Gesundheit > PräventionGesund und nachhaltig abnehmen: So findest du einen Weg, den du im Familienalltag durchhältstWelches Rezept für eine Diät hilft wirklich, um das Gewicht zu reduzieren? Wenn du nachhaltig abnehmen möchtest, brauchst du keine Crash-Diät, sondern eine ausgewogene Ernährung, genügend Bewegung und alltagstaugliche Strategien, die zu deinem Familienleben passen. Kommentare Teilen Facebook X / Twitter WhatsApp E-Mail Merken Gesundes Abnehmen funktioniert am besten durch eine ausgewogene Ernährung und Bewegung. Bild: GrapeImages, Getty Images Übergewicht hat sich in der Schweiz wie in anderen Ländern zu einem häufigen Gesundheitsthema entwickelt. Was und wie viel wir essen, wird von vielen Faktoren beeinflusst: Schlaf und Stress, Schichtarbeit, Betreuungspflichten, Gewohnheiten aus der Kindheit, Kultur, Werbung, Budget, Zeitdruck und die ständige Verfügbarkeit von energiereichen Snacks. Laut der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2022 waren 31 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren übergewichtig und 12 Prozent adipös – zusammen also 43 Prozent [1]. Viele möchten Gewicht möglichst schnell verlieren – verständlich, gerade wenn man sich im eigenen Körper nicht mehr wohlfühlt. Gleichzeitig ist «schnell» selten «nachhaltig»: Für langfristigen Erfolg ist meist entscheidend, dass du Gewohnheiten veränderst, die du auch in stressigen Familienphasen durchhalten kannst. Einordnung: Was bedeutet «Übergewicht» – und wann lohnt sich ein Check? Als grobe Orientierung wird bei Erwachsenen oft der Body-Mass-Index (BMI) verwendet: Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergrösse in Meter zum Quadrat. Er sagt nicht alles über die Gesundheit aus, denn er berücksichtigt weder das Alter noch die Verteilung von Körperfett und Muskelmasse [2]. Der BMI ist deshalb ein Startpunkt, kein Urteil – und er ersetzt keine individuelle Beratung. Ergänzend ist der Taillenumfang hilfreich, weil Bauchfett das Risiko für Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann. Das Adipositas-Zentrum des Universitätsspitals Zürich nennt als Orientierungswerte: Ab einem Taillenumfang von mehr als 80 Zentimetern bei Frauen und mehr als 94 Zentimetern bei Männern ist das Risiko für Folgeerkrankungen erhöht [2]. Wenn du unsicher bist, ob Abnehmen für dich sinnvoll oder sicher ist, lohnt sich eine kurze ärztliche Einschätzung – besonders, wenn du Medikamente einnimmst, chronische Erkrankungen hast oder schon viele Diätzyklen hinter dir hast. Schritt 1: Setz dir ein realistisches Ziel – und miss nicht nur Kilos Dein Körper braucht Zeit – auch beim Abnehmen. Ein Ziel, das für viele gut funktioniert, ist eine langsame, stetige Veränderung. Statt dich ausschliesslich auf die Waage zu fixieren, helfen zusätzliche Erfolgsmarker: bessere Kondition, weniger Heisshunger, stabilere Stimmung, besserer Schlaf, mehr Energie im Alltag, regelmässigere Mahlzeiten. Wie schnell sich das Gewicht verändert, ist individuell sehr unterschiedlich und hängt unter anderem von Ausgangsgewicht, Alter, Erkrankungen und Medikamenten ab. Seriöse Kilo-pro-Woche-Versprechen gibt es deshalb nicht. Entscheidend ist etwas anderes: Das Adipositas-Zentrum des Universitätsspitals Zürich hält fest, dass es nicht darum geht, eine «Diät» durchzuführen, sondern Massnahmen zu ergreifen, die auch langfristig umsetzbar sind [2]. Zu starke Einschränkungen führen oft zu Heisshunger, Kontrollverlust und dem Jo-Jo-Effekt. Von Nulldiäten und komplettem Fasten wird abgeraten; sehr stark kalorienreduzierte Diäten sind keine Dauerlösung und gehören höchstens unter ärztliche Aufsicht [2]. Praktisch im Familienalltag: Formuliere dein Ziel als Gewohnheit. Zum Beispiel: «Ich esse an 5 von 7 Tagen ein ballaststoffreiches Frühstück» oder «Ich gehe nach dem Abendessen 10 Minuten spazieren». Solche Ziele sind messbar und alltagstauglich – auch wenn eine Woche mal chaotisch ist. Schritt 2: Ernährung umstellen – die wichtigsten Hebel Wenn du erfolgreich abnehmen möchtest, hilft es, die Grundlagen der gesunden Ernährung zu kennen und Schritt für Schritt umzusetzen. Die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) zeigen, welche Lebensmittel den Alltag prägen sollten und welche eher selten. Für viele Familien ist nicht «die perfekte Diät» entscheidend, sondern ein System, das Einkauf, Portionsgrössen und Snack-Situationen mitdenkt. Wie das mit Kindern am Tisch funktioniert, liest du in unserem Artikel zur gesunden Ernährung für Kinder. 1) Starte bei Getränken Kalorien aus Getränken werden leicht unterschätzt. Wasser, ungesüsster Tee oder Kaffee ohne Zucker sind alltagstaugliche Basics. Süssgetränke (auch Säfte) können die Energiebilanz deutlich verschieben, ohne dass du dich satter fühlst. Wenn dir «nur Wasser» schwerfällt: Mit Zitronenscheiben, Minze oder ungesüsstem Kräutertee als Eistee wird es oft einfacher. Viel trinken bleibt auch dann wichtig, wenn du dich mehr bewegst. Wie viel du brauchst, hängt von Körpergewicht, Temperatur und Aktivität ab. Als Alltagssignal gilt: heller Urin und regelmässiges Wasserlassen sprechen für eine gute Versorgung. 2) Baue jede Mahlzeit um einen «Sattmacher» Für Sättigung sind Protein und Ballaststoffe besonders hilfreich. Das bedeutet nicht «Low Carb um jeden Preis», sondern: Jede Mahlzeit bekommt eine gute Proteinquelle (zum Beispiel Joghurt/Quark, Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, mageres Fleisch, Tofu) und eine Portion Gemüse, Salat oder Früchte plus eine ballaststoffreiche Beilage (Vollkorn, Kartoffeln, Hülsenfrüchte). Genau diese drei Komponenten – Gemüse oder Frucht, ein Stärkelieferant und ein proteinreiches Lebensmittel – machen laut SGE eine vollständige Hauptmahlzeit aus [3]. Protein ist für Erhalt und Aufbau von Körpergewebe relevant; beim Abnehmen kann eine ausreichende Proteinzufuhr helfen, Muskelmasse besser zu erhalten, wenn gleichzeitig Bewegung und Kraftreize gesetzt werden. 3) Portionsgrössen einfacher machen Kalorienzählen kann kurzfristig Orientierung geben, ist aber für viele als Dauerstrategie im Familienalltag zu aufwendig. Eine praxistaugliche Alternative ist das Tellermodell der SGE, «Der ausgewogene Teller»: Gemüse und Früchte bedecken rund zwei Fünftel des Tellers, stärkereiche Lebensmittel (Kartoffeln, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte) etwa gleich viel, und das proteinreiche Lebensmittel fällt volumenmässig kleiner aus – etwa ein Fünftel [3]. Die SGE betont ausdrücklich, dass dieses Verhältnis nicht «haargenau» zu nehmen ist: Es variiert je nach Lebensmittel und individuellem Bedarf [3]. Das funktioniert zuhause genauso wie im Restaurant. 4) Plane deine «kritischen Momente» Viele nehmen nicht beim Mittagessen zu, sondern in den Zwischenmomenten: schnell ein Guetzli beim Znüni der Kinder, Reste aufessen, snacken beim Arbeiten oder abends vor dem TV. Hilfreich sind «Wenn–dann»-Pläne: «Wenn ich nachmittags Hunger habe, dann esse ich zuerst einen Joghurt oder eine Handvoll Nüsse plus Früchte» oder «Wenn ich gestresst bin, dann mache ich 5 Minuten Pause, bevor ich zur Süssigkeit greife». 