Tipps für Ordnung im Kinderzimmer

Spielsachen im Kinderzimmer können in Kisten geräumt werden.

In Boxen können Spielsachen ganz leicht verstaut werden. So stehen sie nicht mehr im Weg.

Machen Sie eine Bestandsaufnahme. Wie wirkt das Kinderzimmer auf Sie? Vollgestopft? Unordentlich? Unstrukturiert? Leblos? Wie oft hält sich Ihr Kind darin auf? Was macht es im Kinderzimmer? Passt die Einrichtung zu seinen Bedürfnissen?

Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber. Fühlt es sich darin wohl? Hat es auch den Wunsch etwas zu verändern? Jüngere Kinder sind mit dieser Fragestellung noch etwas überfordert.

Beobachten Sie Ihr Kind. Mit was spielt Ihr Kind darin? Steht der Kaufladen nur unbeobachtet in der Ecke, das Kind malt stattdessen viel lieber. So kann der Kaufladen durch ein kleines Tischchen mit Stühlen ersetzt werden. Vielleicht ist noch Platz für eine Wandtafel. Dies entspricht nun den Bedürfnissen des Kindes. Es muss nicht mehr auf dem kalten Boden liegen, um zu malen, sondern hat mehrere Möglichkeiten seiner Lieblingsbeschäftigung nachzukommen.

Aussortieren: Ob mit oder ohne Kind muss jede Mutter selbst entscheiden. Eine Möglichkeit ist, Sachen, bei denen Sie oder Ihr Kind unentschlossen sind, in Kisten zu packen und im Keller zu verstauen. Wird der Gegenstand in den nächsten Wochen oder Monaten vermisst, kann er wieder hergeholt werden. Wenn nicht, kann er getrost aussortiert, verschenkt oder für ein weiteres Kind aufbewahrt werden.

Eltern sollten beim Aussortieren nicht zu zaghaft sein. Kinder sind mit zu vielen Spielsachen überfordert. Und können das Überangebot nicht richtig nützen. Kein Kind braucht 20 Kuscheltiere, fünf Bälle und zehn Puzzles. An Weihnachten, Ostern und zum Geburtstag kommen ausserdem immer wieder neue Sachen nach, so muss zwangsläufig Platz geschaffen werden. Es ist besser in hochwertigere Spielsachen zu investieren, mit denen sich Kinder länger und intensiver beschäftigen können, als viel Spielzeug, welches nach dem ersten Spielen schon langweilig ist.

Das Kinderzimmer muss unbedingt über eine Freifläche verfügen, auf dieser können Kinder Autos rollen lassen, die Kuscheltiere versorgen und zum Lieblingslied tanzen. Am besten Sie legen auf diese freie Fläche einen schönen, bunten, warmen Teppich. So wird sich das Kind dort wohl fühlen. Eine solche Fläche kann leicht geschaffen werden, denn nicht alle grossen Spielstationen wie Kaufladen, Werkbank, Spielzelt oder Puppenhaus müssen immer präsent sein. Diese können auf mehrere Zimmer verteilt oder können auf dem Estrich und im Keller bis zum nächsten Gebrauch zwischengelagert werden. So bleibt das Spielgerät für den Nachwuchs immer interessant und wird jedes Mal quasi neu entdeckt.

Stehen nun alle Spielsachen fest, die oft genützt werden, brauchen diese einen festen Platz. Schaut das Kind vor dem Einschlafen immer Bilderbücher an, können diese in unmittelbarer Nähe vom Bett in einem Regal verstaut werden. Spielt der Junge leidenschaftlich mit Legosteinen, so sind diese am besten in einer grossen Kiste aufgehoben. Malt das Kind am liebsten, so kann ein kleiner Container mit vielen Schubladen nützliche Dienste leisten.

Wichtig ist, dass alles seinen festen Platz hat. Körbe, Eimer und Kisten sind für Kinder ideal. So können sie das Spielzeug schnell verstauen und müssen es nicht umständlich in Regalen arrangieren. In dem Zimmer herrscht eine übersichtliche Atmosphäre, denn die diversen Kleinteile lagern ja in ihrem Heimatort. Und liegen nicht überall verstreut umher.

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Text: Natascha Mahle

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