Gesundheit > KinderkrankheitenSommergrippe beim Kind: Was hilft und wann du zur Ärztin musst Sigrid Schulze Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, vielleicht auch Fieber – ausgerechnet dann, wenn die anderen in der Badi liegen! Eine «Sommergrippe» ist in den allermeisten Fällen keine echte Grippe, sondern ein grippaler Infekt (Erkältung). Mit den richtigen Massnahmen kannst du Beschwerden lindern, Ansteckungen reduzieren und Warnzeichen rechtzeitig erkennen. Kommentare Teilen Facebook X / Twitter WhatsApp E-Mail Merken Eine Sommergrippe ist unangenehm, doch es gibt Mittel, ihr entgegen zu wirken. Foto: Lisa5201, iStock, Getty Images Plus Die Sommergrippe: Das Wichtigste in Kürze Eine «Sommergrippe» ist meist ein grippaler Infekt (Erkältung) – also ein viraler Atemwegsinfekt, der auch im Sommer häufig vorkommt. Im Sommer stecken meist Enteroviren dahinter, nicht Influenzaviren [4]. Typische Symptome: Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, manchmal leichtes Fieber und Müdigkeit. Manchmal zeigt sich der Infekt auch als Magen-Darm-Beschwerden. Verlauf: Oft 7–10 Tage; der Husten kann länger anhalten. Antibiotika helfen nicht: Sie wirken gegen Bakterien, nicht gegen Viren. Säuglinge unter 3 Monaten mit Fieber ab 38 °C gehören unverzüglich in ärztliche Kontrolle – unabhängig davon, wie munter sie wirken [1]. Bei akuten Alarmzeichen (schwere Atemnot, Bewusstseinstrübung, nicht wegdrückbare Hautflecken, Fieberkrampf über 3 Minuten): Notruf 144 [2]. Direkt zu Methoden, um das Immunsystem zu stärken. Eine Erkältung im Sommer fühlt sich unfair an – und ist trotzdem ganz normal. Akute Atemwegsinfekte können zu jeder Jahreszeit auftreten. Entscheidend ist nicht «Sommerkälte» an sich, sondern dass Viren durch Kontakte weitergegeben werden – in Familie, Kita, im ÖV, auf Reisen oder bei Veranstaltungen. Wichtig für dich als Elternteil: Du musst nicht perfekt «vorbeugen». Viel hilfreicher ist eine gute Einordnung (Was ist noch normal? Was braucht Abklärung?) und eine praxistaugliche Pflege zu Hause, damit dein Kind sich sicher erholen kann. Was ist eine «Sommergrippe»? Mit «Sommergrippe» ist im Alltag fast immer eine Erkältung gemeint – medizinisch ein grippaler Infekt. Eine echte Influenza («Grippe») ist etwas anderes: Sie wird durch Influenzaviren ausgelöst, beginnt typischerweise plötzlich und macht viele Betroffene rasch richtig krank. Im Sommer sind meist andere Erreger am Werk. «Meist handelt es sich um Enteroviren, die offenbar den Sommer mehr mögen als die Grippe- und Erkältungsviren, die das Winterhalbjahr bevorzugen», sagte PD Dr. Stefan Kuster, damals Infektiologe am Universitätsspital Zürich, 2018 im Interview mit dem USZ [4]. Zu den Enteroviren zählen auch die Coxsackie-Viren. Influenzaviren zirkulieren auf der Nordhalbkugel dagegen vor allem im Winter – mitbringen kann man sie am ehesten aus Ferien auf der Südhalbkugel. «Diese Infekte können auch einmal über mehrere Tage andauern, aber ihr Verlauf ist generell eher leichter als bei einer echten Grippe», erklärte Kuster im selben Interview [4]. Symptome, Dauer und Ansteckung Eine Sommergrippe kann sich mit Schnupfen, Husten, Bläschen im Mund und Halsweh zeigen – also wie ein grippaler Infekt im Winter auf die oberen Atemwege beschränkt sein. Sie kann aber auch als Magen-Darm-Infekt mit Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall