So vermeiden Sie lästige Werbeanrufe

Werbeanrufe abends um Acht stören immer: Die Kinder sind im Bett und Sie haben es sich gerade auf der Couch gemütlich gemacht. «Rrrrriiiing» reisst Sie ein durchdringendes Klingeln aus der Behaglichkeit Ihres Daheims. «Guten Abend Frau Müller, ich bin vom Institut Publix International, wir haben gerade eine spezielle Aktion eines Fernseh-Abos...»

Werbeanrufe stören: So vermeiden Sie lästige Telefon-Werbung

Werbeanrufe kommen immer ungelegen. Was hilft gegen lästige Telefon-Werber? Foto: iStockphoto, Thinkstock.

Werbeanrufe kommen immer zur ungünstigsten Zeit. Meistens dann, wenn Sie gerade beim gemütlichen Familienabendessen sind, bei den Hausaufgaben helfen oder den Feierabend geniessen. Wir zeigen Ihnen, wie sich lästige Werbeanrufe mit ein paar einfachen Tipps vermeiden lassen.

Werbeanrufe trotz Sternchen im Telefonbuch?

Um Werbeanrufen vorzubeugen, sollten Sie immer ein Sternchen in ihren Telefonbucheintrag ergänzen lassen. Unter local.ch können Sie das ganz einfach online erledigen. Das Sternchen bedeutet, dass der Besitzer dieser Nummer keine Werbeanrufe wünscht. Wenn Sie dieses Sternchen bei einer Nummer eingetragen haben, gilt das für alle Ihre Angaben im Eintrag, auch für weitere Nummern und die E-Mail-Adresse.

Werbeanrufe trotz Sternchen sollten gemeldet werden

Die Firmen, die das Sternchen im Telefonbucheintrag nicht akzeptieren, können beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) gemeldet werden. Seit April 2012 gelten die revidierten Gesetze gegen unlauteren Wettbewerb in der Schweiz. Unerwünschte Werbeanrufe sind verboten und strafbar. Sollten Sie trotz Sternchen unerwünscht Werbeanrufe erhalten, fragen Sie nach dem Namen des Anrufers, dem Firmennamen  und füllen Sie das Beschwerdeformular des SECO aus.

Die Robinsonliste soll vor Werbeanrufen schützen

Wenn der Stern nicht genug Schutz bietet, können Sie sich auf die Robinsonliste des SDV, Schweizer Dialogmarketing Verbandes, setzen lassen. Die Robinsonliste ist eine Liste mit Kontaktdaten von Personen, die keine Werbung wünschen, sei es per Post, Telefon, E-mail oder Fax. Die Firmen, die Mitglied beim Schweizer Dialogmarketing Verband sind, haben sich verpflichtet, Personen auf dieser Liste nicht zu kontaktieren. Für Nichtmitglieder-Firmen kann der SDV aber keine Haftung übernehmen. Weitere Informationen zu Sperrlisten finden Sie auf SDV Konsumenteninfo.

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