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Kinderkrankheit Masern: «Dass Kinder nicht gegen Masern geimpft sind, ist oft ein Versehen»

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit: Sie sind extrem ansteckend und können schwere Komplikationen auslösen. Für dich als Elternteil zählen vor allem drei Fragen: Woran erkenne ich Masern? Wie schützt die Masernimpfung (MMR) mein Kind in der Schweiz? Und was kannst du tun, wenn eine Impfdosis vergessen ging oder es einen Kontakt mit Masern gab?

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Gegen Masern impfen und nichts verpassen, hiess es beim BAG: Bild aus der Impfkampagne 2011 bis 2015 des Bundesamts für Gesundheit (BAG) © BAG

Wenn Masern auftauchen, geht es im Familienalltag oft schnell: Ein Fall in der Kita, eine Meldung aus der Schule, ein Ausschlag beim eigenen Kind. Gleichzeitig sind viele Informationen veraltet oder widersprüchlich. Wichtig ist: Masern sind hochansteckend, und ein sicherer Schutz entsteht in der Regel erst mit zwei dokumentierten Impfungen (MMR/MMRV) gemäss Schweizer Impfplan. Versehen passieren – entscheidend ist, dass du den Impfstatus jetzt pragmatisch prüfst und fehlende Dosen mit deiner Ärzt:in nachholst.

Kurzüberblick: Das Wichtigste zu Masern 

Warum Masern kein «harmloser Ausschlag» sind

Masern werden über Tröpfchen und Aerosole übertragen und gelten als eine der ansteckendsten Infektionskrankheiten. Neben hohem Fieber und starkem Krankheitsgefühl kann es zu Komplikationen kommen, zum Beispiel Mittelohrentzündung, Lungenentzündung oder Entzündung des Gehirns (Enzephalitis). Selten, aber besonders gefürchtet, ist eine Spätkomplikation Jahre nach der Infektion (SSPE), die tödlich verlaufen kann. Das Risiko für schwere Verläufe ist erhöht bei Säuglingen, Schwangeren sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Für den Alltag heisst das: Wenn Masern im Umfeld zirkulieren, lohnt es sich, rasch zu handeln und nicht abzuwarten – vor allem, wenn es im Haushalt oder in der Betreuung Kontakt zu besonders gefährdeten Personen gibt.

Woran erkennst du Masern?

Masern beginnen meist nicht sofort mit dem typischen Ausschlag. Häufig startet die Erkrankung mit Fieber, Husten, Schnupfen und geröteten, lichtempfindlichen Augen. Erst nach einigen Tagen folgt der grossfleckige, oft im Gesicht beginnende Ausschlag, der sich über den Körper ausbreiten kann. Viele Kinder sind dabei deutlich krank und erschöpft.

Wichtig: Masern sind schon ansteckend, bevor der Ausschlag sichtbar ist. Wenn du Masern vermutest, ruf zuerst in der Praxis an (statt unangekündigt ins Wartezimmer zu gehen), damit andere Säuglinge und vulnerable Personen geschützt werden können.

Wann du sofort medizinische Hilfe brauchst

Hol rasch ärztliche Unterstützung, wenn dein Kind sehr schläfrig oder ungewöhnlich verwirrt wirkt, Atemnot hat, anhaltend sehr hohes Fieber, Zeichen von Austrocknung (kaum Urin, sehr trockener Mund, apathisch) oder wenn du dir generell grosse Sorgen machst. Bei lebensbedrohlichen Symptomen: Notruf 144.

Impfschutz in der Schweiz: Schweizer Impfplan (MMR/MMRV) verständlich erklärt

Welche Impfung schützt – und warum zwei Dosen wichtig sind

In der Schweiz wird der Schutz gegen Masern mit der kombinierten Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) aufgebaut, teils auch als MMRV (zusätzlich Varizellen/Windpocken). Entscheidend ist nicht «eine Impfung irgendwann», sondern ein vollständiger Impfschutz mit zwei dokumentierten Dosen. Die zweite Dosis ist keine «Auffrischung», sondern stellt sicher, dass auch Kinder geschützt sind, die nach der ersten Dosis noch keine ausreichende Immunantwort entwickelt haben.