daherkommen [4]. Für die Einordnung zu Hause hilft dir diese Faustregel: Eine Erkältung startet oft schleichend (erst Halskratzen oder Schnupfen), Fieber ist häufig mild oder fehlt, und der Verlauf zieht sich über mehrere Tage. Bei einer echten Influenza ist der Beginn meist plötzlich, mit hohem Fieber und starkem Krankheitsgefühl. Und: Auch Covid-19 kann mit Erkältungssymptomen starten – bei Unsicherheit (zum Beispiel vor Kontakt zu vulnerablen Personen) ist eine Abklärung gemäss aktueller ärztlicher Empfehlung sinnvoll. Wie lange dauert das? Viele Erkältungen bessern sich nach einigen Tagen, sind aber oft erst nach 7–10 Tagen deutlich vorbei. Husten kann länger anhalten, obwohl das Kind sonst wieder fit ist. Das allein ist nicht automatisch ein Alarmzeichen – entscheidend sind Allgemeinzustand, Atmung und Trinkmenge. Übertragung durch Tröpfcheninfektion Auch die Viren, die für eine Sommergrippe verantwortlich sind, werden durch Tröpfchen weitergegeben, die beim Husten oder Niesen eines Erkrankten in die Luft gelangt sind, oder durch direkten Kontakt [4]. Darüber hinaus wandern sie von Hand zu Hand. So breiten sie sich aus, auch durch Gegenstände wie Spielzeuge, Türklinken und Tastaturen, die viele Menschen berühren. In der Hand an sich können Erkältungsviren zwar keine Infektion verursachen, wohl aber, wenn sie dann – beim Kratzen an der Nase oder beim Essen – an die Schleimhäute von Nase, Rachen, Mund oder Augen gelangen. Dort dringen sie ein und vermehren sich. Deshalb lohnt sich Hygiene im Alltag, gerade wenn ihr verreist oder viel unterwegs seid. Was hilft zu Hause – praktische Checkliste für Familien Wenn dein Kind sonst gesund ist, kannst du eine Sommergrippe in der Regel gut zu Hause begleiten. Ziel ist nicht, Symptome «wegzuzaubern», sondern den Körper beim Gesundwerden zu unterstützen und Beschwerden zu lindern. Trinken anbieten: häufig kleine Mengen Wasser oder Tee, bei Babys öfter stillen oder das Fläschchen anbieten. Ruhe zulassen: In den fieberfreien Phasen soll dein Kind wieder Interesse zeigen – spielen, ein Büechli anschauen. Nicht zu warm einpacken: Beim Fieberabfall schwitzt das Kind stark – dann leicht bekleiden und nicht zu stark zudecken [2]. Beobachten statt messen: Wichtig ist der Zustand deines Kindes, nicht die Höhe des Fiebers. Windeln und Urin im Blick behalten: Löst dein Kind regelmässig Wasser? Sind die Windeln nass? Warnzeichen kennen: siehe Abschnitt «Wann zum Arzt oder in den Notfall?». Schonende, aber effektive Hausmittel Manchmal erwischt unseren Körper die Sommergrippe trotz aller Vorsichtsmassnahmen. Dann brauchst du zur Behandlung Mittel, die Symptome lindern. Besonders schonend schaffen das Hausmittel wie warme Getränke, Suppe, Umschläge und Wickel sowie feuchte Raumluft. Wichtig: Bei kleinen Kindern sind Dampfbäder mit heissem Wasser wegen Verbrühungsgefahr ungeeignet – besser ist es, die Raumluft moderat zu befeuchten und regelmässig zu lüften. Wadenwickel können die Abkühlung unterstützen: mit lauwarmem Wasser getränkte Tücher um Waden und Oberschenkel wickeln, die Füsse frei lassen, 10 bis 20 Minuten wirken lassen. Wichtig: nur anwenden, wenn dein Kind warme Hände und Füsse hat. Bei Kindern unter 6 Monaten sind Wadenwickel und ähnliche Massnahmen nicht geeignet [2]. Viel trinken! Trinken hilft, weil Flüssigkeit Sekret in Nase und Bronchien verflüssigen kann. So kann es