Leben > Soziale und digitale MedienSexuelle Belästigung online: So kannst du dein Kind schützen Kim Gray Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit online mit Posten, Liken, Gamen oder Chatten. Und dabei kommt es immer häufiger zu Grenzüberschreitungen: Fast die Hälfte der Schweizer Jugendlichen gibt an, schon sexuell belästigt worden zu sein. Hast du dein Kind schon mal auf das Thema angesprochen? Medienpädagogin Kim Gray von zischtig.ch erklärt, wie du über sexuelle Belästigung im Netz redest, wie sich Kinder schützen – und was du ganz konkret tun kannst, wenn gerade etwas passiert. Kommentare Teilen Facebook X / Twitter WhatsApp E-Mail Merken Notfall-Kasten: 5 Schritte, wenn gerade etwas passiert Ruhig bleiben und Sicherheit geben: «Du hast nichts falsch gemacht. Ich bin da.» Chat stoppen: Nicht weiter diskutieren, keine weiteren Bilder senden. Beweise sichern: Screenshots (inkl. Username, Datum/Uhrzeit), Links, Profil, Chatverlauf. Blockieren & melden: In der App melden, danach blockieren. Hilfe holen: 147 (Pro Juventute), Opferhilfe, Schule; bei Drohung/Erpressung oder Bildern von Minderjährigen: Polizei. Erfahren Sie, wie Sie es schaffen, dass Ihr Kind zu Ihnen kommt und sich Ihnen anvertraut, wenn es im Internet belästigt wird. Bild: MStudioImages Sexuelle Belästigung ist selten und passiert hauptsächlich im «Offline-Leben»? Nein! Fast die Hälfte der Schweizer Jugendlichen geben an, dass sie schon einmal online von Fremden sexuell belästigt wurden. Das zeigt die JAMES-Studie 2025, welche das Mediennutzungsverhalten von Schweizer Jugendlichen untersucht. Hast du dein Kind schon mal gefragt, ob es mit dem Thema konfrontiert wurde? Die Vorstellung, dass dem eigenen Kind so etwas widerfahren könnte oder sogar schon widerfahren ist, ist beunruhigend. Darum stellen wir sechs Tipps vor, was du tun kannst, um dein Kind zu schützen. Wenn du dich fragst, wie du das Gespräch «richtig» anfängz. B. eröffnest: Hilfreich sind kurze, wiederholte Check-ins statt eines einzigen grossen Talks. Zum Beispiel: «Auf welchen Apps bist du gerade am liebsten unterwegs?» oder «Hat dich schon mal jemand komisch angeschrieben?» So signalisierst du Interesse, ohne zu verhören. So schützen sich Kinder vor sexueller Belästigung im Netz 1. Sprich mit deinem Kind über die Risiken Auch wenn es ein unschönes Thema ist: Sprich mit deinem Kind darüber, dass online Menschen mit schlechten und eben auch sexuellen Absichten unterwegs sind. Kinder unterschätzen dieses Risiko oft. Nicht selten führt der Wunsch, auf Tiktok «fame» – also berühmt – zu werden, dazu, dass Unbekannte als vermeintliche Fans in Kauf genommen werden. Viele Kinder suchen ihre Abonnenten einfach danach aus, wer jung und sympathisch erscheint. Dabei ist den wenigsten bewusst, dass unter ihren Followern auch Betrügerinnen oder pädophil veranlagte Menschen sein können. Kinder wissen in der Regel zwar, dass sich im Netz auch Pädophile tummeln. Oft haben sie aber einseitige Vorstellungen dazu: «Pädos», das sind eben ältere Männer mit Halbglatze, die einen weissen Van fahren und schon in der ersten Nachricht nach dem Wohnort fragen. Dadurch sind Pädophile vermeintlich einfach auszusortieren und werden nicht mehr als Risiko wahrgenommen. Sprich mit deinem Kind unbedingt darüber, dass auch coole, junge Gamerinnen oder nett wirkende Instagrammer schlechte Absichten haben können. Und: Im Internet kann sich jeder hinter einem fremden Bild verstecken. Der elfjährige Junge aus der Nachbargemeinde kann genauso gut eine 40-jährige Frau sein. Alltagstauglich ist die «3-Fragen-Regel» für Kinder: «Kennst du die Person wirklich?», «Will sie, dass du etwas geheim hältst?», «Macht sie Druck (Zeitdruck, Drohungen, Versprechen)?» Wenn eine Antwort «ja» ist: Gespräch stoppen und Hilfe holen. 