Welche Taschengeldjobs gibt es

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Mit Rasen mähen können sich Jugendliche etwas dazu verdienen. Foto: fozzyb, iStock, Thinkstock

Schwarze Bretter, Internetplattformen oder die klassische Kleinanzeigen in den Zeitungen zeigen viele Möglichkeiten auf. Die angebotenen Tätigkeiten sind recht bunt verteilt: Der 80-Jährige sucht einen Schüler, der ihm aus der Tageszeitung vorliest. Ein Hundesitter wird gesucht, ebenso ein «Checker» am Computer. Schüler haben recht gute Chancen, da sie zeitlich flexibler sind als Berufstätige, ausserdem um ein Vielfaches günstiger als der Computerfachmann aus den gelben Seiten. Freundlichkeit ist schon die halbe Miete. Zum ersten Treffen ist eine Begleitung von Seiten der Eltern zu empfehlen. Sprechen Sie die Bezahlung dann konkret an und halten diese bei mehreren Terminen auch schriftlich fest.

Die Klassiker der Taschengeldjobs sind:

Babysitter

Hier sind vor allem Mädchen gefragt – viele Eltern legen Wert auf Erfahrung im Umgang mit Kindern. Wer schon mal kleinere Geschwister gehütet oder eine Kindergruppe im Sportverein geleitet hat, ist hier klar im Vorteil. Soziale Verbände oder Einrichtungen wie beispielsweise das Rote Kreuz oder der Samariterverband bieten Qualifizierungskurse für angehende Babysitter. Babysitterjobs findet Jugendliche in Tageszeitungen, im Bekanntenkreis oder bei Internetplattformen. Ein Aushang im benachbarten Kindergarten ist auch möglich.

Zeitungsaustragen

Der Dauerbrenner unter den Taschengeldjobs. Geeignet sind kostenlose Wochenzeitungen, welche am Nachmittag nach der Schule verteilt werden können. Bezahlt wird oft pro Zeitung.

Nachhilfe

Wer in den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch gute Noten vorweisen kann, hat gute Chancen auf einen kleinen Nachhilfejob. Einfach im Bekanntenkreis nachfragen oder die Kleinanzeigen beachten.

Ferienjob

Ab 16 Jahren haben Jugendliche generell mehr Möglichkeiten, Geld dazu zu verdienen. Am Samstagmorgen in der Bäckerei Brötchen verkaufen oder in den Ferien im Schwimmbad stundenweise den Eintritt kassieren. Hier gilt die Regel: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Diese Jobs sind begehrt. Deshalb sich vorher schon umhören, in welchen Firmen oder Einrichtungen werden Ferienjobber eingestellt? Eigeninitiative führt auch zum Erfolg – einfach mal anrufen und sich erkundigen. Es lohnt sich, denn ein solcher Nebenjob bringt nicht nur zusätzlich ein bisschen Geld, sondern der Nachweis einer Tätigkeit macht sich später auch bei der Ausbildungssuche sehr gut.

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