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Bye, bye Schlechtwetter-Blues: So bekämpfst du schlechte Laune

1. Lichttherapie2. Schlafhygiene3. Aktivitäten im Freien4. Soziale Interaktionen5. Ernährung6. Bewegung7. Positive Gedanken und Achtsamkeit8. Hobbys und kreative Tätigkeiten9. Professionelle Hilfe

Wenn das schlechte Wetter im Sommer aufs Gemüt schlagen, können einfache Massnahmen helfen, den Schlechtwetter-Blues zu vertreiben. Wir stellen dir neun bewährte Strategien vor, die sowohl psychologische als auch physische Aspekte berücksichtigen.

Schlechtes Wetter: Frau sitzt am Fenster
Manchmal muss man graue Tage einfach durchstehen. © Olezzo / iStock / Getty Images Plus

Der Frühling oder Sommer bringt nicht immer Sonne mit sich. Manchmal kann es auch ganz schön grau sein. Das bringt nicht nur  Dunkelheit mit sich, sondern auch oft eine gedrückte Stimmung, die als Schlechtwetter-Blues bekannt ist. Nach den dunklen Monaten können viele unter der mangelnden Sonne und den kurzen Tagen leiden. Doch es gibt Hoffnung: Mit einigen bewährten Methoden lässt sich der Blues wirkungsvoll bekämpfen. Hier sind neun Ansätze, die helfen können, deine Stimmung zu heben und graue Tage besser zu überstehen.

1. Lichttherapie


Ein Hauptfaktor für den Schlechtwetter-Blues ist der Lichtmangel. Spezielle Lichttherapie-Lampen, die starkes und helles Licht abgeben, können helfen, die Stimmung zu verbessern. Diese Lampen simulieren Tageslicht und fördern die Produktion von stimmungsaufhellenden Hormonen. Besonders morgens angewendet, kann die Lichttherapie einen positiven Effekt auf Ihre Stimmung haben.

2. Schlafhygiene


Ein regelmässiger Schlafrhythmus ist entscheidend, um den Schlechtwetter-Blues in Schach zu halten. Schlafmangel kann die Symptome eines Schlechtwetter-Blues nämlich verstärken. Achte darauf, ausreichend Schlaf zu bekommen und einen festen Schlaf-Wach-Rhythmus einzuhalten. Ein geregelter Schlaf hilft dabei, die innere Uhr zu stabilisieren und die Stimmung zu verbessern.

3. Aktivitäten im Freien


Auch bei schlechtem Wetter ist es hilfreich, Zeit im Freien zu verbringen. Tageslicht und frische Luft können die Stimmung heben. Selbst an bewölkten Tagen ist das Licht draussen intensiver als künstliches Licht drinnen. Nutze jede Gelegenheit für einen Spaziergang oder eine kleine Wanderung.

4. Soziale Interaktionen


Soziale Kontakte sind ein wichtiger Faktor für unser Wohlbefinden. Triff dich regelmässig mit Freunden und Familie, um positive Erlebnisse zu teilen und dich auszutauschen. Gemeinsame Aktivitäten und der Austausch mit anderen Menschen wirken stimmungsaufhellend und können helfen, den Winterblues zu vertreiben.

5. Ernährung


Eine ausgewogene Ernährung spielt eine grosse Rolle für unsere Stimmung. Lebensmittel, die reich an Vitamin D sind, wie Fisch, Eier und Avocados, können einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel ausgleichen, der mit Depressionen in Verbindung gebracht wird. Achte darauf, dich gesund und vielfältig zu ernähren, um deine Stimmung zu stabilisieren.

6. Bewegung


Regelmässige körperliche Aktivität ist ein natürlicher Stimmungsaufheller. Sportarten wie Spaziergänge, Joggen oder Yoga fördern die Freisetzung von Endorphinen, die als natürliche Stimmungsaufheller wirken. Schon eine moderate Bewegung kann depressive Symptome lindern und die allgemeine Stimmung verbessern.

7. Positive Gedanken und Achtsamkeit


Sich auf positive Gedanken zu konzentrieren und Achtsamkeitsübungen zu praktizieren, kann helfen, negative Stimmungen zu überwinden. Techniken wie Meditation und Atemübungen sind nützlich, um Stress abzubauen und die Stimmung zu stabilisieren. Tägliche Achtsamkeitsübungen können einen grossen Unterschied machen.

8. Hobbys und kreative Tätigkeiten


Hobbys und kreative Tätigkeiten bieten eine gute Ablenkung und können Freude bereiten. Aktivitäten wie Malen, Musizieren oder Handwerken können helfen, den Schlechtwetter-Blues zu mindern. Finde etwas, das dir Spass macht, und nimm dir regelmässig Zeit dafür.

9. Professionelle Hilfe


Wenn die Symptome schwerwiegend sind und anhalten, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Eine Fachperson kann geeignete Behandlungsoptionen, wie Psychotherapie oder medikamentöse Behandlung, empfehlen. Zögere nicht, Hilfe zu suchen, wenn du das Gefühl hast, alleine nicht weiterzukommen.

Fazit: Der Schlechtwetter-Blues muss nicht das Ende deiner guten Laune bedeuten. Mit den richtigen Strategien kannst du gegen die gedrückte Stimmung angehen und graue Tage positiver gestalten. Lichttherapie, regelmässiger Schlaf, Aktivitäten im Freien, soziale Interaktionen, gesunde Ernährung, Bewegung, positive Gedanken, Hobbys und bei Bedarf professionelle Hilfe sind bewährte Methoden, um deine Stimmung zu heben und den Schlechtwetter-Blues zu bekämpfen. Probiere diese Ansätze aus und finde heraus, was für dich am besten funktioniert.

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