Süssigkeiten gehören nicht in die Znüni-Box

Ein lustiges Gesicht aus Gemüse in der Znünibox sorgt für viel Spass.

Witzige Znünis sorgen für Spass und Lust am gesunden Essen. Foto: Vladislav Nosick, iStock, Thinkstock

Und ewig lockt der Schokoriegel

Bei aller Mühe, die Eltern sich mit dem Znüni machen: Kindern macht es Spass, sich Süsses am Kiosk oder beim Bäcker zu kaufen. Ganz verhindern lässt sich das meist auch mit guten Worten nicht – zu aufregend ist es, heimlich mit Freunden etwas Verbotenes zu tun.

Damit Kinder dennoch ausreichend mit Vitaminen, Nährstoffen und Mineralstoffen versorgt werden, ist es besonders wichtig, auf ein gutes Frühstück zu achten. Ein Magen, satt gefüllt mit Vollkornflocken und Obststückchen, bietet zwar auch noch einem Schokoriegel Platz, entwickelt aber weniger Heisshunger. Sinnvoll ist es daher, Kinder so rechtzeitig zu wecken, dass ein ruhiges und entspanntes Frühstück möglich ist.

Weitere Tipps für Eltern

Kinder sind detailverliebt – darauf macht das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain aufmerksam. Deshalb lehnen sie Obst und Gemüse, das nicht frisch und einwandfrei aussieht, oft ab. Wer aufgeschnittenes Obst und Gemüse mit etwas Zitronensaft beträufelt, verhindert, dass es braun wird.

Kinder wollen mitbestimmen, was in die Znünibox gehört. Doch die Frage «Was möchtest Du mitnehmen?», ergibt oft Antworten, die wenig mit einer gehaltvollen Zwischenmahlzeit zu tun haben. Geschickter ist es zu fragen: «Willst Du heute lieber Erdbeeren oder ein paar Gurkenscheiben in deiner Znüni-Box haben?» So werden Kinder in einem sinnvollen Rahmen an der Gestaltung der Zwischenmahlzeit beteiligt.

Nicht in die Znüni-Box gehören Nahrungsmittel, die nur wenige Vitamine und Mineralstoffe enthalten, dafür umso mehr Energie. Dazu gehören zum Beispiel Pausenriegel, Kuchen und fettreiche, salzige Snacks. Sie begünstigen Karies und Übergewicht.

Weiterführende Links zum Thema Znüni-Ideen

von Sigrid Schulze

 

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