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Eisprung Symptome: Wie spürt man die fruchtbaren Tage?

Rund um den Eisprung kann die Eizelle im Eierstock befruchtet und die Frau schwanger werden. Bei manchen Frauen kann der Eisprung Symptome auslösen. Sie erkennen den Eisprung durch einen Mittelschmerz, spüren damit ihre fruchtbaren Tage und können schwanger werden.

Der Eisprung kann Symptome wie Übelkeit auslösen.

Bei manchen Frauen kann der Eisprung Symptome wie Übelkeit oder Mittelschmerzen verursachen. Foto: andriano_cz, iStock, Getty Images Plus

Bei den meisten Frauen findet der Eisprung etwa in der Mitte des Zyklus statt, ohne, dass er bemerkt wird. Die Eizelle beginnt damit ihren Weg durch den Eierstock in Richtung Gebärmutter. Einige Frauen beobachten den bevorstehenden Eisprung und dessen Symptome jedoch tatsächlich – sie berichten von Anzeichen wie Schmerzen, Übelkeit, vermehrtem Ausfluss oder einer veränderten Konsistenz des Zervixschleims. Die Heftigkeit der Anzeichen und Symptomen kann dabei stark variieren.

Kann der Eisprung Symptome wie Schmerzen verursachen?

Während des Eisprungs kann es zum sogenannten Mittelschmerz kommen - etwa jede fünfte Frau verspürt diese Unterleibsschmerzen in der Zyklusmitte. Der Schmerz kann als mehr oder weniger starkes Ziehen oder Stechen im Unterleib wahrgenommen werden. Auch die Dauer des Mittelschmerzes ist sehr unterschiedlich - bei einigen Frauen dauern die schmerzvollen Anzeichen nur ein paar Minuten, andere verspüren sie über mehrere Tage des Eisprungs hinweg. 

Wer beim Eisprung Schmerzen hat, erkennt und spürt sie dort, wo der Eisprung geschieht, also auf der linken oder rechten Seite des Beckens. Neben dem Mittelschmerz kann der weibliche Körper auch anderweitig auf seine reife Eizelle aufmerksam machen: So sind schmerzende Brüste, erhöhte Lust auf Geschlechtsverkehr und leichte Blutungen mit Schmerzen auch Symptome für Ihren Eisprung. 

Hier erfahren Sie, wie Sie bei Mittelschmerz vorgehen

Unterleibsschmerzen wegen des Eisprungs können unangenehm sein. Leichtes Ziehen oder doch krampfartige Schmerzen: Eisprung Schmerzen lassen sich auf ähnliche Weise lindern wie Menstruationsschmerzen – durch Wärme und andere krampflösende Massnahmen. Mehr zum Thema Schmerzen und schwanger werden erfahren Sie in unserem Artikel: «Eisprung Schmerzen» 

Ursache: Wieso entstehen beim Eisprung solche schmerzen?

Viele Frauen werden von Mittelschmerzen weitgehend verschont. Die Eizelle macht sich ohne Unterleibsschmerzen auf den Weg zur Einnistung und zu einer möglichen Schwangerschaft. 

Der Vorgang des Eisprungs kann aber auch unangenehme Schmerzen auslösen. Die genaue Ursache dazu befindet sich in im Eileiter: Der Follikel, die Hülle, die die Eizelle im Eierstock umgibt, ist prall gefüllt und steht daher unter Spannung.

Der Follikel platzt schliesslich auf und gibt die Eizelle frei. Dies kann die Ursache der Unterleibsschmerzen sein. Andere Quellen nennen auch aus der Follikel austretende hormonelle Flüssigkeit als Auslöser für den Mittelschmerz. Bei diesem Vorgehen kann es auch zu einer kleinen Blutung kommen. 

Was tun, wenn ich meinen Eisprung nicht spüre?

Die wenigen Frauen, bei denen der Eisprung Symptome wie Schmerzen oder weiteres verursacht, haben es bei Kinderwunsch etwas leichter als alle anderen. Der Mittelschmerz ist jedoch kein sicheres Anzeichen für den Eisprung. Auch für andere Frauen ist es natürlich nicht unmöglich, herauszufinden, wann sie fruchtbare Tage haben. Um den Zeitpunkt bestimmen zu können, an dem ein Empfängnis der Spermien am wahrscheinlichsten ist, gibt es verschiedene Methoden:

  • Beobachten Sie Ihren Zervixschleim, der aus der in der Regel aus der Vagina austritt. Dieser ändert im Laufe des Zyklus Farbe, Menge und Konsistenz. Die Symptome: Ist der Ausfluss stärker als sonst, der Zervixschleim dünnflüssig und klar, ist der Zeitpunkt des Eisprungs und der fruchtbaren Tage vermutlich gekommen. Da sich der Zervixschleim aber auch aus anderen Gründen verändern kann, ist diese Methode der austretenden Flüssigkeit allein nicht sehr sicher.
  • Messen Sie Ihre Basaltemperatur über einen längeren Zeitraum täglich um die gleiche Uhrzeit. Hierbei ist eine orale, vaginale oder anale Messung möglich, es sollte jedoch immer die gleiche Messart genutzt werden, um Abweichungen zu vermeiden. Nach dem Eisprung steigt die Basaltemperatur des Körpers einer Frau um 0,2 bis 0,5 °C. Um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, sollte die Temperatur mindestens drei Monate lang regelmässig gemessen werden. Die so erhaltenen Daten der Basaltemperatur lassen sich gut auswerten und der Eisprung-Zeitpunkt sollte (bei einem eher regelmässigen Zyklus) klar erkennbar sein.
  • Probieren Sie unseren Eisprungrechner aus. Sie müssen nur den ersten Tag Ihrer Periode eingeben, die Sie zuletzt hatten – und die Länge Ihres Zyklus. Der Rechner zeigt Ihnen einen möglichen Zeitpunkt für Ihren Eisprung an. Der Rechner bietet jedoch auch keine Gewähr um schwanger zu werden. 
  • Mit Hormonen: Benutzen Sie einen Ovulationstest aus dem Fachhandel. Damit gehen Sie auf Nummer Sicher, da Faktoren wie Stress, Krankheit oder Alter sich negativ auf die Regelmässigkeit des Zyklus und die Vorhersehbarkeit der Ovulation auswirken können. Ovulationstests hingegen reagieren auf ein bestimmtes Hormon im Unterleib, das vom Eisprung ansteigt. Mit diesem Hormon können Sie recht genau den Eisprung berechnen.

Um schwanger zu werden, sollte man das kleine Zeitfenster von 72 Stunden vor der Ovulation und 24 Stunden danach nutzen, da Spermien in der Lage sind, drei komplette Tage im weiblichen Unterleib zu überleben, das Ei hingegen nur einen Tag überlebt - dann muss entweder eine Befruchtung stattgefunden haben, oder es stirbt mit der Blutung ab.