Regeln mit Selbstbestimmtheit verbinden

Im Wald verteilte Spielgeräte bieten den Waldschülern die Gelegenheit sich auszutoben.

An den Spielgeräten im Wald können die Kinder sich austoben.

Während der Schulstunden sind die Grenzen in der Waldschule klar definiert. Im Unterricht müssen die Kinder aufpassen und sollen sich nicht ablenken lassen. Kleine Gruppen bieten dabei eine gute Möglichkeit, um jeden der Schüler im Auge zu behalten.

Nach der Gruppenarbeit dürfen die Kinder den Wald für sich entdecken und spielen. Während der freien Spielzeit sind die Schüler auf sich gestellt und können sich ohne Vorgaben zwischen Bäumen und Sträuchern bewegen. Sie spielen in Gruppen oder auch alleine, an den im Klassenzimmer angebrachten Schaukeln und Wippen, oder weiter weg im Dickicht.

«Bis jetzt ist noch nie ein Kind verschwunden»

Die einzige Regel ist, dass sie sich nicht zu weit von der Waldschule entfernen. Die Kinder dürfen zwar vorübergehend die Sichtweite der Betreuerinnen verlassen, aber sie müssen in Hörweite bleiben. Das sei auch kein Problem, sagt Sibylle Egloff: «Bis jetzt ist noch nie ein Kind verschwunden. Es ist auch unwahrscheinlich, dass das passiert. Die Kinder fühlen sich wohler in der Nähe der Gruppe.»

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