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Sporternährung für Teenager in der Schweiz: So essen und trinken junge Sportler:innen im Alltag

Dein Teen sitzt stundenlang im Training, kommt verschwitzt nach Hause – und will «einfach irgendetwas» essen. Gleichzeitig machst du dir Sorgen: Reicht die Energie für Sport und Wachstum? Ist Wasser genug oder braucht es Iso-Drinks? Dieser Artikel zeigt dir, wie eine alltagstaugliche Sporternährung für Jugendliche in der Schweiz aussehen kann – mit einfachen Snack-Ideen, Trink-Tipps und Hinweisen, wann ihr ärztlichen oder fachlichen Rat holen solltet.

Ein Teenager trinkt ein Protein-Shake im Fitnessstudio
Das Einnehmen von Zusatzstoffen ist bei Teenagern im Sport weit verbreitet © Prostock-Studio / Getty Images

Worum es wirklich geht: Energie, Wachstum, Regeneration – nicht «Diät»

Bei Teenagern passiert viel gleichzeitig: Der Körper wächst, Hormone verändern sich, die Schule fordert viel – und dazu kommt regelmässiger Sport. Laut Schweizerischer Gesellschaft für Ernährung (SGE) haben Jugendliche einen besonders hohen Energie- und Nährstoffbedarf, weil Wachstum und Gehirnleistung viel «Treibstoff» brauchen. Wer zusätzlich 3–5 Mal pro Woche trainiert, braucht noch mehr – nicht weniger – Energie.

Sporternährung für Jugendliche bedeutet deshalb genug und ausgewogen zu essen, damit dein Kind:

  • genug Energie für Alltag, Schule und Sport hat,
  • normal wachsen und sich entwickeln kann,
  • sich gut erholt und Verletzungen vorbeugen kann,
  • keine Mangelzustände (z.B. Eisenmangel) entwickelt.

Es geht nicht darum, abzunehmen, «definiert» auszusehen oder «Low Carb» zu essen. Fachstellen wie Swiss Olympic und die Schweizerische Fachgesellschaft Sporternährung (SSNS) warnen ausdrücklich davor, dass Jugendliche Diät-Trends aus dem Internet nachahmen – weil dies das Wachstum, die Knochengesundheit, die Psyche und die sportliche Leistungsfähigkeit gefährden kann.

Für wen gilt «Sporternährung»? Freizeit vs. intensives Training

Grundsätzlich gilt: Alle Jugendlichen profitieren von ausgewogener Ernährung gemäss den Empfehlungen der SGE. Ein spezieller Blick auf Sporternährung ist vor allem dann wichtig, wenn dein Kind:

Mehr als etwa 5 Stunden pro Woche intensiv Sport macht (z.B. Fussball, Handball, Eishockey, Leichtathletik, Turnen, Schwimmen, Tanz, Kampfsport) oder Trainings/Spiele von hoher Intensität hat, etwa im Verein oder auf Leistungsstufe. In diesen Fällen ist es sinnvoll, auf eine gute Planung der Mahlzeiten rund um Training und Wettkampf zu achten.

Macht dein Teen «nur» 1–3 Mal pro Woche Sport auf Freizeitniveau, reicht meistens eine ausgewogene Familienernährung mit genug Kohlenhydraten (z.B. Brot, Kartoffeln, Teigwaren, Reis), Proteinen (z.B. Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch), Gemüse/Früchten und ausreichend Getränken. Trotzdem helfen auch hier kluge Snacks, um Energie-Durchhänger und Bauchweh im Training zu vermeiden.

Vor dem Training: Was gibt Energie ohne Bauchweh?

Vor dem Training braucht dein Teen leicht verdauliche Energie – vor allem aus Kohlenhydraten – und nicht zu viel Fett oder sehr Ballaststoffreiches, damit der Magen nicht schwer wird. Die SSNS empfiehlt bei Nachwuchssportler:innen eher einfache, bekannte Lebensmittel, statt komplizierter «Fitnessprodukte».

