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Handy: Kosten und Sicherheit im Blick

Advertorial - Jugendliche gehen nicht mehr ohne Handy ausser Haus. Sie pflegen damit Freundschaften und surfen unterwegs im Internet. Das kann schnell ins Geld gehen. Und: Kinder unterschätzen oft die Gefahren. Wie Sie zusammen mit Ihrem Nachwuchs den Überblick über Kosten und Inhalte behalten, erfahren Sie hier.

Kinder und Jugendliche nutzen das Handy häufig.

Teenager tauschen sich mit Freunden gern über das Handy aus. Foto: iStock, alexsokolov, Thinkstock

Laut einer Umfrage der Zeitschrift «Beobachter» unter 115 Schulkindern in Zug, Ilanz und Thun haben heute 88 Prozent der 12- bis 14-Jährigen ein Handy. Meist zusätzlich zu Computer, Spielkonsole und Fernseher. Doch mit den Chancen der Geräte sind auch Risiken verbunden.

Kontrolle über die Handykosten

Durch Kostenkontrolle können Sie böse Überraschungen bei der Handyrechnung vermeiden. Kaufen Sie am besten ein Prepaid-Modell. Es hat den Vorteil, dass nur so viel telefoniert werden kann, wie zuvor Guthaben aufgeladen wurde. Ihr Sohn oder Ihre Tochter können jederzeit schauen, wie viel Geld sie noch auf ihrem Telefonkonto haben.

Legen Sie zu Beginn fest, wie viel vom Taschengeld maximal für das Handy eingeplant werden kann. Die Schweizer Organisation «Budgetberatung», eine Dachorganisation von rund 35 Budgetberatungsstellen, empfiehlt, monatlich zehn bis 20 Franken für Handykosten zu veranschlagen. Ist das Geld Mitte des Monats schon verbraucht, kann eben nicht mehr telefoniert werden. Versprechen Sie auf keinen Fall mehr. So lernt Ihr Sohn oder Ihre Tochter mit Finanzen umzugehen.

Nutzt Ihr Kind das Handy intensiv, empfiehlt sich ein Abonnement. Damit kann der Rechnungsbetrag Ende des Monats zwar variieren, aber die Verbindungskosten pro Anruf oder SMS sind kleiner. Swisscom richtet zum Beispiel bei Abonnementen für Kinder und Jugendliche eine Warnstufe beim Umsatz ein: von 11 – 15 Jahren auf 150 Franken, von 16 – 20 Jahren auf 250 Franken. Werden diese Grenzen erreicht, wir Ihr Kind via SMS informiert und das Handy kann keine Kosten mehr verursachen.

Ein Kind braucht nicht von Anfang an ein internetfähiges Handy. Oft haben neueste Modelle viele Extras, die Ihr Kind gar nicht versteht. Wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter älter sind, können sie selbst einschätzen, ob sie so etwas brauchen. Hat Ihr Kind Erfahrung mit einem Mobilfunkgerät, können Sie zusammen ein Vertragshandy mit Internetzugang kaufen. Viele Anbieter haben mittlerweile Angebote mit Kostenkontrolle. Fragen Sie beim Kauf danach.

Erhält Ihr Kind ein SMS, dessen Absender Sie und es nicht kennen, rufen Sie auf keinen Fall zurück. Es könnte sich eine teure Mehrwertnummer dahinter verstecken. Machen Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter klar, dass Gewinnversprechen in SMS häufig nur ein Vorwand sind, um herauszufinden, ob die Telefonnummer existiert. Weisen Sie sie darauf hin, dass sie auf keinen Fall einer Aufforderung zum Download oder Aufrufen von Webseiten von fremden Absendern folgen sollen. Die Schweizerische Kriminalprävention empfiehlt, solche SMS nicht zu öffnen und sofort zu löschen.

Klären Sie Ihren Nachwuchs darüber auf, dass beim Herunterladen von Klingetönen und Musik hohe Kosten entstehen können. Lesen Sie zusammen im Internet vorher nach, was ein Download kosten würde. Telefongespräche aus dem Ausland oder zu einer ausländischen Nummer sind ebenfalls preisintensiv.

Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind die Telefonrechnung an. Sprechen Sie mit ihnen über unerklärliche und teure Positionen auf der Rechnung.

Geht das Mobilfunkgerät verloren, sollten Sie es sofort sperren lassen. Zusätzlich sollte es immer mit einem PIN-Code, einem Geheimcode, der beim Einschalten einzugeben ist, geschützt werden. So kann niemand auf Ihre Kosten damit telefonieren.

Die Rubrik «Medienkompetenz» wird von Swisscom präsentiert. Das Unternehmen hat mehr als 6800 Schweizer Schulen kostenlos ans Internet angeschlossen und setzt sich für den Jugendmedienschutz ein. Mehr Infos ...