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Spezielle Akupunktur für Kinder ohne Nadeln und Laser – Shonishin: was sie kann und wann zum Kinderarzt

Shonishin ist eine japanische Form der Kinderbehandlung aus der Tradition der chinesischen Medizin (TCM) – sanft, berührungsbasiert und ohne Nadeln. Manche Familien nutzen Shonishin bei Unruhe, Schlafproblemen oder funktionellen Beschwerden (zum Beispiel Bauchweh ohne klare organische Ursache). Wichtig ist eine realistische Einordnung: Für viele Anwendungen bei Kindern ist die wissenschaftliche Evidenz begrenzt. Shonishin kann als ergänzende Massnahme in Frage kommen – sollte aber eine medizinische Abklärung nicht ersetzen. Naturärztin Elké Richter-Diehl erklärt, wie diese Methode in der Praxis abläuft.

In der Akupunktur für Kinder kommen keine Nadeln zum Einsatz.
Bei Shonishin kommen keine Nadeln zum Einsatz, sondern Streich-, Klopf- und Drucktechniken. Foto: Micagoto, flickr, CC-Lizenz by-nc

Was ist Shonishin – und was ist es nicht?

Der Name Shonishin setzt sich aus den japanischen Wortteilen SHONI = Kleinkind und SHIN = Nadel zusammen, obwohl bei dieser sanften Technik keine Nadeln eingesetzt werden. Anders als bei der klassischen Akupunktur wird die Haut nicht gestochen: Mit speziellen Shonishin-Instrumenten wird gestrichen, gedrückt, leicht geklopft oder sanft «gepikst», ohne die Haut zu verletzen. Viele Kinder empfinden das eher als Massage oder Berührungsspiel.

Einen einzelnen Urheber hat Shonishin nicht. Die Technik ist in Japan gewachsen: Eine medizinhistorische Untersuchung datiert die Anfänge auf die 1650er-Jahre, als Kinderärzte dort Tonscherben als Instrument nutzten – und hält zugleich fest, dass es vor dem 20. Jahrhundert keine spezialisierte Fachliteratur dazu gab [6]. Shonishin ist also eine Behandlungstradition, keine eigenständige medizinische Fachrichtung [6].

In der TCM wird häufig mit den Konzepten Yin und Yang sowie mit Meridianen (Energiebahnen) gearbeitet. Diese Erklärmodelle sind Teil der TCM-Tradition. Aus wissenschaftlicher Sicht sind Meridiane als anatomische Strukturen nicht nachgewiesen. Wenn Familien dennoch positive Effekte erleben, können diese unter anderem über unspezifische Mechanismen erklärbar sein: angenehme Berührung, Entspannung, eine ruhige gemeinsame Routine, Erwartungseffekte sowie das Erleben von Sicherheit und Regulation im Nervensystem.

Behandelt wird entlang der Meridiane: Bei der Akupunktur für Kinder werden die entsprechenden Körperstellen mit speziellen Instrumenten gestreichelt, gedrückt, gepikst oder beklopft. Nadeln wie bei der klassischen Akupunktur für Erwachsene spielen bei Shonishin keine Rolle. Im TCM-Modell wird das so erklärt, dass die feinen Reize die Selbstheilungskräfte anregen. Das ist eine Modellvorstellung, kein nachgewiesener Wirkmechanismus.

Die Techniken der Akupunktur für Kinder werden Eltern und Kindern in der Praxis beigebracht, damit sie zu Hause weitergeführt werden können. Wenn du das zu Hause machen möchtest, ist wichtig: Lass dir die Handgriffe seriös zeigen (Druck, Dauer, Körperstellen) – und behandle nur, wenn dein Kind damit einverstanden ist. Es soll sich sicher anfühlen, nicht «über sich ergehen lassen».

Modellwissen, kein anatomischer Befund: Die folgenden Meridiane gehören zum Erklärmodell der TCM. Als Körperstrukturen sind sie wissenschaftlich nicht nachgewiesen – sie beschreiben, wie in der TCM über den Körper gesprochen wird.