Den aktuell gültigen Zeitpunkt und die Details regelt der Schweizer Impfplan (BAG/ekif). Weil sich Empfehlungen im Lauf der Jahre anpassen können, ist es sinnvoll, den Impfstatus bei jedem Vorsorgetermin aktiv anzusprechen.

Nachholimpfung: Wenn eine Dosis fehlt (oder der Impfausweis unklar ist)

Viele Familien merken erst beim Kita-Start, vor einer Reise oder bei einem Ausbruch, dass eine Dosis fehlt. Das ist häufig kein bewusster Entscheid, sondern passiert durch verpasste Termine oder weil der Impfausweis gerade nicht greifbar ist.

So gehst du praktisch vor:

  • Impfdokumente suchen: Impfausweis, elektronischer Impfnachweis (falls vorhanden) oder Unterlagen der Kinderärzt:in.
  • Status prüfen lassen: Wenn du unsicher bist, lass die Dokumentation in der Praxis prüfen. Ziel ist, dass zwei Dosen MMR/MMRV verlässlich dokumentiert sind.
  • Fehlende Dosen nachholen: Nachholimpfungen sind in vielen Situationen möglich. Den optimalen Zeitpunkt und allfällige Mindestabstände legt deine Ärzt:in gemäss Schweizer Impfplan fest.

Häufige Elternfragen – kurz beantwortet:

  • «Mein Kind ist erkältet – geht impfen trotzdem?» Leichte Infekte ohne hohes Fieber sind häufig kein Grund, eine Impfung zu verschieben. Entscheidend ist der Allgemeinzustand – klär das kurz in der Praxis.
  • «Wir wissen nicht, ob es schon geimpft wurde.» Verlass dich nicht auf Erinnerung. Entscheidend ist die Dokumentation. Wenn keine verlässliche Dokumentation vorhanden ist, bespricht die Ärzt:in das weitere Vorgehen.
  • «Kann ich mit einer Impfung nach einem Kontakt noch etwas bewirken?» Ja, je nach Situation und Zeitpunkt kann es Massnahmen nach Exposition geben. Melde dich deshalb sofort bei der Praxis (siehe Abschnitt unten).

«Kontakt mit Masern»: Was du jetzt konkret tun solltest

Sofort-Schritte nach einem möglichen Kontakt

Wenn dein Kind Kontakt zu einer Person mit Masern hatte (oder es in der Kita/Schule einen bestätigten Fall gibt), zählt Zeit. Du kannst sofort Folgendes tun:

  1. Impfstatus prüfen (zwei dokumentierte MMR/MMRV-Dosen? eine Dosis? keine?).
  2. Telefonisch Kontakt aufnehmen mit Kinderärzt:in, Hausärzt:in oder Notfallpraxis und den Kontakt schildern (wann, wie eng, ob im selben Haushalt/Kita-Zimmer).
  3. Praxisbesuche ankündigen, damit das Team Schutzmassnahmen planen kann (Wartezimmer-Schutz für Säuglinge und Schwangere).

Je nach Alter, Impfstatus und Zeit seit dem Kontakt kann eine Postexpositionsprophylaxe in Frage kommen (zum Beispiel eine rasche Impfung oder in bestimmten Risikosituationen Immunglobuline). 

Besonders gefährdete Personen im Haushalt

Lebt bei euch ein Säugling, ist jemand schwanger oder immungeschwächt, ist eine schnelle ärztliche Einschätzung besonders wichtig. Masern können für diese Gruppen gefährlicher sein, und der Schutz über die Umgebung (vollständig geimpfte Kontaktpersonen) spielt eine zentrale Rolle.

