Gesundheit > KinderkrankheitenScharlach bei Kindern: Wie gefährlich ist eine Infektion? Anina Peter Plötzliches Fieber, starke Halsschmerzen, ein rauer roter Ausschlag und die typische Himbeerzunge: Scharlach gehört zu den häufigsten bakteriellen Erkrankungen im Kindesalter. Zwei Dinge haben sich in den letzten Jahren geändert – und beide entlasten dich als Elternteil. Erstens: Die meisten Kinder brauchen heute kein Antibiotikum, weil Scharlach in aller Regel von selbst gut ausheilt [2]. Zweitens: Der Schulausschluss bei Scharlach wurde abgeschafft – ob dein Kind wieder in die Kita, den Kindergarten oder die Schule darf, hängt einzig vom Allgemeinzustand ab, mit oder ohne Antibiotikum [1][3]. Kommentare Teilen Facebook X / Twitter WhatsApp E-Mail Merken Die sogenannte Himbeerzunge ist eines der auffälligsten Scharlach-Zeichen. © GettyImages, angelsimon Scharlach bei Kindern: Das Wichtigste in Kürze Scharlach wird durch Bakterien ausgelöst – A-Streptokokken. Sie werden über engen Kontakt, Tröpfchen und gemeinsam benutztes Geschirr weitergegeben. So verläuft die Ansteckung mit Scharlach. Die Beschwerden beginnen meist sehr plötzlich: hohes Fieber, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, bei Kindern auch Bauchweh und Erbrechen. Das sind die Symptome bei Scharlach. Typisch sind rote Wangen, ein feinfleckiger, sandpapierartiger Ausschlag und die sogenannte Himbeerzunge. Die meisten Kinder kommen ohne Antibiotikum aus. Es gibt aber klar definierte Situationen, in denen behandelt wird: Antibiotika bei Scharlach – wann ja, wann nein. Spätfolgen sind in der Schweiz sehr selten geworden – ganz weg sind sie nicht. Das sind die möglichen Komplikationen und ihre Warnzeichen. Ein Impfstoff gegen Scharlach existiert nicht. Mehr dazu bei der Impfung gegen Scharlach. Im Winter haben nicht nur Viren ein leichteres Spiel, sondern auch Bakterien – so wie die Scharlach-Erreger, die Streptokokken der Gruppe A. Scharlach ist sehr ansteckend und tritt deshalb gehäuft in Kitas, Kindergärten und Schulen auf. Gleichzeitig gilt: Ein Anstieg der Fälle bedeutet nicht, dass Scharlach gefährlicher geworden ist. Entscheidend ist, typische Symptome rasch zu erkennen, den Verlauf zu beobachten und Warnzeichen ernst zu nehmen. Christoph Berger (Prof. Dr. med.) ist Chefarzt der Abteilung Infektiologie und Spitalhygiene am Universitäts-Kinderspital Zürich. Er ist auf Infektiologie sowie Kinder- und Jugendmedizin spezialisiert und Mitglied der European Society for Paediatric Infectious Diseases. Seine Zitate in diesem Artikel stammen aus einem Interview mit familienleben.ch. Was ist Scharlach – und was ist es nicht? Scharlach ist keine «Virus-Erkältung», sondern eine bakterielle Erkrankung. Auslöser sind Streptokokken der Gruppe A. Manche dieser Bakterien bilden ein Gift, ein sogenanntes Exotoxin – dieses verursacht den typischen Ausschlag und die Veränderungen im Mund. Scharlach ist also dieselbe Infektion wie die gewöhnliche Streptokokken-Angina, nur zusätzlich mit Hautausschlag. Ein Unterscheidungsmerkmal zu einem viralen Infekt: Kinder mit einer Streptokokken-Angina haben typischerweise weder Husten noch Schnupfen. Wichtig ist auch die Abgrenzung nach unten: Nicht jede Halsentzündung ist eine Streptokokken-Angina, und nicht jedes Kind mit Halsschmerzen braucht einen Test. Ein Rachenabstrich wird heute nur gemacht, wenn aus dem Ergebnis auch eine Behandlung folgen würde. Denn ein positiver