60–120 Minuten vorher: einfache Snack-Formeln

Ideal ist ein kleiner bis mittlerer Snack etwa 1–2 Stunden vor Trainingsbeginn. Er sollte eher kohlenhydratreich, mässig eiweisshaltig und nicht zu fettig sein. Gute Formeln sind:

1 Kohlenhydratquelle + 1 Proteinquelle + etwas Flüssigkeit

Konkrete Beispiele, die sich in Schweizer Familien gut umsetzen lassen:

  • Vollkornbrot oder Bürli mit Frischkäse oder Käse + 1 Apfel + Wasser oder ungesüsster Tee
  • Haferflocken mit Milch oder angereichertem Pflanzengetränk (z.B. Soja) und Banane
  • Ein kleines Müesli (z.B. Haferflocken, Joghurt, etwas Obst) + Wasser
  • Gipfeli plus ein Becher Milch oder ein Nature-Joghurt (nicht perfekt, aber im Alltag völlig okay)
  • Ein kalter «Znüni-Teller»: Kartoffeln oder Teigwarensalat mit wenig Öl und Käsewürfeli + Gemüse-Sticks

Wenn das Training direkt nach der Schule beginnt, hilft es, den Nachmittags-Znüni bewusst als Pre-Workout-Snack zu planen: z.B. Sandwich mit Käse oder Ei, ein Stück Obst und eine 0.5-l-Trinkflasche Wasser im Rucksack.

Direkt vorher: wenn es schnell gehen muss

Manchmal ist die Zeit knapp: Bus verspätet, Hausaufgaben dauern länger, und plötzlich sind es nur noch 20–30 Minuten bis Trainingsbeginn. Dann braucht dein Kind etwas, das sehr leicht verdaulich ist, vor allem Kohlenhydrate enthält und wenig Fett und Ballaststoffe.

Sinnvoll sind z.B.:

Banane, reife Birne oder Apfelmus, ein kleines Brötli (z.B. Weggli), eine Handvoll Trockenfrüchte, ein kleines Stück Riegeli (Getreideriegel ohne viel Schokolade), ein Milchgetränk (z.B. kleiner Kakao, Drinkjoghurt) plus Wasser.

Sehr fettige, stark gewürzte oder sehr zuckerreiche Snacks (z.B. grosse Schokolade-Riegel, Chips, Fast Food direkt vor dem Training) erhöhen eher das Risiko für Übelkeit und Seitenstechen.

Nach dem Training: Regeneration in 60 Minuten

Nach anstrengendem Training oder Spiel braucht der Körper deines Teens vor allem drei Dinge:

Flüssigkeit (Schweissverluste ausgleichen), Kohlenhydrate (Energiespeicher auffüllen) und Proteine (Muskeln reparieren und aufbauen). Swiss Olympic und die SSNS empfehlen, innerhalb von rund 30–60 Minuten nach dem Training etwas zu essen oder zumindest einen guten Snack zu trinken.

Kohlenhydrate + Protein – alltagsnahe Kombinationen

Du musst keine Pulver oder Spezialprodukte kaufen. Die Kombination «Kohlenhydrat + Protein» lässt sich im Alltag sehr einfach umsetzen, zum Beispiel:

  • Milch oder Sojadrink + Banane + ein kleines Sandwich mit Käse oder Schinken
  • Nature- oder Früchtejoghurt mit Haferflocken und Beeren
  • Rösti oder Kartoffeln mit Ei / Spiegelei und etwas Gemüse
  • Teigwaren mit Tomatensauce und geriebenem Käse oder Linsenbolognese
  • Reis mit Poulet oder Tofu und Gemüse (Resten von gestern eignen sich ideal)

Für Jugendliche, die direkt nach dem Training noch den Heimweg haben, ist ein mitgebrachter Recovery-Snack hilfreich, z.B. Trinkjoghurt und eine Banane, Käsebrötli und ein Apfel oder ein kleiner Milchshake.