besser abfliessen und lässt sich leichter abhusten. Gerade im Sommer verlieren Kinder durch Schwitzen zusätzlich Flüssigkeit, und hohes Fieber steigert den Flüssigkeitsverlust zusätzlich. Praktisch ist es, häufig kleine Mengen anzubieten statt selten grosse – zum Beispiel Wasser oder ungesüssten Tee [1]. Ein Kind, das schlapp ist, trinkt selten aus eigenem Antrieb genug; erinnere es deshalb regelmässig daran. Bei Babys gilt: öfter stillen oder das Fläschchen anbieten. Wenn die Nase verstopft ist, trinken viele Babys schlechter – dann kann es helfen, vor dem Trinken die Nase sanft freizumachen (zum Beispiel mit wenigen Tropfen Kochsalzlösung, altersgerecht angewendet). Fieber senken Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Zeichen der aktiven Immunabwehr. Von Fieber spricht man, wenn die Körpertemperatur bei Säuglingen unter 3 Monaten 38 °C und bei älteren Kindern 38,5 °C übersteigt [1]. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern wie es deinem Kind dabei geht: Trinkt es? Ist es ansprechbar? Atmet es ruhig? Ist dein Kind in gutem Allgemeinzustand – mag es noch spielen, wirkt es zufrieden –, musst du das Fieber nicht unbedingt senken. Bei Babys und Kleinkindern und bei älteren Kindern gibt es verschiedene Methoden, mit dem Fieber umzugehen. Beruhigend zu wissen: Fieber bis 41,5 °C ist in der Regel nicht gefährlich und hinterlässt keine Schäden am Gehirn [2]. Medikamente bei Kindern – sicher und zurückhaltend: Ist der Allgemeinzustand beeinträchtigt, kommt bei Kindern vor allem Paracetamol als Zäpfchen oder Sirup infrage, in der für das Alter berechneten Dosis gemäss Packungsbeilage und maximal alle 6 Stunden. Gib Paracetamol nicht länger als 2 Tage in diesem Rhythmus, ohne ärztlichen Rat einzuholen [1]. Fiebersenkende Medikamente erreichen ihre volle Wirkung erst nach 60 bis 90 Minuten – das Fieber sollte in dieser Zeit um ein halbes bis ein Grad sinken. Vorsicht bei Kombinationen: Viele verschiedene Präparate enthalten denselben Wirkstoff Paracetamol. Diese dürfen nicht miteinander kombiniert werden, sonst kommt es zur Überdosierung. Andere fiebersenkende Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Mefenaminsäure können mit Paracetamol kombiniert gegeben werden [2] – frag im Zweifel in der Kinderarztpraxis oder Apotheke nach. Kein Aspirin für Kinder: Acetylsalicylsäure (ASS, enthalten zum Beispiel in Aspirin) gehört bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Virusinfekten nicht in die Hausapotheke. Grund ist das seltene, aber lebensbedrohliche Reye-Syndrom, eine schwere Schädigung von Gehirn und Leber. Fiebersenker für Kinder gibt es rezeptfrei in der Apotheke – lass dich dort oder in der Kinderarztpraxis beraten, statt auf Erwachsenenmedikamente zurückzugreifen. Antibiotika: Eine Sommergrippe ist fast immer viral. «Antibiotika sind wirkungslos gegen Viren», hält das Bundesamt für Gesundheit fest – sie wirken nur gegen Bakterien [5]. Sinnvoll sind sie nur, wenn eine Ärztin oder ein Arzt eine bakterielle Komplikation feststellt – etwa bestimmte Formen von Mittelohr- oder Lungenentzündung. Kälte, Klimaanlage und nasse Badekleidung: Was stimmt? Ein hartnäckiger Mythos hält sich: Wer auskühlt, wird krank. Das stimmt so nicht. Erkältungen entstehen durch Viren, nicht durch Kälte. Ohne Kontakt zu einem Erreger führt auch ein kalter Abend nicht zu einer Sommergrippe. Was Kälte kann: Sie kann Schleimhäute reizen und austrocknen. Angenehmer ist es deshalb ohnehin, direkte Kaltluft auf Gesicht und Hals zu vermeiden – im Auto, im Hotelzimmer oder im Büro. Und nasse Badekleidung nach dem Schwimmen zu wechseln, ist schlicht komfortabler und verhindert das Auskühlen. Ein Schutz vor Ansteckung ist beides nicht: Dafür zählt vor allem, ob dein Kind Viren aufnimmt. Ebenfalls verbreitet, aber ohne belastbare Grundlage: die Vorstellung, dass das Lutschen von Eiswürfeln die Mundschleimhaut «abwehrschwach» mache. Dafür gibt es keinen Beleg – du musst deinem Kind das Glace im Sommer nicht verbieten. Wann zum Arzt oder in den Notfall? Vertrau deinem Gefühl: Wenn dein Kind «nicht wie sonst» wirkt, ist eine Abklärung sinnvoll – auch wenn das Fieber nicht extrem hoch ist. Je jünger dein Kind, desto früher solltest du bei Unsicherheit fachlichen Rat einholen. Zur Orientierung dienen dir die folgenden Warnzeichen der Kinderspitäler Zürich und St. Gallen [1] [2]. Sofort handeln – Notruf 144 oder umgehend ärztliche Hilfe, wenn: dein Kind sichtbar schlecht Luft bekommt, sehr angestrengt oder deutlich schneller als sonst atmet oder blau bzw. grau um die Lippen wirkt; das Bewusstsein verändert ist, dein Kind nicht mehr richtig aufwacht, nicht mehr wie sonst reagiert oder zunehmend teilnahmslos wirkt; rote oder blaue Hautflecken auftreten, besonders flohstichartige, nicht wegdrückbare Punkte oder Flecken; dein Kind über Kopfschmerzen klagt, einen steifen Nacken hat, lichtscheu oder berührungsempfindlich ist – das können Zeichen einer Hirnhautentzündung sein; ein Fieberkrampf länger als 3 Minuten dauert; Zeichen von Austrocknung auftreten (sehr trockener Mund, kaum Urin oder kaum nasse Windeln) oder ein Säugling deutlich trinkschwach ist. Gleichentags ärztlich abklären lassen, wenn: dein Baby jünger als 3 Monate ist und Fieber ab 38 °C hat – das gilt auch dann, wenn es ansonsten ruhig und zufrieden wirkt [1]. Bei Säuglingen bis zur 6. Lebenswoche gilt das bereits ab 37,5 °C rektal [2]; dein Kind 3 bis 6 Monate alt ist und fiebert; dein Kind ständig erbricht und die Flüssigkeitsaufnahme verweigert; ein Fieberkrampf auftritt, der von selbst wieder aufhört; der Allgemeinzustand auch in den fieberfreien Phasen schlecht bleibt; Schmerzen bestehen, die auch mit Schmerzmitteln nicht besser werden. In den nächsten 48 bis 72 Stunden abklären lassen, wenn: dein Kind älter als 6 Monate ist und ohne weitere Symptome fiebert, sich das Fieber schlecht senken lässt, sich die Symptome nach einigen Tagen nicht klar bessern oder deutlich verschlechtern, oder wenn starke Ohrenschmerzen, auffällige Brustschmerzen oder sehr starke Halsschmerzen mit schlechtem Allgemeinzustand dazukommen [2]. Wenn Enteroviren mehr auslösen als Schnupfen Die Viren, die im Sommer zirkulieren, können mehr als Husten und Schnupfen verursachen. Coxsackie-Viren lösen neben der Sommergrippe auch die Hand-Fuss-Mund-Krankheit, die Herpangina (eine Erkrankung der Mundschleimhaut) und in seltenen Fällen eine Hirnhautentzündung aus [3]. Die Hand-Fuss-Mund-Krankheit ist meist harmlos: Sie beginnt mit Fieber, Appetitlosigkeit und Halsschmerzen, danach folgen kleine rote Flecken und Bläschen an Hand- und Fusssohlen sowie schmerzhafte Aphten in der Mundschleimhaut. In der Regel klingen die Symptome innerhalb von 7 bis 10 Tagen ab. Achte in dieser Zeit besonders darauf, dass