Gesundheit > Prävention7 Zustände, wenn dein Kind Hunger hat – vom Wutanfall bis zum Happy End«Mami, ich habe Hunger!» Egal wie gut du vorbereitet bist: Wenn dein Kind ein Loch im Magen hat, möchte es auf der Stelle etwas haben. Im Grunde nichts Schlimmes. Der Aufschrei fällt allerdings um einiges dramatischer aus als bei einem hungrigen Erwachsenen. Hier sind sieben Zustände vom ersten Anzeichen bis zum Happy End. Kommentare Teilen Facebook X / Twitter WhatsApp E-Mail Merken Kinder können sehr dramatisch sein, wenn sie Hunger haben. Foto: djedzura, iStock, Thinkstock Vielleicht kennst du nur einige davon, vielleicht auch alle. In jedem Fall erinnern sie dich daran, immer einen kleinen Snack einzupacken. Der Wutanfall Es beginnt langsam oder kommt plötzlich in voller Stärke. Ein Wutanfall ist oft das erste Zeichen, dass dein Kind hungrig sein könnte. Am schlimmsten trifft es dich im Restaurant, wenn ihr noch nicht einmal bestellt habt. Oder im Lebensmittelgeschäft, wenn der Einkaufswagen noch leer ist. Dass dir das passiert, sagt nichts über deine Erziehung aus. Es hilft, wenn du bei einem Wutanfall in der Öffentlichkeit einen Plan hast. Das Drama Weinen, Treten und sogar Schreien. Hier bekommst du das volle Programm, aber der Hunger dahinter ist echt. Jetzt hilft etwas Kleines aus der Tasche: ein Stück Brot, ein geraffelter Apfel oder einer von diesen einsamen Crackern. Ideen für ein gesundes Znüni gibt es zum Glück viele. Hinweis der Redaktion: Beim Snack für unterwegs entscheidet nicht nur, was du dabeihast, sondern auch die Form. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU rät zur Vorsicht bei Nüssen, Karotten und ähnlich harten Esswaren, ebenso bei Würstchen, Mandarinenschnitzen, Cherrytomaten und Trauben. Hartes gehört weichgekocht, geraffelt oder gemahlen, Rundes zerschnitten [1]. Besonders gefährdet sind Kinder unter vier Jahren [1]. «Selbst ungekochte Apfel- oder Karottenstücke können bedrohlich sein, wenn sie in die Luftröhre gelangen», sagt Nicolas Regamey, Co-Chefarzt am Kinderspital Zentralschweiz [2]. Lass dein Kind darum in Ruhe und im Sitzen essen und schau ihm dabei zu [1]. Der Apfel aus der Nottasche wird also besser geraffelt als am Stück gereicht. Der Ärger Es passiert meistens, wenn ihr alle im Auto unterwegs seid: nach Hause, zum Fussballspiel, zum Grosi oder auf einen Ausflug. Dein Kind verspürt plötzlich Hunger und lässt alle daran teilhaben. Es ist der ärgerlichste Moment überhaupt, und das muss es immer und immer wieder sagen. Es beginnt herumzuzappeln, zu klatschen oder in voller Lautstärke zu singen. Bleib ruhig und halte durch. Das Essen naht. Der Blick Dein Kind stellt alles an, damit du ihm etwas zu essen gibst. Du kennst diesen Blick. Die Erwartung Jetzt bleibt es nicht mehr beim blossen Gedanken ans Essen. Du hörst dein Kind über Essen reden. Manchmal tut es sogar so, als würde es sein Lieblingsgericht schon essen. Der grosse Moment Es ist Essenszeit! Du reichst deinem Kind das Essen und lässt es losgehen. Schön wird das nicht. Halte feuchte Tücher oder einen nassen Lappen bereit. Oder gib ihm gleich etwas, das keine Unordnung macht. Happy End Nach dem Essen fällt dein sattes Kind in einen wunderbaren Schlaf. Geniess die ruhige Zeit! Erstellt im Januar 2016 / (lee) Quellen BFU – Beratungsstelle für Unfallverhütung: Ersticken – Prävention und Erste Hilfe. Abgerufen am 18.08.2026. Luzerner Kantonsspital / Kinderspital Zentralschweiz: Achtung Erstickungsgefahr: Erdnüsse sind nichts für Kleinkinder, 26.11.2025. Abgerufen am 18.08.2026.