Die Yin-Meridiane im TCM-Modell:

  • Konzeptionsgefäss (Zentralgefäss) KG
  • Nieren-Meridian
  • Kreislauf-Sexus-Meridian
  • Lungen – Meridian
  • Milz-Pankreas-Meridian
  • Herz-Meridian

Die Yang-Meridiane im TCM-Modell:

  • Gouverneurgefäss (Zentralgefäss, Lenkergefäss) GG
  • Dünndarm-Meridian
  • Blasen-Meridian
  • Dreifach-Erwärmer
  • Gallenblasen-Meridian
  • Dickdarm-Meridian
  • Magen-Meridian

 

Was sagt die Forschung zu Akupunktur/TCM bei Kindern?

Viele Eltern wünschen sich bei wiederkehrenden Beschwerden eine «sanfte» Unterstützung – gerade wenn Medikamente nicht nötig sind oder Nebenwirkungen befürchtet werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass du Nutzen und Grenzen kennst. Für Akupunktur bei Kindern ist die Studienlage je nach Thema unterschiedlich, oft klein und nicht immer gut vergleichbar. Für Shonishin im Speziellen gibt es insgesamt weniger hochwertige Studien als zur Akupunktur mit Nadeln [1].

Wo Daten fehlen: Shonishin-spezifisch

Die meisten wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten und Leitlinien beziehen sich auf Nadelakupunktur. Shonishin ist zwar «akupunkturähnlich», aber nicht dasselbe. Wie dünn die Datenlage ist, lässt sich nachschlagen: In der medizinischen Literaturdatenbank PubMed ist unter dem Stichwort «Shonishin» keine einzige Arbeit erfasst, während zu Akupunktur bei Kindern rund 2900 Arbeiten gelistet sind [1]. Aussagen zur Wirksamkeit lassen sich deshalb nur eingeschränkt übertragen. Wenn dir jemand sehr breite Heilversprechen macht (von Infekten bis ADHS «heilen»), ist Skepsis angebracht [5]: Gerade bei komplexen Diagnosen ist eine gute kinderärztliche Abklärung und ein multimodaler Behandlungsplan zentral.

Was sich dennoch sinnvoll ableiten lässt

Als ergänzende Massnahme kann Shonishin für manche Familien vor allem dann hilfreich sein, wenn es um Regulation und Entspannung geht: abendliche Unruhe, Einschlafbegleitung, Stress im Familienalltag oder funktionelle Beschwerden, die sich bei Anspannung verstärken. Entscheidend ist, dass parallel die häufigen Ursachen geprüft werden – etwa Schlafumgebung und Einschlafgewohnheiten, Tagesstruktur, Ernährung, Schmerzen, Atemprobleme oder Eisenmangel.

Sicherheit: Worauf du bei Shonishin achten solltest

Haut, Hygiene, Druck

Weil Shonishin ohne Nadeln arbeitet, ist das Risiko für Infektionen durch Stiche deutlich geringer als bei invasiver Akupunktur. Zum Vergleich: Eine systematische Übersicht zur Nadelakupunktur bei Kindern trug 279 unerwünschte Ereignisse zusammen, davon 25 schwere – und hält fest, dass viele der schweren Fälle auf unsachgemässe Ausführung zurückgehen dürften [2]. Genau deshalb zählt, wer behandelt. Trotzdem gilt: Instrumente müssen sauber und desinfiziert sein [2], die Haut darf nicht verletzt werden, und es sollte nie so fest gedrückt oder gekratzt werden, dass Rötungen schmerzen oder kleine Verletzungen entstehen. Bei Neurodermitis-Schüben, offenen Stellen, frischen Narben oder akuten Hautinfektionen sollte nicht darüber behandelt werden.