«Nach dem späten Training»: Abendessen ohne Stress

Viele Trainings enden erst nach 20 Uhr. Dann ist es unrealistisch, dass dein Teen zu Hause noch eine grosse, schwere Mahlzeit essen möchte. Besser ist eine leichte, aber vollwertige Spätmahlzeit, die nicht direkt vor dem Schlafen schwer im Magen liegt.

Hilfreiche Strategien:

Lass dein Kind vor dem Training eine etwas grössere Zwischenmahlzeit essen (z.B. warmes «Znacht light»), und nach dem Training eine kleinere Portion als Recovery-Mahlzeit. Zum Beispiel: Vorher Reis mit Gemüse und etwas Fisch/Hülsenfrüchten, nachher noch ein Joghurt, ein Stück Brot und eine Frucht.

Typische späte Recovery-Ideen:

Brot mit Quark, Käse oder Hummus, Gemüsesticks und etwas Obst; Birchermüesli oder Porridge; Omelette oder Rührei mit Brot und Gemüse; Suppe mit Brot und Käse. So hat dein Teen die nötigen Baustoffe, ohne überfüllt ins Bett zu gehen.

Trinken: Wasser als Standard 

Für die meisten Jugendlichen ist Leitungswasser oder ungesüsster Tee das ideale Getränk – im Alltag und beim Training. Laut SGE und Swiss Olympic decken leicht bis mittel intensiv trainierende Jugendliche ihren Flüssigkeitsbedarf problemlos mit Wasser, solange sie regelmässig trinken.

Sportgetränke mit Zucker (z.B. Isotonic-Drinks) können in bestimmten Situationen sinnvoll sein, sind aber für die meisten Trainings von 60–90 Minuten Dauer nicht nötig. Wichtig: Energy Drinks sind keine Sportgetränke und für Jugendliche nicht empfehlenswert.

Schweiss, Hitze, Hallensport: praktische Trink-Checks

Wie viel ein Teen trinken sollte, hängt von Körpergrösse, Schweissmenge, Temperatur und Trainingsintensität ab. Als grober Alltagshinweis gilt: Jugendliche sollten über den Tag verteilt etwa 1.5 Liter trinken, bei Sport entsprechend mehr.

Hilfreiche Faustregeln im Sportkontext:

Vor dem Training: über den Tag verteilt ausreichend trinken, ca. 1–2 Gläser Wasser in den 1–2 Stunden vor Trainingsbeginn. Während des Trainings: alle 15–20 Minuten ein paar Schlucke, bei kürzeren, nicht so intensiven Trainings reicht meist 0.5–1 Liter Wasser insgesamt. Nach dem Training: weiter Wasser trinken, bis der Durst gestillt ist, und auf hellen Urin als Zeichen ausreichender Hydrierung achten.

Iso- oder Kohlenhydrat-Elektrolytgetränke sind vor allem sinnvoll, wenn:

Dein Teen länger als ca. 60–90 Minuten intensiv trainiert oder spielt (z.B. Turnier, langes Fussballspiel, intensives Training in der Hitze) und stark schwitzt oder mehrere Spiele/Trainings an einem Tag hat und die Pausen kurz sind. Dann können verdünnte Fruchtsäfte (z.B. 1 Teil Apfelsaft, 2–3 Teile Wasser) mit einer kleinen Prise Salz oder handelsübliche Sportgetränke hilfreich sein.

Energy Drinks sind kein Sportgetränk

Laut Sucht Schweiz enthalten Energy Drinks hohe Mengen an Koffein und Zucker und sind für Kinder und Jugendliche nicht geeignet – schon gar nicht in Kombination mit Sport. Sie können Herz-Kreislauf-System und Schlaf stören, Kopfschmerzen, Nervosität und Herzrasen auslösen und – in Kombination mit Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen – den Kreislauf zusätzlich belasten.

Für dich als Elternteil kann eine klare Familienregel sinnvoll sein: Keine Energy Drinks vor, während oder direkt nach Sport. Besser sind Wasser, ungesüsster Tee, gelegentlich verdünnte Säfte oder bei Bedarf ein gezielt eingesetztes Sportgetränk.

