Sexting und Grenzverletzungen: So schützt Du Dein Kind und sprichst darüber in der Schweiz Sexting und sexuelle Grenzverletzungen im Netz können Eltern stark verunsichern, weil sie oft plötzlich auftreten und für Jugendliche mit viel Scham verbunden sind. In Chats und Social Media kann schnell Druck entstehen, intime Bilder zu senden, Grenzen zu überschreiten oder etwas zu tun, das sich eigentlich nicht richtig anfühlt. Wird Material weitergeleitet oder als Druckmittel genutzt, können Erpressung, Angst und das Gefühl, keine Kontrolle mehr zu haben, dazukommen. Entscheidend ist, Kinder und Teenager früh zu stärken und über Grenzen, Einwilligung und digitale Risiken zu sprechen, ohne zu drohen oder zu beschämen. Warnsignale ernst zu nehmen und zu wissen, wie man im Ernstfall ruhig, klar und schützend handelt, gibt Sicherheit. So entsteht ein Umfeld, in dem Jugendliche sich eher anvertrauen und schneller Hilfe bekommen.