Warum Impfungen «vergessen gehen» – und wie du es in Zukunft einfacher machst

Typische Gründe und alltagstaugliche Lösungen

Viele Eltern sind impfbereit, aber der Familienalltag ist voll: Krankheiten, Ferien, Jobwechsel, Umzug – und schon wird ein Termin verschoben und gerät aus dem Blick. Das ist menschlich. Du kannst dir das Leben erleichtern, indem du:

  • den Impfausweis (oder den elektronischen Nachweis) bei jedem Vorsorgetermin aktiv mitnimmst,
  • dir direkt in der Praxis den nächsten Impftermin geben lässt,
  • eine Erinnerung im Kalender setzt (für beide Elternteile, falls möglich),
  • bei Kita-/Schulstart oder vor Reisen den Impfstatus frühzeitig prüfst.

Wenn du das Thema Impfen ambivalent erlebst oder Sorgen wegen Nebenwirkungen hast: Sprich das offen an. Gute Impfberatung nimmt sich Zeit für Fragen und hilft dir, Nutzen und Risiken für dein Kind realistisch einzuordnen.

Zur Person

Portrait von Virgine Masserey
© zVg

Virginie Masserey ist Kinderärztin und Infektiologin. Sie arbeitete 12 Jahre lang im Bereich Vakzinologie in Spitälern, darunter einige Jahre am Universitätsspital Genf und in den USA. Seit 15 Jahren arbeitet sie beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Abteilung «Übertragbare Krankheiten», wo sie seit Anfang 2016 die neu gegründete Sektion «Infektionskontrolle und Impfprogramm» leitet. Diese ist unter anderem zuständig für die Umsetzung der nationalen Strategie zu Impfungen (NSI).

Einordnung: Das ursprüngliche Interview (2017) – was daran zeitlos bleibt

Das Interview unten stammt aus dem Jahr 2017 und ist deshalb bei einzelnen Zahlen und Kampagnen-Bezügen nicht mehr aktuell. Die Kernaussagen bleiben aber für viele Familien hilfreich: Masern werden oft unterschätzt, Erwachsene sind schwerer zu erreichen als Kinder, und fehlende Impfungen beruhen häufig auf verpassten Terminen statt auf bewusster Ablehnung. Wenn du dich darin wiedererkennst: Du bist nicht allein – und du kannst den Schutz unkompliziert nachholen.

Obwohl die Impfquote schweizweit zunimmt, konnten die Masern trotz aufwändiger Kampagne nicht besiegt werden. Die Krankheitsfälle nehmen sogar wieder zu. Man könnte also behaupten, die Strategie wäre gescheitert.

Tatsächlich haben wir die Ziele nicht erreicht, die 95 Prozent-Impfquote und die Inzidenz, also die Häufigkeit der Neuerkrankungen, auf eine Person pro Million Einwohner zu senken. Die Frist war ein bisschen kurz. Wir sind nicht erstaunt, dass es noch weitere Masernfälle gegeben hat und auch noch geben wird. Dennoch ist die Bilanz der nationalen Strategie zur Masernelimination insgesamt positiv. Die dazugehörige Informationskampagne hat die Bevölkerung aufgeklärt und die Krankheit mehr ins Bewusstsein der Leute gerückt. Mit einer Studie wurde die Strategie evaluiert und als gut befunden. Wir haben alles Mögliche getan und werden unsere Bemühungen weiterführen.

Warum ist die Bilanz für Sie positiv?

Die Durchimpfungsrate der jungen Erwachsenen konnte beispielsweise um zehn Prozent gesteigert werden. Das ist ein bemerkenswerter Fortschritt. Auch die Zahl der Nachholimpfungen wurde erhöht. Die Erwachsenen sind jedoch schwieriger zu erreichen. Viele schätzen die Masern als Kinderkrankheit ein und fühlen sich nicht betroffen.