5) Einkauf und Meal-Prep familientauglich gestalten Du musst nicht jeden Tag frisch kochen. Im Gegenteil: Einfache Standards entlasten. Beispiele: Gemüse vorschneiden, eine grosse Portion Vollkornpasta oder Kartoffeln vorkochen, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen) vorbereiten, Tiefkühlgemüse nutzen. So kannst du schnelle, ausgewogene Teller bauen, wenn es am Nachmittag oder Abend hektisch wird. Anregungen findest du in unserer Sammlung mit Rezepten für eine gesunde Ernährung. Ob ketogene Diät, Low-Carb-Diät oder Saftkur: Diäten gibt es viele. Einige bringen kurzfristig Gewichtsverlust, aber entscheidend ist, ob du das Muster langfristig halten kannst, ohne in extremes Denken zu kippen. Wenn du dir mehr Orientierung wünschst, kannst du für eine begrenzte Zeit notieren, was du isst und trinkst, um Muster zu erkennen (zum Beispiel Snacks, flüssige Kalorien, Portionsgrössen). Danach geht es weniger um Perfektion als um wiederholbare Routinen. Und falls du dich fragst, ob «Entschlacken» dabei hilft: Wir haben uns die Wahrheit über das Entschlacken genauer angeschaut. Tipp: Langsamer essen und bewusst kauen Nicht nur die Auswahl der Lebensmittel spielt eine Rolle. Auch die Geschwindigkeit, in der du isst, kann etwas ausmachen: Wer langsam isst und gründlich kaut, isst weniger «nebenbei», und das Sättigungsgefühl kommt rechtzeitig an. Das Universitätsspital Zürich nennt «langsam und achtsam essen» ausdrücklich als ein Lernziel der verhaltenstherapeutischen Begleitung bei Übergewicht [2]. Praktisch: Leg die Gabel zwischendurch ab, trink ein paar Schluck Wasser und plane pro Mahlzeit 15 bis 20 Minuten ein – auch wenn es nicht immer klappt. Schritt 3: Bewegung und Kraft – so kommst du in der Schweiz auf ein gutes Niveau Genauso wichtig wie eine ausgewogene Ernährung ist für eine nachhaltige Gewichtsabnahme Bewegung. Sie unterstützt den Energieverbrauch, verbessert die Stimmung und hilft, Muskelmasse zu erhalten. Die Bewegungsempfehlungen Schweiz nennen für Erwachsene von 18 bis 64 Jahren einen Zielbereich von 150 bis 300 Minuten ausdauerorientierter Bewegung mit mittlerer Intensität pro Woche – oder 75 bis 150 Minuten mit hoher Intensität, oder eine Kombination aus beidem [4]. Dazu kommt muskelkräftigende Bewegung an mindestens zwei Tagen pro Woche [4]. Das klingt viel, wird aber machbar, wenn du es aufteilst. Und der wichtigste Satz der Empfehlungen lautet: Jede Bewegung ist besser als keine – auch wenn du den Zielbereich nicht erreichst [4]. Alltag zählt: kurze Einheiten sind wirksam Du musst nicht sofort «Sport machen». Zügiges Gehen, Velo fahren, Treppen, Spazieren nach dem Abendessen, Spielplatz statt Sofa, aktive Wege im Alltag: Das alles zählt. Wer sich bisher wenig bewegt hat, soll laut den Empfehlungen klein anfangen und Häufigkeit, Dauer und Intensität schrittweise steigern [4]. Konkret kann das heissen: 10 Minuten nach dem Essen, drei- bis fünfmal pro Woche. Für Einsteigerinnen und Einsteiger sind zwei Einheiten pro Woche à 20 bis 30 Minuten ein guter Anfang; mit mehr Routine sind drei Einheiten à 45 Minuten realistisch. Krafttraining: der unterschätzte Schlüssel Viele denken beim Abnehmen nur an Ausdauer. Krafttraining (mit Körpergewicht, Widerstandsbändern oder Geräten) hilft, Muskulatur zu erhalten oder aufzubauen, und ist deshalb als Ergänzung sinnvoll – allein zur Gewichtssenkung ist es allerdings wenig wirksam [2]. Familienfreundlich: 2-mal pro Woche 15 bis 25 Minuten mit Grundübungen (Kniebeugen, Ausfallschritte, Liegestütz-Varianten, Rudern mit Band, Planks). Schwangerschaft und Stillzeit: jetzt ist nicht die Zeit zum Abnehmen Wer nach der Familiengründung Gewicht verlieren möchte, sollte zwei Phasen ausnehmen. In der Schwangerschaft ist Abnehmen nicht angezeigt. Und für die Stillzeit empfiehlt die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung ausdrücklich, Schlankheitsdiäten zu vermeiden [5]. Der Grund ist beruhigend: Ein Teil der Energie für die Milchbildung stammt aus den in der Schwangerschaft angelegten Fettdepots – das Stillen fördert die Gewichtsabnahme nach der Schwangerschaft also ohnehin [5]. Bewegung ist dagegen erwünscht: Schwangeren und Frauen nach der Geburt werden mindestens 150 Minuten Bewegung mit mittlerer Intensität pro Woche empfohlen, sofern keine medizinischen Gründe dagegensprechen [4]. Wann und wie du nach der Geburt wieder einsteigst, liest du bei der Rückbildungsgymnastik; wie es danach weitergeht, in unserem Artikel zum Abnehmen nach der Geburt. Bei Fragen zur Ernährung in dieser Phase ist eine anerkannte Ernährungsberatung die richtige Adresse [5]. Schritt 4: Schlaf, Stress, Emotionen – das entscheidet oft über den Erfolg Neben Ernährung und Bewegung ist Entspannung wichtig. Nicht, weil Stress von selbst zu Übergewicht führt, sondern weil Stress und Schlafmangel oft zu mehr Appetit, mehr Snack-Situationen und weniger Energie für Bewegung führen. Wenn du Kinder betreust, Angehörige pflegst oder unter mentaler Last stehst, sind perfekte Routinen unrealistisch. Was hilft, sind kleine, wiederholbare Entlastungen: kurze Pausen, feste Essenszeiten, vorbereitete Snacks, und realistische Erwartungen an dich selbst. Konkrete Ideen für den Alltag Schlaf-Minimum schützen: Wenn möglich, regelmässige Zubettgehzeiten und Bildschirmzeit am Abend reduzieren. Stress-Snacks ersetzen: Statt «gar nichts» lieber vorbereitete Alternativen (Naturjoghurt, Früchte, Gemüsesticks, Nüsse in kleiner Portion). Soziale Events planen: Vorher eine kleine eiweissreiche Zwischenmahlzeit essen, dann am Buffet bewusster auswählen. Rückfälle normalisieren: Eine Woche ist nicht «ruiniert», nur weil zwei Tage schwierig waren. Wichtig ist das Zurückfinden zur nächsten Mahlzeit. Schritt 5: Professionelle Unterstützung – und wann du ärztlich abklären solltest Du musst das nicht allein schaffen. Eine Ernährungsberatung oder ärztliche Begleitung kann sinnvoll sein, wenn du seit Längerem erfolglos versuchst abzunehmen, gesundheitliche Risiken hast oder dich im Diät-Dschungel verlierst. Ärztinnen und Ärzte können auch prüfen, ob Blutwerte (z.B. Schilddrüse, Blutzucker, Eisen) oder Medikamente eine Rolle spielen. Eine ärztlich begleitete Gewichtsreduktion ist besonders dann sinnvoll, wenn gleichzeitig Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Bluthochdruck vorliegen [2]. In gewissen Fällen gibt es medizinische Optionen (zum Beispiel Medikamente oder bariatrische Eingriffe). Diese gehören immer in fachärztliche Hände, werden nie isoliert eingesetzt, sondern immer zusammen mit einer Änderung des Lebensstils – und sind keine Selbsthilfe-Strategie [2]. Hol dir medizinische Hilfe, wenn eines davon zutrifft: unbeabsichtigter starker Gewichtsverlust, Essanfälle mit Kontrollverlust, Erbrechen als «Ausgleich», Ausbleiben der Periode, Schwindel oder Ohnmacht, depressive Symptome oder starke Körperunzufriedenheit. Und wenn Kinder oder Jugendliche abnehmen möchten? Dann gehört das in ärztliche Hand, nicht in einen Ratgeber. Kinder und Jugendliche wachsen noch, und eine eigenmächtige Diät kann die Entwicklung stören und ein gestörtes Essverhalten anstossen. Der richtige erste Schritt ist ein Gespräch mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt; das Vorgehen wird dann professionell abgeklärt und familienorientiert gestaltet. Warum Diäten bei Kindern der falsche Weg sind, erklärt unser Artikel «Übergewicht bei Kindern: Eine Diät ist keine Option». Wenn Abnehmen zur Belastung wird: Essstörungen erkennen und Hilfe holen Nachhaltiges Abnehmen