Turnier- und Wettkampftage & Skilager: Notfall-Plan

Bei Turniertagen, Wettkämpfen oder im Skilager sind die Essenszeiten oft unregelmässig, und es gibt nicht immer passende Optionen vor Ort. Eine gute Vorbereitung entlastet euch alle – und verhindert, dass dein Teen hungrig, dehydriert oder mit «Fast-Food-Bauchweh» in den Wettkampf startet.

Packliste: Znüni, Zmittag, Recovery

Als Orientierung kannst du überlegen:

Vor Ort gibt es vielleicht: Pasta, Sandwiches, Grillwürste, Kuchen, Süssgetränke. Das ist okay – aber nicht immer optimal. Mit ein paar mitgebrachten Basics lässt sich vieles entschärfen.

Praktische mitnehmbare Optionen sind z.B.:

Znüni / kleine Zwischenmahlzeiten: Obst (Banane, Apfel, Trauben), Trockenfrüchte, Studentenfutter, Vollkorn-Cracker, kleine Sandwiches mit Käse/Ei/Hummus, Müesliriegel (mit eher wenig Schokolade), Nature-Joghurt im Kühlbeutel. Zmittag / grössere Mahlzeit: Sandwich oder Wrap mit Käse, Poulet oder Tofu und Salat; kalter Teigwarensalat oder Reissalat; Vollkornbrot, Käsewürfel und Gemüsesticks. Recovery-Snacks: Trinkjoghurt, kleine Schokolade-Milch, Banane, belegtes Brötli, kleines Birchermüesli.

Wichtig ist auch eine ausreichend grosse Trinkflasche (mindestens 0.75–1 Liter) mit Wasser und je nach Dauer/Hitze eine zweite Flasche (Wasser oder verdünnter Saft).

Wenn unterwegs nur Take-away möglich ist: die «besseren» Optionen

Manchmal gibt es unterwegs nur Tankstelle, Bäckerei oder Fast-Food. Dann ist es hilfreich, gemeinsam mit deinem Teen vorher «bessere» Wahlmöglichkeiten zu besprechen, z.B.:

Tankstelle/Kiosk: Sandwich mit Käse, Schinken, Ei oder Hummus statt nur Süssgebäck; Nature-Joghurt, Trinkjoghurt; Nüsse (kleine Menge); Früchte (falls vorhanden); Wasser oder ungesüsster Tee statt Cola/Energy Drink. Bäckerei: Gemischtes Sandwich; kleines Gipfeli plus Milch oder Joghurt (besser als nur Süsses ohne Protein); Brot mit Käse oder Ei. Fast-Food: Kleiner Burger oder Wrap plus Wasser, dafür Pommes und Saucen eher klein halten; Salat oder Maiskolben als Beilage, wenn angeboten; lieber eine «normale» Portion als «Maxi-Menu».

Perfekt muss es nicht sein. Es zählt die gesamte Tagesbilanz und dass dein Kind nicht hungrig, dehydriert oder völlig übersättigt in den Wettkampf geht.

Wichtige Nährstoffe für Teen-Sportler:innen: Eisen, Calcium/Vitamin D, Jod

Neben genügend Energie und Eiweiss sind einige Nährstoffe im Jugendalter und besonders bei sportlich aktiven Teens wichtig. Die SGE und andere Fachgesellschaften betonen, dass Mängel hier Leistung, Wohlbefinden und Gesundheit beeinflussen können.

Eisen ist wichtig für die Sauerstoffversorgung der Muskeln. Jugendliche haben einen erhöhten Bedarf, besonders Mädchen nach Beginn der Menstruation und Jugendliche mit sehr intensivem Ausdauertraining (z.B. Leichtathletik, Langlauf). Gute Quellen sind rotes Fleisch, Leber (selten), Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen. In pflanzlicher Ernährung hilft Vitamin C (z.B. Obst, Peperoni), die Eisenaufnahme zu verbessern.