Die schweizweite Durchimpfungsrate bei Kleinkindern mit zwei Dosen konnte um gerade mal zwei Prozentpunkte auf 87 Prozent im Jahr 2015 erhöht werden. Auf den ersten Blick nicht gerade viel ...

Natürlich sieht ein Anstieg von zwei Prozentpunkten nicht nach viel aus. Doch die 87 Prozent zeigen den Durchschnitt der gesamten Schweiz an, also das Mittel aller Kantone. Zwischen den Kantonen bestehen grosse Unterschiede: in Hinsicht auf personelle und finanzielle Ressourcen und Gesundheitsstrukturen, wie zum Beispiel schulärztliche Dienste. Dank der Strategie konnten die Unterschiede zwischen den Kantonen aber verkleinert werden. Kantone mit niedriger Durchimpfungsrate, so zum Beispiel der Kanton Appenzell Innerrhoden, holten auf. Dort konnten Fortschritte erzielt werden, die in der gesamten Durchimpfungszahl der Schweiz nicht ersichtlich sind.

Habe ich das richtig verstanden – für die Evaluation der Strategie war nur die Durchimpfungsquote und nicht die Eliminierung der Masern ausschlaggebend?

Beide sind wichtig für die Evaluation der Strategie. Nicht nur die Durchimpfungsquote, auch die Inzidenz. Das Ziel war, die Anzahl Neuerkrankungen auf einen Krankheitsfall pro Million Einwohner zu reduzieren. Die tiefste Zahl hatten wir im Jahr 2014 mit drei Fällen pro Million Einwohner. In 2008 hatten wir dagegen sehr viele Fälle. Sie sehen, diese Zahlen unterliegen grossen Schwankungen. Wenn wir in einem Jahr 20-40 Fälle haben und dazu im nächsten Jahr noch einmal so viele kommen, gibt es einen Aufschrei. Schliesslich haben sich die Fälle ja verdoppelt. Bezieht man diese Zahl aber auf die Gesamtbevölkerung, ist dieser Anstieg gering.

42 Masernfälle wurden allein in den ersten Monaten des Jahres 2017 verzeichnet (Stand 06.03.17). Bald schon ist die Zahl des gesamten Vorjahrs erreicht. Beunruhigt Sie das nicht? 

Wir rechnen im Jahr 2017 nicht mit grossen Ausbrüchen oder gar einer Epidemie. In Gebieten mit vielen Ungeimpften ist die Chance grösser, dass es zu Ausbrüchen kommt. Allerdings sind die Kantonsärzte darauf gut vorbereitet, sie treffen schnell Massnahmen, um die Ausbreitung einzudämmen. Zum Beispiel werden ungeimpfte Kinder, die in Kontakt mit einem Kranken gekommen sind, während der Inkubationszeit aus der Schule ausgeschlossen, um weitere Ansteckungen zu vermeiden und so die Übertragungskette zu unterbrechen.

In Ihrem Bericht heisst es ebenfalls, dass der Impfstatus in Kindertagesstätten ungenügend kontrolliert wird. Beruht denn dies eher auf Nachlässigkeit oder auf bewusster Opposition zum Impfen?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Eltern von ungeimpften Kindern bereit wären, ihre Kinder impfen zu lassen. Dass sie ihren Nachwuchs im Endeffekt nicht impfen lassen, beruht oft auf schlichtem Versehen, Nachlässigkeit oder dem Verpassen von Terminen. In  den ersten Lebensjahren gehen Kinder noch häufig zum Arzt, später weniger. So wird ein Impftermin schnell mal verpasst. Umfragen zeigen, dass nur zirka zwei bis drei Prozent der Bevölkerung gegen das Impfen sind. Vielfach sind die Menschen einfach ungenügend informiert.

Was ist der Grund, weshalb viele Eltern die Masern immer noch als harmlos einschätzen?