Wann du erst medizinisch abklären lassen solltest 

Gerade bei Schlafproblemen und wiederkehrender Unruhe lohnt sich ein klarer «Entscheidungsweg»: zuerst abklären, dann ergänzen. Bitte wende dich an eine Ärzt:in, wenn eines davon zutrifft:

  • Fieber, deutlicher Krankheitszustand oder rasche Verschlechterung
  • Atemauffälligkeiten im Schlaf (lautes Schnarchen, Atempausen, starke Mundatmung)
  • Verdacht auf Schmerzen (z.B. häufiges Schreien, Ohrziehen, Bauchschmerzen mit Abwehr, Schmerzen beim Wasserlassen)
  • Gedeihstörung, wiederholtes Erbrechen, Blut im Stuhl, anhaltender Durchfall oder Verstopfung
  • Entwicklungsauffälligkeiten, Regression (Kind «verlernt» etwas) oder neurologische Symptome
  • Verdacht auf ADHS: Wenn der Alltag in Familie/Schule stark belastet ist, gehört die Abklärung in erfahrene Hände – und die Behandlung umfasst meist mehrere Bausteine (Pädiatrie/Kinder- und Jugendpsychiatrie, Schule, Verhalten, je nach Situation Medikamente)

Und das hier gehört nicht in eine Shonishin-Sitzung, sondern sofort in ärztliche Hände. Von Fieber spricht das Universitäts-Kinderspital Zürich ab 38 °C bei Säuglingen unter drei Monaten und ab 38,5 °C bei älteren Kindern; entscheidend ist dabei nicht die Höhe des Fiebers, sondern der Zustand des Kindes [3]. Unverzüglich ärztlich vorstellen sollst du dein Kind bei diesen Zeichen [3]:

  • Dein Kind ist unter 3 Monate alt und hat Fieber ab 38 °C
  • Ausschlag mit flohstichartigen, nicht wegdrückbaren roten Punkten oder Flecken
  • Kopfschmerzen mit steifem Nacken und Lichtscheu
  • Atemnot
  • ständiges Erbrechen und Verweigerung der Flüssigkeitsaufnahme
  • zunehmende Apathie oder Lethargie
  • ein Fieberkrampf

Dasselbe gilt, wenn du dich unsicher fühlst und in grosser Sorge um dein Kind bist – das nennt das Kinderspital ausdrücklich als eigenen Grund [3].

Wenn eine organische Ursache ausgeschlossen ist, kann Shonishin für manche Familien eine zusätzliche Option sein – ähnlich wie Entspannungsübungen, Massage, Shiatsu, Wärmeanwendungen oder strukturierte Abendroutinen.

So läuft eine Behandlung häufig ab 

Viele Behandlungen dauern eher kurz (oft 15–30 Minuten), weil Kinder auf sanfte Reize meist schnell reagieren und die Aufmerksamkeit begrenzt ist. Hilfreich ist, wenn dein Kind vorher gegessen hat, nicht völlig übermüdet ist und du ein ruhiges «Ankommen» einplanst.

Wenn du als Elternteil eine Technik für zu Hause lernst, sind diese Punkte alltagstauglich:

  • Kurz statt lang: Lieber täglich 3–10 Minuten als selten eine lange Session.
  • Kind führt mit: Du fragst nach Zustimmung («Ist das angenehm?»). Stopp heisst Stopp.
  • Ritual statt Therapie-Druck: Zum Beispiel nach dem Baden oder vor dem Schlafen – ohne Leistungsanspruch.
  • Beobachten: Notiere 1–2 Wochen, was sich verändert (Schlaf, Bauchweh, Stimmung). So merkst du, ob es euch tatsächlich hilft.

Behandlungsinstrumente: so werden sie eingesetzt

Hier siehst du eine Auswahl der Instrumente, die bei Shonishin zum Einsatz kommen. Weil die Haut nicht gestochen wird, empfinden viele Kinder die Behandlung als angenehm – verlassen kannst du dich darauf bei deinem Kind aber nicht. Während einer Behandlung dürfen Kinder die Instrumente häufig auch selbst ausprobieren. Das macht vielen Spass und lenkt ab.

Shonishin ist Akupunktur für Kinder ohne Nadeln.
In der Behandlung kommen Zauberringe und Massagestäbchen, aber keine Nadeln zum Einsatz.

Der Zauberring: Der Ring lässt sich leicht dehnen und kann somit über jeden Finger gestrichen werden, um jeden Finger zu massieren. An den Fingern liegen im TCM-Modell wichtige Anfangs- und Endpunkte der Meridiane.