Calcium und Vitamin D sind zentral für starke Knochen. Gerade im Wachstum und bei Sport (Belastung der Knochen) ist eine gute Knochenmasse wichtig. Calcium steckt vor allem in Milchprodukten (Milch, Joghurt, Käse) und in mit Calcium angereicherten pflanzlichen Drinks. Vitamin D wird hauptsächlich durch Sonnenlicht in der Haut gebildet; in der Schweiz ist die Versorgung im Winter oft kritisch, weshalb Ärzt:innen je nach Situation Supplemente empfehlen können.

Jod ist wichtig für die Schilddrüsenfunktion und den Stoffwechsel. In der Schweiz ist jodiertes Speisesalz eine wichtige Quelle. Wer sehr salzarm isst oder nur Spezialsalze (z.B. Himalaya-Salz) nutzt, kann ein Risiko für Jodmangel haben.

Symptome, die du ernst nehmen solltest

Einzelne Tage mit Müdigkeit nach einem Turnier sind normal. Aber bestimmte Muster sollten dich hellhörig machen und ärztlich abgeklärt werden, weil sie auf Mangelernährung, Eisenmangel oder andere Probleme hinweisen können:

Auffällige und anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Leistungseinbruch im Sport oder in der Schule, häufige Infekte oder langsame Erholung nach Krankheiten, wiederkehrende Verletzungen (z.B. Stressfrakturen, Sehnenprobleme), blasse Haut, Kurzatmigkeit bei Belastung. Bei Mädchen: sehr unregelmässige, ausbleibende oder sehr starke Menstruationsblutungen, besonders in Kombination mit viel Sport. Auch starker Gewichtsverlust, auffällige Gewichtsfixierung oder strenge Diäten im Zusammenhang mit Sport sind Warnsignale und sollten unbedingt mit Fachpersonen besprochen werden.

Wann zur Beratung?

Nicht jede Frage zur Sporternährung braucht sofort eine Spezialpraxis. Vieles lässt sich über eine gute Familienernährung, etwas Planung und offene Gespräche mit deinem Teen lösen. Es gibt aber Situationen, in denen fachliche Unterstützung hilft, Überforderung zu vermeiden und gesundheitliche Risiken früh zu erkennen.

Ernährungsberatung bei Sport und Arzt-Check bei Warnsignalen

Du kannst eine spezialisierte Ernährungsberatung oder ärztliche Abklärung erwägen, wenn:

Dein Teen sehr viel trainiert (z.B. Leistungs- oder Nachwuchssport), das Gewicht stark schwankt oder du Mangelerscheinungen vermutest, dein Kind wiederholt sehr müde ist, auffällig oft verletzt oder krank ist, die Menstruation ausbleibt oder sehr unregelmässig ist, dein Teen bestimmte Lebensmittelgruppen stark einschränkt (z.B. ohne medizinischen Grund strikt «Low Carb») oder du dir Sorgen wegen Essverhalten oder Körperbild machst.

Hausärzt:in oder Kinderärzt:in sind erste Anlaufstellen, um Wachstumsverlauf, Blutwerte (z.B. Hämoglobin, Ferritin) und die allgemeine Gesundheit zu prüfen. Bei Bedarf können sie euch an eine anerkannte Ernährungsberater:in oder eine sportmedizinische Sprechstunde überweisen.

In der Schweiz findest du qualifizierte Ernährungsberater:innen z.B. über kantonale Spitäler, pädiatrische Praxen, sportmedizinische Zentren oder Fachgesellschaften. Wichtig ist eine anerkannte Ausbildung und Erfahrung mit Jugendlichen und Sport, damit sowohl Leistung als auch Wachstum und psychische Gesundheit im Blick bleiben.

Du kennst dein Kind am besten. Wenn dein Gefühl dir sagt, «irgendetwas stimmt hier nicht», lohnt sich eine fachliche Einschätzung – auch dann, wenn dein Teen «noch ganz normal» wirkt. Je früher Probleme erkannt werden, desto einfacher sind sie in der Regel zu lösen.

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