grenzwert liegt bei 0,02 mg pro Kilogramm. «Diesen krebserzeugenden Stoff kann und soll man in Fingerfarben vermeiden», sagt Urs Hauri, Experte vom kantonalen Laboratorium Basel-Stadt.

Fingerfarben-Test: Die bedenklichen Produkte

Am schlechtesten schnitten die Fingerfarben der Marken «Pelikan» und «Wooz’art» von Franz Carl Weber ab. Da sie die gesetzlichen Grenzwerte deutlich überschritten, hätten sie nach Ansicht der Tester gar nicht erst verkauft werden dürfen. Insbesondere bei den Farben von «Wooz’art» wurde der NDELA-Grenzwert von 0,02 mg pro kg mit einem Gehalt von 0,5 mg pro kg mehr als zehnmal überschritten. Ein «genügend» erhielten die Fingerfarben «Creations», die bei Toys’R’Us erhältlich sind, da sie nicht bitter genug schmeckten. Das kann laut K-Tipp dazu führen, dass Kinder die Farbe ablecken.

Fingerfarben-Test: Die empfehlenswerten Produkte

Mit «gut» schnitten die Fingerfarben von «Mucki» und «Bellcolor» ab. Die absoluten Testsieger waren Fingerfarben von «Mara», «SES Creative» und «Klecksi». Diese Produkte wurden alle mit einem «sehr gut» ausgezeichnet.

Eine detaillierte Übersicht zu den getesteten Produkten finden Sie hier.

 

 

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