Das Massagestäbchen: Dieses Stäbchen liegt locker in der Hand und damit werden die Meridiane mit leichtem Druck nachgefahren und somit sanft stimuliert.

Wofür wird Shonishin in der Praxis genutzt?

Die folgende Liste zeigt, wofür Praxen Shonishin anbieten – nicht, wofür eine Wirksamkeit nachgewiesen wäre [1]. Je ernster die Beschwerden, desto klarer gilt: zuerst ärztlich abklären und behandeln lassen, Shonishin höchstens begleitend.

Babys

Schlafprobleme, Unruhe, Verdauungsprobleme, Dreimonatskoliken, Mittelohrentzündungen, Probleme der Atemwege

Kleinkinder

Verdauungsprobleme, Asthma, Appetitmangel, Bettnässen, chronischer Husten, chronisch verstopfte oder laufende Nase

Schulkinder

Atemwegserkrankungen, Verdauungsprobleme, Stottern, Konzentrationsmangel, Hyperaktivität, ADHS

Wichtig für deine Erwartung: Viele dieser Beschwerden haben sehr unterschiedliche Ursachen. Bei Infekten, Asthma, Mittelohrentzündungen oder anhaltendem Husten ersetzt Shonishin keine leitliniengerechte Diagnose und Therapie. Wenn du es ergänzend nutzen möchtest, tu das idealerweise abgestimmt mit eurer Ärzt:in – vor allem dann, wenn Medikamente im Spiel sind oder die Beschwerden wiederholt auftreten.

Fallbeispiel eines Kleinkindes mit 2 ½ Jahren:

Ein zweieinhalbjähriger Junge kam zu mir in die Praxis. Er hatte Durchschlafschwierigkeiten, wachte jede Stunde mit Geschrei auf. Tagsüber war er sehr aktiv. Gern lief er der Mutter davon. Um seinen Willen durchzusetzen, schlug er oft den Kopf auf den Boden. Er ass immer nur kleine Happen, dafür öfter am Tag.

Kinderakupunktur-Therapie in der Praxis

Während vier Wochen kam der Junge zweimal pro Woche zur Shonishin-Behandlung in die Praxis. Jede Sitzung dauerte ca. 20 Minuten. Die Eltern erlernten in dieser Zeit von mir die notwendigen «Shonishin-Streicheleinheiten» für zuhause, die diese täglich mit zehn Minuten Aufwand durchführten.

Resultat nach 4 Wochen

Anfänglich konnte der Junge auch nicht mehr alleine einschlafen und wachte in den ersten drei Nächten noch häufiger auf. Nach einer Woche bereits hörte das Schlagen mit dem Kopf auf dem Boden auf. In der zweiten Woche war beim Schlafverhalten noch keine wesentliche Änderung sichtbar. In der dritten Woche wurden die Aufwachphasen nur noch alle drei Stunden bemerkt. In der vierten Woche schlief der Junge sieben Stunden am Stück durch. Dies hält heute, nach neun Monaten, immer noch an. Das Essverhalten hat sich nicht verändert.

Einordnung für Eltern: Ein Fallbeispiel kann Mut machen, ersetzt aber keine Studie. Schlaf verändert sich bei Kleinkindern auch durch Entwicklungsschritte, Tagesstruktur, Bindungserleben, Zahnen, Infekte oder neue Routinen. Wenn du etwas ausprobierst, hilft ein nüchterner Blick: Was wurde gleichzeitig verändert (z.B. Abendroutine, Reaktionen nachts, Einschlafbegleitung)? Und was ist euer Ziel (z.B. weniger Stress, längere Schlafphasen, schnelleres Wiedereinschlafen)?