Schnelltest kann sowohl eine echte akute Infektion als auch ein «Trägertum» anzeigen: Bakterien im Rachen, ohne dass dein Kind deswegen krank ist. Einen Überblick über andere Infekte mit ähnlichem Beginn findest du in unserer Übersicht zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Symptome: So erkennst du Scharlach Zwischen Ansteckung und den ersten Beschwerden vergehen in der Regel zwei bis fünf Tage. Die Beschwerden setzen dann typischerweise sehr plötzlich ein. Viele Anzeichen sind unspezifisch und kommen auch bei anderen Krankheiten vor – es gibt aber Kombinationen, die klar in Richtung Scharlach weisen. Eltern-Checkliste: Wann Scharlach wahrscheinlich ist plötzliches Fieber bis 40 °C plus deutliche Halsschmerzen und Schluckbeschwerden geröteter Rachen, geschwollene, eitrig belegte Mandeln und angeschwollene Halslymphknoten feinfleckiger, «sandpapierartiger» Ausschlag, der 12 bis 48 Stunden nach Fieberbeginn auftritt – häufig am Oberkörper und in Hautfalten wie Achseln und Leisten rote Wangen, während der Bereich rund um den Mund typischerweise blass bleibt weiss belegte Zunge, die nach einigen Tagen knallrot wird (Himbeerzunge) kein Husten und kein Schnupfen – anders als beim viralen Infekt bei Kindern zusätzlich möglich: Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen Diese Zusammenstellung folgt den Merkblättern des Schulärztlichen Diensts der Stadt Zürich [1] und des Kinderspitals Zentralschweiz [2]. Siehst du diese Kombination, lohnt sich eine Abklärung in der Kinderarztpraxis – vor allem, wenn dein Kind hohes Fieber hat oder deutlich beeinträchtigt wirkt. Häufige Symptome: So fängt Scharlach an plötzliches, hohes Fieber und Schüttelfrost Halsschmerzen und Schluckbeschwerden – betroffene Kinder essen und trinken deshalb oft weniger Kopf- und Gliederschmerzen Abgeschlagenheit und Unwohlsein Bauchschmerzen und Erbrechen – diese beiden Symptome betreffen vor allem Kinder Hauptsymptome: Diese Zeichen sind typisch für Scharlach eine weisslich belegte Zunge, die sich schält und darunter intensiv rot und geschwollen ist – die sogenannte Himbeerzunge gerötete, geschwollene Mandeln – die Scharlach-Angina rote Wangen, wobei der Bereich um den Mund typischerweise blass bleibt Hautausschlag: viele kleine, raue rote Punkte an Wangen, Brust, Bauch, Armen und Beinen, betont in Achsel- und Leistenregion. Er juckt meist kaum, manche Kinder empfinden aber Juckreiz Schuppung der Haut: Etwa 14 Tage nach Krankheitsbeginn kann sich die Haut an Händen und Füssen schälen – das ist harmlos und braucht keine Behandlung Bei Säuglingen und Kleinkindern verläuft Scharlach oft milder, manchmal nur mit leichtem Fieber. Worauf du bei den Kleinsten achtest, liest du im Beitrag zu Scharlach bei Babys. Himbeerzunge: Warum verfärbt sich bei Scharlach die Zunge? Das Bakteriengift verändert die Schleimhäute: Der Rachen wird feuerrot – daher der Name «scharlachrot» –, dazu kommen fleckige Verfärbungen auf Mundschleimhaut und Mandeln. Auf der Zunge liegt zuerst ein weisser Belag, der nach einigen Tagen abgestossen wird. Darunter kommen vergrösserte, entzündete Geschmackspapillen zum Vorschein. Diese geben der Zunge das typische intensive Rot und die himbeerartige Oberfläche. Rote Wangen, ein kaum juckender Ausschlag und ein entzündeter Rachen gehören zu den Hauptsymptomen bei Scharlach. © GettyImages, ttsz Scharlach-Ansteckung: So werden A-Streptokokken übertragen Die Bakterien