Geschichte der Akupunktur

Die historischen Anfänge der Akupunktur lassen sich weit zurückverfolgen: Den ältesten Fund von Gold- und Silbernadeln zur Behandlung der Akupunktur fand man vor ca. 4000 Jahren im Grab eines Mitgliedes der kaiserlichen chinesischen Familie. Bei jüngeren Ausgrabungen in China wurden auch Steinsplitter und zugespitzte Steine für therapeutische Zwecke gefunden, welche auf ca. 3500 v.Ch. datiert werden konnten.

Die Akupunktur gehört zu einer der frühesten dokumentierten Medizin der Welt. Die wohl älteste Schrift «Innere Klassiker des Gelben Kaisers», in der die Aku-Moxi-Therapie mit Beschreibung verschiedener Nadeln und Sticktechniken verzeichnet ist, stammt in etwa aus der Zeit zwischen 200 Jahre vor und nach Chr.

Akupunktur wird anhand der Lehre von Yin und Yang, sowie den fünf Wandlungsphasen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser aufgebaut.

Ziel dieser Therapie ist es, die Energiebahnen im Körper mittels Nadelung wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es werden Körper, Geist und Seele berücksichtigt.

Der Erste, der die Akupunktur systematisch erkundete, war Huang Ti, der gelbe Kaiser (ca. 2600 v.Chr.). Er verfasste das Standardwerk der chinesischen Medizin *Nei Ching*.

Die Akupunktur fand in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch das Gehör der Öffentlichkeit: Der Heilpraktiker Dr. Köhnlechner berichtete über Operationen, welche unter Akupunktur-Analgesie erfolgreich durchgeführt wurden. Ebenso konnten mittels Nadelung am Körper auch Erfolge bei schweren Erkrankungen verzeichnet werden.

Autor: Elké Richter-Diehl

Elké Richter-Diehl ist Naturärztin und bietet Akupunktur für Kinder an.

Elké Richter-Diehl ist Naturärztin in Küssnacht am Rigi. Sie ist Betroffene und Autorin des gleichnamigen Ratgebers: Wenn Mama nicht mehr kann, BOD-Verlag (ISBN-N.: 978-3-8423-9130-7). Sie gibt regelmässig Kurse für erschöpfte Mütter und begleitet diese in ihrer Praxis in Küssnacht am Rigi.

Hier können Sie mehr zu Elké Richter-Diehl und zur Akupunktur erfahren: www.praxis-richter.ch.


Foto: Bote der Urschweiz

 

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