Schweiz: Qualifikation und Kosten – so orientierst du dich

In der Schweiz findest du Angebote sowohl im ärztlichen wie auch im nicht-ärztlichen Bereich. Für deine Entscheidung helfen diese Fragen:

  • Qualifikation: Welche Ausbildung in TCM/Shonishin liegt vor? Gibt es eine transparente Weiterbildung, Supervision und Erfahrung mit Kindern? Ärztliche Akupunktur dürfen nur Ärztinnen und Ärzte mit Facharzttitel und komplementärmedizinischer Weiterbildung zulasten der OKP abrechnen (Artikel 4b KLV) [4]; das ist der einzige formal geregelte Qualifikationsnachweis in diesem Feld.
  • Medizinische Abklärung: Wird aktiv nach Warnzeichen gefragt und bei Bedarf an Kinderärzt:in verwiesen?
  • Kosten: Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) übernimmt Akupunktur nur als ärztliche Leistung [4]. Leistungen nichtärztlicher Therapeutinnen und Therapeuten sind ausdrücklich dem Bereich der Zusatzversicherung zugeordnet und fallen nicht in die OKP [4]. Weil Shonishin meist nichtärztlich angeboten wird, zahlst du es in der Regel über eine Zusatzversicherung oder selbst. Kläre das vorab direkt mit der Praxis und deiner Versicherung.
  • Realistische Kommunikation: Werden keine Heilversprechen gemacht, sondern Ziele, Grenzen und Verlaufskontrollen besprochen?

FAQ: Häufige Fragen von Eltern

Tut Shonishin weh?

Shonishin wird üblicherweise als angenehm beschrieben, weil die Haut nicht gestochen wird. Dein Kind sollte aber jederzeit stoppen dürfen. Schmerz ist kein notwendiger Teil der Behandlung [2].

Wie schnell merkt man etwas?

Das ist sehr unterschiedlich. Manche Familien berichten von rascher Entspannung, andere sehen gar keinen Effekt. Sinnvoll ist eine klare Testphase (z.B. 2–4 Wochen) mit einem konkreten Ziel (Schlafdauer, Einschlafzeit, Bauchweh-Tage). Wenn es nicht hilft, darfst du es auch wieder lassen.

Kann Shonishin ADHS behandeln?

Nein. Bei ADHS ist eine fachliche Diagnostik entscheidend, und die Behandlung gehört in die Pädiatrie beziehungsweise in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Wie dünn die Grundlage für ostasiatische Verfahren bei ADHS ist, zeigt eine Übersichtsarbeit von 2025: Sie sichtete 198 Studien, gut drei Viertel davon aus China, und mehr als die Hälfte machte keinerlei Angaben zu Nebenwirkungen [5]. Die Autorinnen und Autoren fordern deshalb zuerst methodisch bessere Studien mit einheitlichen Diagnosekriterien [5]. Ergänzende Verfahren können das Wohlbefinden unterstützen, ersetzen aber keine evidenzbasierte Behandlung. Wenn jemand ADHS als alleinige Folge «gestörter Energie» erklärt oder Heilung verspricht, ist Vorsicht angebracht.

Quellen

  1. PubMed, U.S. National Library of Medicine: Suchabfrage «shonishin» (0 indexierte Treffer; Kontrollabfrage «acupuncture AND children»: rund 2900 Treffer). pubmed.ncbi.nlm.nih.gov, abgerufen am 10.08.2026.
  2. Adams D. et al.: The safety of pediatric acupuncture: a systematic review. Pediatrics, 2011. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22106073, abgerufen am 10.08.2026.
  3. Universitäts-Kinderspital Zürich: Notfall-Elterninformation Fieber. kispi.uzh.ch (PDF), abgerufen am 10.08.2026.
  4. Bundesamt für Gesundheit BAG: Ärztliche Komplementärmedizin. bag.admin.ch, abgerufen am 10.08.2026.
  5. Lee J. et al.: East Asian traditional medicine for attention-deficit hyperactivity disorder in children and adolescents: a scoping review. BMC Complementary Medicine and Therapies, 2025. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41137076, abgerufen am 10.08.2026.
  6. Nagashima Y.: The origin of pediatric acupuncture technique. Nihon Ishigaku Zasshi (Journal of the Japanese Society for the History of Medicine), 2010. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21560321, abgerufen am 10.08.2026.

Autor: Elké Richter-Diehl

Elké Richter-Diehl ist Naturärztin und bietet Akupunktur für Kinder an.

Elké Richter-Diehl ist Naturärztin mit Sitz in Küssnacht am Rigi. Die Kinderheilkunde liegt ihr besonders am Herzen.

Foto: Bote der Urschweiz

 

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