Es gibt immer weniger Eltern, die die Masern noch als harmlos einstufen. Die Kampagne hat diesbezüglich einiges geleistet. Jedoch haben die Masern immer noch den Ruf einer harmlosen Kinderkrankheit. Unsere Zahlen zeigen aber, dass fast 95 Prozent der Kinder die erste Impfdosis gegen Masern erhalten haben. Also sind es nicht so viele, die der Masernimpfung gegenüber kritisch eingestellt sind. Vielfach ist es eine Frage der Information und des Gedächtnisses. Schliesslich ist es schon lange her seit den letzten grossen Masernausbrüchen.

Wäre ein Impfobligatorium eine Option?

Nein, auch in Zukunft setzen wir auf Aufklärung. Die nationale Strategie zu Impfungen, die der Bundesrat im Januar 2017 verabschiedet hat, setzt weiterhin darauf, Gesundheitsfachpersonen mehr miteinzubeziehen und die Bevölkerung besser zu informieren, sowie den Zugang zu Impfungen zu erleichtern. Voraussichtlich wird die Strategie wieder innerhalb einer 5-Jahres-Periode umgesetzt. Dieses Jahr arbeiten wir an einem Aktionsplan, nächstes Jahr beginnen wir mit der Umsetzung. Die Strategie fokussiert sich allgemein auf eine verbesserte Durchimpfung, die Ziele für die Masern bleiben dieselben: 95 Prozent der Bevölkerung müssen geimpft sein.

Wie schneidet die Schweiz im Vergleich mit anderen europäischen Ländern ab?

37 aus 53 Ländern der WHO-Region Europa haben die Masern schon besiegt. Die Schweiz gehört zu den restlichen 30 Prozent. Auch die Nachbarländer der Schweiz wie Österreich oder Deutschland bekunden Mühe mit dem Ausrotten der Masern.

Warum ist es in der Schweiz, einem Land mit gut ausgebautem Gesundheitssystem, so schwierig, die Masern zu eliminieren?

Die Schweiz hat ein sehr liberales Gesundheitssystem. Viele kantonale Behörden in der Zentral- und der Ostschweiz erachten Impfungen als Privatsache. Das Engagement der Behörden in diesen Regionen war daher eher zurückhaltend. Aber das ändert sich langsam. Das Engagement der höchsten eidgenössischen Instanzen, also des Bundesrates, des Bundesamtes für Gesundheit und der Gesundheitsdirektorenkonferenz, spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die kantonalen Gesundheitsbehörden haben sich nun in ihren Aktionen legitimiert gefühlt. Dies hat viel gebracht in Richtung Masernelimination.

Masern werden auch aus dem Ausland eingeschleppt. Wie könnte man in Zukunft dagegen vorgehen?

Das Ziel der Masernelimination lässt sich nur gemeinsam erreichen. Alle in der WHO-Region Europa müssen sich gegenseitig unterstützen. Beispielsweise ist sehr wichtig, dass sich Schweizer Reisende vor einer Auslandsreise oder Ausländer, die in die Schweiz reisen wollen, vorgängig impfen lassen. Für die Reisemedizin ist es ein wichtiges Ziel, nicht nur gegen die exotischen Krankheiten zu impfen, sondern eben auch gegen die Masern.

Service: Deine Checkliste für den Familienalltag

In 5 Minuten erledigt

  • Impfausweis checken: Sind zwei MMR/MMRV-Dosen dokumentiert?
  • Wenn unsicher: Praxis anrufen, Dokumentation prüfen lassen.
  • Wenn eine Dosis fehlt: Termin fürs Nachholen vereinbaren (idealerweise, bevor ein Ausbruch im Umfeld ist).
  • Nach Kontakt: sofort telefonisch melden (Zeitfenster für Massnahmen kann entscheidend sein).
  • Haushalt mit Risiko: Säuglinge/Schwangere/Immunsuppression immer früh ärztlich abklären.

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