Au-pair: Das müssen Eltern beachten

Au-pair Mädchen oder Babysitter sind eine gute Möglichkeit, Kinder zu betreuen.

Au-pair Mädchen aus einem anderen Land betreuen Kinder, um das Gastland kennen zu lernen.

Eine andere Möglichkeit eine kontinuierliche Betreuung in den eigenen vier Wänden zu haben, ist ein Au-pair zu engagieren. Meist junge Mädchen aus anderen Ländern nutzen diese Möglichkeit ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, eine neue Mentalität und das Gastland kennenzulernen. Sie leben im Haushalt der Familie und kümmern sich um den Nachwuchs. Ihnen steht Taschengeld, ein eigenes Zimmer, der Besuch eines Sprachkurses und natürlich auch Freizeit zu.

Der Hauptgrund, warum Familien ein Au-pair aufnehmen, ist die Betreuung der Kinder. Damit sich beide Interessen vereinbaren lassen, werden Rechte und Pflichten beiderseits in einem Vertrag festgehalten. Ebenso wichtig ist der persönliche Umgang untereinander. Behandeln Sie das Au-pair mit Respekt. Klären Sie es über geltende Regeln auf, begründen Sie diese. Besprechen Sie den Aufenthalt des Mädchens mit Ihren Kindern. Falls es zu Unstimmigkeiten zwischen den Kindern und der neuen Betreuerin kommt, ergreifen Sie nicht Partei. Besprechen Sie dies gemeinsam mit allen Beteiligten. Ein offenes und vertrautes Verhältnis ist die beste Grundlage für einen gelungenen Aufenthalt. Bei wichtigen Problemen ist die Agentur, welche das Au-pair vermittelt hat, der richtige Ansprechpartner. Für Au-pairs aus Nicht-EU-Ländern, die in die Schweiz möchten, gelten besondere Regeln.

Das Kontingent an Kurzaufenthaltsbewilligungen für Au-pairs aus Drittstaaten ist reduziert worden. In manchen Schweizer Kantonen werden für ausländische Au-pair aus Nicht-EU-Staaten keine Bewilligungen mehr erteilt. Ansprechpartner sind die zuständigen kantonalen Behörden.

Mehr Informationen zum Thema Babysitter und Aupair gibt es hier

 

Text: Natascha Mahle

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter