7. Mit Daylong-Sonnencreme muss man sich nur ein Mal am Tag eincremen

Auch eine Daylong-Sonnencreme ist kein Freipass für stundenlanges Brutzeln

Auch eine Daylong-Sonnencreme ist kein Freipass für stundenlanges Brutzeln. (Bild: ER Productions Ltd/Blend Images, Thinkstock)

Ähnlich wie bei den Waterproof-Sonnencremes gilt auch hier: Grundsätzlich haften diese Sonnenschutzmittel besser als einfache Sonnenlotionen, daher sind sie auch teurer. Doch wenn man schwitzt oder ins Wasser geht, geht die Creme etwas ab. Daher sollte man sich nach einer anstrengenden Tätigkeit oder nach dem Baden nachcremen.

Und Ackermann gibt zu bedenken, dass selbst eine Sonnencreme für den ganzen Tag kein Freipass sei, um unendlich lange an der Sonne zu bleiben. «Der Lichtschutzfaktor informiert die Konsumenten darüber, um wie viel Mal sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert», erklärt der Experte. Die Formel lautet: Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = maximale Aufenthaltsdauer an der Sonne. Wird jemand etwa bereits nach 10 Minuten an der Sonne rot, so beträgt seine Eigenschutzzeit rund 10 Minuten. Trägt er dann eine Sonnencreme mit LSF 30 auf, so kann er maximal 300 Minuten (5 Stunden) an der Sonne verweilen. «Allerdings sind das Laborwerte», gibt Ackermann zu bedenken. In der Wirklichkeit dauere der Schutz weniger lang, weil man schwitze und einen Teil der Creme durch Bewegungen wegreibe. «Zudem ist es nicht empfehlenswert, die gesamte Zeit an der Sonne zu liegen. Suchen Sie immer wieder mal ein schattiges Plätzchen auf – Ihre Haut wird es Ihnen später danken», sagt Ackermann.

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