werden von Mensch zu Mensch übertragen – über Speicheltröpfchen beim Husten, Niesen und Sprechen sowie über direkten Kontakt. Auch eine indirekte Übertragung ist möglich, etwa über gemeinsam benutztes Geschirr. Bei einer Übertragung muss nicht zwingend Scharlach entstehen: Häufig kommt es «nur» zu einer Entzündung im Rachen und an den Mandeln – oder zu gar nichts. Denn viele Menschen tragen die Bakterien mit sich herum, ohne es zu merken. «Viele Kinder und Erwachsene tragen solche A-Streptokokken im Rachen, ohne deswegen Symptome zu haben», sagt Christoph Berger. Gesunde Trägerinnen und Träger werden nicht behandelt. Ansteckend ist dein Kind ab der Inkubationszeit bis zum Abklingen der Symptome [1]. Wichtig: Der Alltag richtet sich trotzdem nicht nach einer festen Frist, sondern nach dem Zustand deines Kindes – siehe nächster Abschnitt. Darf ein Kind mit Scharlach in die Kita, den Kindergarten oder die Schule? Diese Regel hat sich geändert – und viele Merkblätter im Netz sind noch auf dem alten Stand. Früher galt: ohne Antibiotikum zwei Wochen zu Hause bleiben. Heute gilt: Der Schulausschluss bei Scharlach und Streptokokken-Angina wurde abgeschafft [3]. Der Schulärztliche Dienst der Stadt Zürich formuliert es so: «Wenn der Allgemeinzustand es zulässt, ist ein Schulbesuch – mit oder ohne Antibiotika – wieder erlaubt» [1]. Praktisch heisst das: Dein Kind darf zurück, wenn es kein Fieber mehr hat und sich dazu imstande fühlt – unabhängig davon, ob es ein Antibiotikum bekommen hat oder nicht. Dazu kommen zwei einfache Hygiene-Punkte, solange Scharlach in der Gruppe umgeht: Geschirr und andere Gebrauchsgegenstände nicht teilen und die Kinder zu besonders gründlicher Händehygiene anleiten. Die Vorgaben einzelner Einrichtungen können abweichen – frag im Zweifel dort nach. Scharlach behandeln: Was zu Hause hilft – und wann du in die Praxis musst Die Behandlung richtet sich in den meisten Fällen gegen die Beschwerden, nicht gegen die Bakterien. Schmerz- und Fiebermittel wie Paracetamol oder Ibuprofen sind dabei die Basis. Auch Hausmittel und Wickel bringen bei einigen Beschwerden Linderung. Das Wichtigste im Alltag ist das Trinken. Biete häufiger kleine Mengen an; kühle Getränke werden bei Halsschmerzen oft besser vertragen. Achte auf regelmässiges Wasserlassen beziehungsweise genügend nasse Windeln. Erbricht dein Kind, gib mehrmals kleine Trinkmengen. Kindern ab sechs Jahren können Lutschtabletten oder lidocainhaltige Halssprays gegen die Halsschmerzen helfen. Verlässt du dich auf die symptomatische Behandlung, gehört eine Verlaufskontrolle dazu: Kinderärztinnen und Kinderärzte sehen das Kind nach zwei bis drei Tagen noch einmal an. Haben sich die Symptome bis dahin nicht gebessert, kann eine antibiotische Therapie nötig werden [2]. Warnzeichen: Dann solltest du noch am selben Tag medizinisch abklären lassen dein Kind wirkt apathisch, mag nicht mehr spielen, ist ungewöhnlich schläfrig oder reagiert kaum dein Kind trinkt trotz Schmerzmittel sehr wenig und löst weniger als viermal pro Tag Urin die Symptome nehmen immer weiter zu dein Kind kann den Mund nicht mehr richtig öffnen oder den Hals nicht mehr frei bewegen (Schiefhals) einseitige oder zunehmende Schwellung am Hals unerklärliche starke Schmerzen am Körper anhaltend hohes Fieber mit deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands, Atembeschwerden oder Schwellungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich ein steifer Nacken – dahinter kann in seltenen Fällen eine Hirnhautentzündung stecken dein Kind hat eine bekannte Immunschwäche oder eine immunsupprimierende Therapie Diese Warnzeichen stammen aus dem Merkblatt des Kinderspitals Zentralschweiz und dem Update der Pädiatrischen Infektiologiegruppe Schweiz zu schweren Streptokokken-Verläufen [2][4]. Und der wichtigste Punkt zum Schluss: Wenn du dir aus einem anderen Grund Sorgen machst, meldest du dich ebenfalls. Lieber einmal zu früh abklären lassen als zu spät. Antibiotika bei Scharlach: Wann ja, wann nein? Das ist die Frage, die Eltern am meisten verunsichert – auch weil sich die Empfehlung geändert hat. Die kurze Antwort: In der Schweiz wird Scharlach heute nicht mehr routinemässig antibiotisch behandelt. «Beide Erkrankungen haben bei den meisten Kindern einen guten Heilungsverlauf und benötigen daher in der Regel keine Antibiotika-Therapie», hält das Kinderspital Zentralschweiz fest [2]. Der Schulärztliche Dienst der Stadt Zürich schreibt: «Antibiotika werden nur noch eingesetzt, wenn die Symptome zunehmen oder nach drei Tagen nicht besser werden» [1]. Der Grund dafür ist nüchtern: Der Nutzen ist kleiner, als lange angenommen. Ein Cochrane-Review zu Halsschmerzen zeigt, dass eine Woche nach Beginn 82 Prozent der Betroffenen auch ohne Antibiotikum beschwerdefrei waren [5]. Gleichzeitig verändert jede unnötige Verschreibung das Mikrobiom und begünstigt Antibiotika-Resistenzen [3]. Wann dein Kind ein Antibiotikum bekommt – und wann nicht Antibiotikum – ja, in diesen Situationen: Die Beschwerden nehmen zu oder haben sich nach zwei bis drei Tagen nicht gebessert. Dein Kind ist in schlechtem Allgemeinzustand oder es gibt Hinweise auf eine eitrige Komplikation. Dein Kind hat eine Immunschwäche. Dein Kind oder ein enges Familienmitglied hatte ein akutes rheumatisches Fieber. Dein Kind ist erst kürzlich aus einer Region mit hohem Risiko für rheumatisches Fieber zugewandert. Kein Antibiotikum – im Normalfall: Fehlen diese Alarmzeichen, wird symptomatisch behandelt und nach 48 bis 72 Stunden kontrolliert. Ein Schnelltest wird dann gar nicht erst gemacht, wenn daraus ohnehin keine Behandlung folgen würde. Diese Kriterien folgen der Empfehlung von pädiatrie schweiz und dem Merkblatt des Kinderspitals Zentralschweiz [3]. «Infektionen mit Streptokokken sprechen sehr gut auf eine Antibiotikatherapie an», sagt Christoph Berger. Wird also behandelt, wirkt es zuverlässig. Als Substanz empfiehlt pädiatrie schweiz Amoxicillin über sechs Tage [3]. Welches Schema für dein Kind gilt, steht auf dem Rezept. Und was ist mit der Therapiedauer? Hier entsteht oft ein scheinbarer Widerspruch – tatsächlich sind es zwei verschiedene Fragen. Die erste lautet: Braucht dein Kind überhaupt ein Antibiotikum? Meistens nicht. Die zweite lautet: Was gilt, wenn eines verschrieben wurde? Dann nimmst du es bis zum letzten Tag der verordneten Dauer, auch wenn es deinem Kind nach zwei Tagen längst wieder gut geht. Sonst kann die Erkrankung wieder aufflammen, und Resistenzen werden begünstigt. Verträgt dein Kind das Antibiotikum nicht – etwa mit Ausschlag, Durchfall oder Erbrechen – oder verschlechtert sich der Zustand trotz Behandlung, meldest du dich zeitnah wieder in der Praxis. Gibt es eine Impfung gegen Scharlach? Nein. Ein Impfstoff gegen A-Streptokokken ist bis heute nicht verfügbar. Neben Scharlach können A-Streptokokken auch andere Infektionen