6. UV-Badekleider sind unnötiges, neumodisches Zeug

UV-Bademode ist für Kinder sinnvoll, wenn sie am und im Wasser spielen

UV-Bademode ist für Kinder sinnvoll, wenn sie am und im Wasser spielen. (Bild: zVg/Stadtlandkind)

Hier gilt das Motto «Lieber gut geschützt statt um jeden Preis gut aussehen». Zudem haben mittlerweile auch die Designer die Kinderbademode entdeckt. Vom stylischen Hipster-Bade-Set mit grossflächigem Ananas-Motiv bis zur romantischen Blümchenbadehose ist heute alles vertreten. Die Krebsliga empfiehlt, den Kindern beim Spielen an der Sonne mindestens ein T-Shirt über zu ziehen.

Aber Achtung: Werden herkömmliche Textilien nass, fällt der natürliche Schutzfaktor sofort in sich zusammen! «Weil Kleinkinder nicht ständig am Schatten bleiben und gerade in der Badi oft nass werden, empfehlen wir, ihnen ein Badekleid anzuziehen, das auch die Schultern bedeckt», sagt Peter Ackermann von der Krebsliga. Spezielle UV-Badekleider sind so entwickelt, dass sie auch in nassem Zustand noch ausreichend Sonnenschutz bieten. Beim Kauf von UV-Badekleidern sollte man auf die speziellen Gütesiegel UV Standard 801, AS/NZS 4399:1996 oder EN 13758-1 achten. Diese informieren zuverlässig, wie gut die Badekleider vor der Sonne schützen.

«Die Hautpartien, die dann noch freiliegend sind, sollte man mit einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 eincremen», so Ackermann. Und er ergänzt: «Auch wenn auf der Tube ‹Waterproof› oder ‹Wasserresistent› steht, sollten Sie das Kind nach dem Baden nochmals frisch eincremen.» Denn obwohl diese Cremes gut haften: Durch das Abrubbeln mit dem Badetuch oder auch wenn die Kinder beim Spielen schwitzen, geht ein Teil der Schutzwirkung verloren.

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