dein Kind trotz der schmerzhaften Bläschen genügend trinkt – sonst droht Austrocknung [3]. Selten wird es ernster. Eine ärztliche Untersuchung ist angezeigt bei ausgeprägter Trinkschwäche, Erbrechen, Kopfschmerzen, Krämpfen, Lähmungserscheinungen oder Bewusstseinstrübung [3]. Diese Zeichen solltest du nicht abwarten. Ein starkes Immunsystem ist wichtig Zur Vorbeugung von Atemwegsinfekten ist es sinnvoll, das Immunsystem im Alltag zu unterstützen – ohne Druck. Die ganze Familie profitiert, wenn ihr auf ausgewogene Ernährung, Bewegung und Schlaf achtet. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich fünf Portionen Früchte und Gemüse, bunt und saisonal – davon drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Früchte [6]. Darüber hinaus helfen moderate Bewegung und frische Luft, fit zu bleiben. Sonnenlicht unterstützt die körpereigene Bildung von Vitamin D. Vitamin D ist wichtig für die Knochen und spielt auch für das Immunsystem eine Rolle. Gleichzeitig gilt: Im Sommer sind Sonnenschutz und eine vernünftige Aufenthaltsdauer im direkten Sonnenlicht zentral – besonders bei Kindern. Also raus in den Park und Federball oder Fussball spielen oder mit der ganzen Familie joggen! Wer mag, kann auch Kneippen ausprobieren – als Wohlfühlritual für die ganze Familie. Dass sich damit Erkältungen verhindern lassen, ist allerdings nicht belegt. Und ganz allgemein: Nahrungsergänzungsmittel sind für gesunde Kinder mit ausgewogener Ernährung nicht nötig. Wenn du unsicher bist, ob deinem Kind etwas fehlt, klär das in der Kinderarztpraxis ab, statt auf eigene Faust Präparate zu geben. Ansteckung vermeiden Wer Kinder hat, kann sie und sich nicht immer vor einer Ansteckung der Erkältung schützen. Kinder sind impulsiv und brauchen körperliche Nähe, sodass es nicht lange dauern wird, bis Krankheitserreger übertragen werden. Du kannst aber das Risiko senken: regelmässig Händewaschen (beim Heimkommen, vor dem Essen, nach dem Naseputzen), Husten und Niesen in die Armbeuge und möglichst Einwegtaschentücher verwenden. Ist Händewaschen gerade nicht möglich, ist es sinnvoll, die Hände von Augen und Nase zu lassen, damit Krankheitserreger nicht in deren Schleimhäute gelangen. Besonders wichtig ist die Händehygiene nach dem Windelwechsel und nach dem Toilettengang, weil Enteroviren über Wochen im Stuhl ausgeschieden werden können [3]. Und wenn es dich selbst erwischt hat: Geht es vor allem darum, andere zu schützen. Abstand halten, in die Armbeuge oder ein Einwegtaschentuch niesen, Hände regelmässig waschen und bei Fieber zu Hause bleiben. Quellen Universitäts-Kinderspital Zürich: Notfall-Elterninformation «Fieber» (PDF, Ausgabe 06/2023). Abgerufen am 07.08.2026. Ostschweizer Kinderspital: Fieber – Merkblatt für Eltern (PDF, Version 3.2). Abgerufen am 07.08.2026. Universitäts-Kinderspital Zürich: Notfall-Elterninformation «Hand-Fuss-Mund-Krankheit» (PDF, Ausgabe 05/2023). Abgerufen am 07.08.2026. Universitätsspital Zürich: Im Bett statt auf der Luftmatratze: «Sommergrippe» – Interview mit PD Dr. Stefan Kuster, 2018. Abgerufen am 07.08.2026. Bundesamt für Gesundheit BAG / Strategie Antibiotikaresistenzen StAR: Antibiotika richtig einsetzen – Informationen für die Bevölkerung. Abgerufen am 07.08.2026. Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE: Schweizer Ernährungsempfehlungen (Kurzversion) (PDF, 2024). Abgerufen am 07.08.2026.