auslösen, gegen die eine überstandene Scharlach-Erkrankung nicht automatisch schützt. Spätfolgen und Komplikationen bei Scharlach Diesen Punkt wollen Eltern zu Recht genau wissen – deshalb hier die Zahlen statt einer Beruhigungsformel. Die Infektion klingt bei den allermeisten Kindern nach wenigen Tagen ab. Komplikationen wie eine Mittelohr-, Lungen- oder Nierenentzündung sind selten. Am meisten gefürchtet ist das akute rheumatische Fieber, eine Entzündung von Gelenken und Herz. Dieses Risiko ist in der Schweiz sehr tief: Die Inzidenz liegt unter 0,1 pro 100'000. Wichtig für die Einordnung der neuen Empfehlung: In Ländern, die nicht mehr systematisch antibiotisch behandeln, hat die Inzidenz nicht zugenommen. Und bei der akuten Nierenentzündung (Glomerulonephritis) ist das Risiko ohnehin minimal – ein Antibiotikum verhindert sie nicht [3]. Mögliche Komplikationen und Folgeerkrankungen im Überblick: Abszess im Bereich der Gaumenmandeln (peritonsillärer Abszess) [3] Mittelohr-, Lungen- oder Nierenentzündung, selten [1] akutes rheumatisches Fieber mit Entzündung von Gelenken und Herz, sehr selten [3] akute Glomerulonephritis, also eine Nierenentzündung nach der Infektion [3] invasive Streptokokken-Infektionen, die auf Blut, Lunge oder Gewebe übergreifen – selten, aber schwer [4] Wenn du nach einer überstandenen Scharlach-Erkrankung in den folgenden Wochen neue, auffällige Beschwerden bemerkst – erneutes Fieber, starke Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Schwellungen, auffälliger Urin, Atemnot oder Brustschmerzen –, lass das zeitnah abklären. Warum Scharlach zeitweise gehäuft auftritt Scharlach kommt in Wellen. Die stärkste Welle der letzten Jahre war der Winter 2022/23: Von Oktober 2022 bis Februar 2023 gingen bei der Swiss Paediatric Surveillance Unit 162 Meldungen invasiver A-Streptokokken-Infektionen bei Kindern ein – vor der Pandemie, im Jahr 2019, waren es 41 Fälle. Vier Kinder starben (Stand: 31. März 2023) [4]. Als plausibler Grund gilt, dass viele Infekte nach den Pandemiejahren wieder «normaler» zirkulierten, weil Masken und Kontaktbeschränkungen wegfielen. Diese Zahlen sind ein Argument für Aufmerksamkeit, nicht für Panik: Gemessen an der Zahl der Scharlach-Fälle bleiben schwere Verläufe die grosse Ausnahme. Entscheidend ist, dass du die Warnzeichen oben kennst und im Zweifel früh anrufst. Quellen Schulärztlicher Dienst, Schulgesundheitsdienste der Stadt Zürich: Infoblatt «Scharlach / Streptokokken-Angina», Stand 04/2025: Infoblatt Scharlach (PDF), Stadt Zürich (abgerufen am 3.8.2026) Kinder- und Jugendnotfallzentrum, Kinderspital Zentralschweiz (LUKS): Merkblatt «Streptokokken-Angina und Scharlach – Was tun, wenn Ihr Kind krank ist?»: Merkblatt Streptokokken-Angina und Scharlach (PDF), Kinderspital Zentralschweiz (abgerufen am 3.8.2026) Gualtieri R., Posfay Barbe K., Wagner N.: «Streptokokkenangina im Kindesalter: Behandeln oder nicht behandeln?», pädiatrie schweiz, 30.3.2023: Fachartikel, pädiatrie schweiz (abgerufen am 3.8.2026) Pädiatrische Infektiologiegruppe Schweiz (PIGS) / pädiatrie schweiz: «Invasive Infektionen mit Gruppe A Streptokokken (iGAS) bei Kindern», 31.3.2023: Update iGAS, pädiatrie schweiz (abgerufen am 3.8.2026) Spinks A., Glasziou P.P., Del Mar C.B.: «Antibiotics for treatment of sore throat in children and adults», Cochrane Database of Systematic Reviews, 2021: Cochrane Review, Zusammenfassung (abgerufen am 3.8.2026)