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Nächstenliebe statt Mobbing – Unsere Oster-Challenge

Damit es gar nicht erst zu Mobbing kommt, hilft eine grosse Portion Nächstenliebe. Machen Sie mit bei der Challenge von Anti-Mobbing-Coach Laura Ackermann, die Ihr Leben verändern kann.

Nächstenliebe hilft gegen Mobbing.

Verteilen Sie Komplimente und machen Sie mit bei der Nächstenliebe-Challenge, damit Mobbing keine Chance hat. Foto: Lidya Nada, Unsplash

Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich mich persönlich keiner Religion zuordnen kann. Ich denke, an jeder Religion gibt es etwas Wunderbares, wovon ich lernen kann, aber auch Dinge, mit denen ich mich nicht identifizieren kann.

Es spielt an dieser Stelle auch keine Rolle, an was Sie Glauben oder welche Ansichten Sie vertreten. Ich möchte mit Ihnen eine Oster-Challenge starten, die uns Menschen näher zusammen bringt. Denn eines muss man diesem Jesus wirklich lassen. In einem Thema war er sehr stark unterwegs: Nächstenliebe.

Mobbing-Prävention beginnt bei uns Eltern!

Keiner von uns möchte mies behandelt werden, abgelehnt oder zurückgewiesen werden. Das ist schmerzhaft. Aber auch Gefühle wie Hass, Neid und Ignoranz machen einen selbst auf die Dauer krank. Man ist immer in diesem verbitterten Modus, alles rundherum ist schlecht und dann wundert man sich, warum einem nie etwas Gutes passiert.

Diese Gefühle kennt jeder von uns bestens! Sie begegnen uns jeden Tag. Egal ob wir Sender oder Empfänger solcher Gefühle sind, sie beeinträchtigen uns massiv.

Ist es in der heutigen Zeit überhaupt realistisch, Nächstenliebe auszuleben?

«Liebe deinen Nächsten.» Jesus hat nicht gesagt: «Sei nett zu deinem Nächsten.» Er hat tatsächlich von Liebe gesprochen. Und mit dem «Nächsten» meinte er nicht die Menschen, die wir ohnehin schon lieben, sondern jeden Menschen. Das kann Frau Müller von der Kasse sein, oder der Busfahrer, oder die alte Dame, die einsam auf einer Bank sitzt.

Menschen sind teilweise komisch, benehmen sich daneben oder sagen Dinge, bei denen sich unsere Augen von ganz alleine verdrehen. Und so liebt man gerade diese Personen nicht automatisch.

Was wenn ich Ihnen jetzt sage, dass Nächstenliebe aber mehr eine Entscheidung als ein Gefühl ist? Ich kann mich entscheiden, ob ich einem Mitmenschen mit Respekt, Geduld und Wertschätzung gegenüber trete, auch wenn er eigenartig ist.

Oder ich entscheide mich, dieser Person genervt, verachtend und mit deutlicher Ablehnung zu begegnen. Nächstenliebe bedeutet nicht, alles gut zu heissen, was andere tun. Aber es heisst, den anderen trotz seiner Schwächen zu akzeptieren.

Vor einigen Jahren war ich gesundheitlich sehr angeschlagen. Ich war verzweifelt und die Queen der negativen Gedanken. Nicht verwunderlich, dass um mich herum nur noch Leute auf mich trafen, die genauso negativ eingestellt waren wie ich. Ein Teufelskreis.

Eines Tages habe ich den Tipp bekommen, einfach mal zu versuchen, jeden Tag einem anderen Menschen ein Kompliment zu machen. Ich hatte nichts zu verlieren und so liess ich mich auf dieses Experiment ein.

An diesem Tag hat mein Leben angefangen sich positiv zu verändern

Plötzlich kamen Menschen auf mich zu und machten mir Komplimente. Egal wo ich war und heute noch bin, sind Leute, die mir ihre Hilfe anbieten. Und der schönste Effekt war bei meinem Sohn zu erkennen. Plötzlich drehte er sich an der Kasse zu einer Frau um und sagte: «Wow, Sie haben aber ein schönes Kleid an!» Sie strahlte über das ganze Gesicht. Und das ist nur eines von vielen Beispielen.

Diese Liebe die ich gab, kam also zurück und verteilte sich. Und zwar in alle Richtungen! Deshalb möchte ich mit Ihnen diese Oster-Challenge starten.

Jeden Tag etwas für andere tun

Ich wünsche mir, dass ganz viele Leser bei dieser Oster-Challenge mitmachen und die nächsten 30 Tage das Thema Nächstenliebe leben!

  • Setzen Sie sich ein paar Minuten zu der alten Dame auf die Bank und sprechen Sie mit ihr.
  • Danken Sie dem Busfahrer, dass er sie heil an ihr Ziel gebracht hat.
  • Wünschen Sie der Kassierin einen wunderbaren Tag und meinen Sie es wirklich ehrlich.
  • Machen Sie wildfremden Menschen ein Kompliment.
  • Danken Sie der Putzfrau im Einkaufscenter mal für Ihre harte Arbeit.
  • Hören Sie Ihren Mitmenschen zu.
  • Schenken Sie ein Lächeln. Es ist kostenlos und oft retten Sie anderen damit den Tag.
  • Versuchen Sie jemanden zum Lächeln zu bringen, der nicht so aussieht als würde er gerade die ganze Welt umarmen wollen.

Bei dieser Challenge können wir alle nur gewinnen. Ich bin gespannt, was sich bei Ihnen verändern wird.

BE NICE – SEI NETT

Gewidmet an dieses Mädchen, welches keinen Ausweg mehr sah.

Das ist meine Herzensangelegenheit und deshalb ist es mir eine Ehre für Sie alle schreiben zu dürfen.

Die Zeiten in denen Mobbing zu Tode geschwiegen wird, sind vorbei.

Es braucht klare und offene Worte.

Ich spreche für die, die sich am wenigsten wehren können.

Unsere Kinder!

Ich kämpfe:

Für mehr Toleranz und weniger Diskriminierung!

Für mehr Verständnis und weniger Ignoranz!

Für mehr Zusammenhalt und weniger Einsamkeit!

Für mehr Wahrheit und weniger „schön reden“!

Für mehr eingreifen und weniger wegschauen!

Weitere Information über das Coaching und Laura Ackermann gibt es hier