Weitere Ausbildungsberufe für Jungen

Die Informatiker-Lehre ist bei Jungen beliebt.

Informatiker: eine typische Ausbildung für Jungen.

Ausbildungsberuf Informatiker

Vier Jahre dauert die Ausbildung zum Informatiker, der Informatiklösungen plant, testet, umsetzt und betreibt. Die Ausbildung umfasst, je nach Schwerpunkt, verschiedene Aufgabengebiete. Weiterbildungen zum Informatiker mit eidg. Fachausweis oder zum Diplom-Informatiker sind möglich.

Aufgaben

Ein Informatiker entwickelt und programmiert Hard- und Software. Darüber hinaus betreut und berät er Kunden.
Software-Fachleute entwickeln und pflegen Programme, zum Beispiel für Navigationssysteme und Home-Computer oder für Geschäftsprozesse, die zum Beispiel in der Lohnbuchhaltung oder im Zahlungsverkehr eines Unternehmens gebraucht werden. Systemtechniker dagegen bauen und warten Informatiksysteme. Das heisst: Sie erarbeiten Informatikkonzepte, installieren Computer, Server und Netzwerke, erweitern Gerätekonfigurationen und Software-Installationen.
Informatiker, die den Schwerpunkt Support gewählt haben, betreiben, warten und reparieren Informatikanlagen. Im Mittelpunkt ihres Aufgabengebietes steht oft die Einweisung der Mitarbeiter, die im Unternehmen mit Computern arbeiten.

Voraussetzung

Ein Abschluss der Volksschule, der mittleren oder obersten Schulstufe sind notwendig, um eine Ausbildung zum Informatiker absolvieren zu können. Wer gute Noten in Naturwissenschaften, Mathematik und Englisch nachweisen kann, hat bessere Chancen, eine Lehrstelle zu finden.

Ausbildungsberuf Pharma-Assistent EFZ

Pharma-Assistenten beraten in Apotheken Kunden und verkaufen Medikamente, Heilmittel, Säuglingsnahrung, Kosmetika und Pflegeprodukte. Sie benötigen ein reichhaltiges Wissen: über Krankheiten und ihre Symptome, über die Wirkungsweise von Medikamenten und Wirkstoffen, über ihre Dosierung und Verträglichkeit.

Aufgaben

Viele Tätigkeiten eines Pharma-Assistenten bekommen Kunden in der Apotheke gar nicht mit. So erledigt ein Pharma-Assistent neben Beratung und Verkauf die Buchhaltung, schreibt Rechnungen und korrespondiert mit Krankenversicherungen. Darüber hinaus muss er das Lager regelmässig prüfen und leere Bestände auffüllen. Eingehende Medikamente müssen geprüft und einsortiert werden.

Der Beruf «Pharma-Assistent/in» ist eine Frauen-Domäne: Während 2009 fast 880 Frauen sich zur dreijährigen Pharma-Assistentin ausbilden lassen wollten, waren es nur 17 Männer, die einen entsprechenden Lehrvertrag unterschrieben. Dennoch ist der Beruf sehr gut für Männer geeignet, da die Einsatzmöglichkeiten gross sind. Auch der Pharma-Grosshandel und die Krankenkassen beschäftigen Pharma-Assistenten.

Voraussetzungen

Der Volksschulabschluss, oberste Schulstufe oder mittlere Schulstufe plus 10. Schuljahr – das reicht formell, um sich um eine Ausbildungsstelle als Pharma-Assistent bewerben zu können. Die Berufsberatung aber empfiehlt, das 10. Schuljahr zu beenden oder einen Handelskurs zu besuchen. Arbeitgeber verlangen darüber hinaus gute Umgangsformen und ein gepflegtes Aussehen. Organisationstalente mit Ordnungssinn und gutem Geruchssinn haben hier gute Chancen.


Weiterführende Links zu Ausbildungsberufen

  • Informationen rund um die Berufswahl finden sich auf den Seiten der Berufsberatung, einer Dienstleistung des Schweizerischen Dienstleistungszentrums Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB, unter: www.berufsberatung.ch
  • «Lehrlingslöhne und andere Vertrags¬bestimmungen», so heisst eine Internetseite des Gewerbeverbandes Basel-Stadt, die Lohnrichtwerte von mehr als 120 Berufen enthält: www.lehre-karriere.ch

Text: Sigrid Schulze

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