Vaterschaftsurlaub? Unbekannt

Den Mutterschaftsurlaub gibt es seit 2005, der Vaterschaftsurlaub hat es noch nicht bis ins Gesetz geschafft. Dennoch gewähren einige Firmen den frischgebackenen Vätern bezahlten Urlaub. Spitzenreiter sind hier die Alternative Bank Olten (seit 1990), Mobility und die Katholische Kirche des Kantons Zürich. Vier Wochen dürfen die dort angestellten Papis zuhause bleiben. Drei Wochen gibt es noch für die Angestellten der Stadt Bern, der IBM und des Schauspielhauses Zürich. Zwei Wochen bieten Swisscom, Migros, Globus, SBB, Ciag, UBS, Comit, Swiss Re, Credit Suisse. Eine Woche ist weit verbreitet. In der Bundesverwaltung wurde auf Initiative von Doris Leuthard per 1.1.2008 zwei bis fünf Tage Vaterschaftsurlaub eingeführt.

Zum Vergleich: In Deutschland können beide Eltern 14 Monate Urlaub mit Taggeldern beziehen. Schweden kennt 480 Tage bezahlte Elternzeit, davon mindestens 60 für den Vater. Italienische Väter haben 13 Wochen. In Norwegen sind sechs Wochen von insgesamt 39 Wochen für den Vater bestimmt. Finnland und Spanien kennen drei Wochen, Frankreich und England zwei.

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