bringt langfristig mehr als radikale Diäten – und das hat nicht nur mit dem Gewicht zu tun. Auf strikte Regeln folgt oft eine Phase, in der masslos gegessen wird, was gerade verfügbar ist. Danach kommen Schuldgefühle, und manche versuchen, das Essen wieder «loszuwerden». Das kann eine belastende Spirale auslösen. Radikaldiäten können ausserdem das Risiko erhöhen, dass Essen und Körpergewicht das Denken dominieren. Achte auf Warnsignale: Wenn du Lebensmittel nur noch in «gut» und «schlecht» einteilst, Mahlzeiten auslässt, heimlich isst, Angst vor bestimmten Lebensmitteln entwickelst oder das Gewicht deine Stimmung bestimmt, ist das ernst zu nehmen. Krankheiten wie Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating können schwere Folgen haben – und sie betreffen auch Mütter und Väter mitten im Familienleben. Mehr dazu liest du in unseren Artikeln «Mütter in der Magersucht» und «Wie sich Essstörungen auf die Schwangerschaft und das Muttersein auswirken». Hilfe in der Schweiz Die Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen (AES) berät Betroffene und Angehörige kostenlos: telefonisch unter 043 488 63 73 (Dienstag und Donnerstag, 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an beratung@aes.ch. Beratungsgespräche sind in Zürich oder per Video-Telefonie möglich [6]. Wende dich im Zweifel ausserdem an deine Hausärztin, deinen Hausarzt oder an eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten. Checklisten und Tools: So wird Abnehmen im Familienalltag realistischer Mini-Checkliste für deinen Start Ich trinke täglich überwiegend Wasser oder ungesüssten Tee. Ich esse 1 bis 2 Portionen Gemüse zu mindestens einer Hauptmahlzeit. Ich plane 2 schnelle Standard-Abendessen (z.B. Linsensuppe, Omelett mit Gemüse, Vollkornpasta mit Tomatensauce und Salat). Ich bewege mich an 5 Tagen jeweils 10 bis 20 Minuten (Spaziergang, Velo, Treppen). Ich mache 2 kurze Kraft-Einheiten (15 bis 25 Minuten). Einkaufs-Bausteine Protein: Eier, Naturjoghurt/Quark, Käse in moderaten Portionen, Hülsenfrüchte, Tofu, Fisch Ballaststoffe: Vollkornbrot, Haferflocken, Vollkornreis, Kartoffeln, Linsen, Bohnen Gemüse/Früchte: frisch und tiefgekühlt (TK ist völlig ok) Snacks: Nüsse in kleinen Portionen, Früchte, Gemüsesticks, Hummus Wenn es zeitlich eng ist: 3 schnelle Teller Vollkornbrot + Hüttenkäse/Quark + Gurke/Tomaten + Obst TK-Gemüsepfanne + Tofu/Ei + Vollkornreis (vorgekocht) Linsensalat (vorgekochte Linsen) + Gemüse + Feta + Olivenöl/Zitrone Mehr Artikel zum Thema Ernährung: Anti-Diät Tipps für einen gesunden Alltag Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft: Essen für zwei? Binge Eating: Wenn Kinder mit dem Essen nicht aufhören können Quellen Bundesamt für Statistik (BFS): «Schweizerische Gesundheitsbefragung 2022: Übergewicht oder Adipositas bei 43% der Bevölkerung», Medienmitteilung vom 21.11.2024. bfs.admin.ch (abgerufen am 07.08.2026) Universitätsspital Zürich (USZ), Adipositas-Zentrum: «Adipositas: Ursachen, Diagnose & Behandlung» sowie «Lifestylemassnahmen». usz.ch (abgerufen am 07.08.2026) Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE): Merkblatt «Der ausgewogene Teller». sge-ssn.ch (PDF) (abgerufen am 07.08.2026) Bundesamt für Sport (BASPO), Bundesamt für Gesundheit (BAG) u.a.: «Bewegungsempfehlungen Schweiz – Grundlagen». hepa.admin.ch (PDF) (abgerufen am 07.08.2026) Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE): Merkblatt «Ernährung während der Stillzeit», aktualisiert 2024. sge-ssn.ch (PDF) (abgerufen am 07.08.2026) Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen (AES): «Beratung per Telefon, PC, Persönlich». aes.ch (abgerufen am 07.08.2026)