2. Zu Grenzen stehen: Nein sagen ist erlaubt! Nicht wenige Kinder haben online bereits Erfahrungen mit sexueller Belästigung gemacht. Manchmal hören sie von anderen «Gehört eben dazu» oder «Ist doch lustig». Umso wichtiger ist es, dass Kinder wissen, dass es in Ordnung ist, wenn sie genau das eben nicht witzig oder okay finden. Selbst wenn andere es anders sehen: Sobald ich mich mit etwas nicht mehr wohlfühle, ist das Grund genug, «Stopp» zu sagen. Hilfreich kann es hier sein, mit Kindern darüber zu sprechen, dass sie diesbezüglich Rechte haben. Solange sie noch unter 16 sind, befinden sie sich im sogenannten Schutzalter. Wer ihnen sexuelle Inhalte schickt, macht sich strafbar, ganz egal, wie alt diese Person selbst ist. Und nach Nacktbildli von ihnen zu fragen, ist erst recht verboten. Bei diesem Thema können Bücher helfen, die sich mit dem Körper und den eigenen Grenzen beschäftigen – zum Beispiel für Primarschulkinder «Mein Körper gehört mir» von Dagmar Geiser. Die Jubiläumsausgabe befasst sich auf kindergerechte Weise auch mit Situationen rund um digitale Geräte. Wichtig: «Grenzen» sind nicht nur beim eigenen Körper relevant, sondern auch beim Weiterleiten. Mach deinem Kind klar: Sexualisierte Inhalte (Fotos, Videos, Sprachnachrichten) dürfen nie einfach weitergeschickt werden – auch dann nicht, wenn «alle das sehen» oder es «nur ein Witz» sein soll. 3. Schutz durch Einstellungen Immer wieder berichten Kinder und Jugendliche, dass sie auf beliebten Plattformen wie Tiktok, Instagram oder auch in Games von Fremden angeschrieben werden. Sicher eingestellte Profile helfen dabei, diese Kontakte deutlich zu reduzieren. Achte insbesondere auf folgende Punkte: Profile sollten auf privat gestellt sein. Sind sie öffentlich, kann die ganze Welt die Fotos, Videos und Abonnentinnen sehen. Fremde können Bilder liken und kommentieren, um so unverfänglich einen ersten Kontakt herzustellen. Hilf deinem Kind dabei, sich einen guten Benutzernamen auszusuchen. Manche Kinder sind mit ihrem richtigen Namen auf Social Media oder in Games unterwegs. Das ermöglicht Fremden sich als vergessene Bekannte auszugeben: «Hey Sara, ich kenne dich doch noch aus der ersten Klasse, bevor ich weggezogen bin…» Mit Namen wie «max_oerlike_08» wird Fremden auch Wohnort und Alter verraten. Nicht selten brauchen Kinder Unterstützung dabei, einen sicheren und trotzdem coolen Profilnamen zu finden. Gerade bei jüngeren Kindern lohnt es sich, die Profile so einzustellen, dass sie gar nicht erst von Fremden kontaktiert werden können. Anleitungen dazu findest du online (für die besonders beliebte Plattform Roblox etwa hier). Achtung: Diese Regeln gelten nicht nur für Social Media und Youtube, sondern auch für Games, von denen mittlerweile viele Kontakte zu Fremden ermöglichen oder sogar voraussetzen. Tipp: Kombiniere diesen Tipp unbedingt mit Tipp 1. Kinder nehmen diese Einstellungen oft nur vor, wenn sie wissen, dass reale Risiken da sind. Diese Formulierung kann hilfreich sein: «Es kann uns allen passieren, dass uns Fremde mit schlechten Absichten kontaktieren, darum ist es wichtig, dass wir unsere Profile sicher einstellen.» 4. Blockieren und melden Wichtig ist, dass Kinder wissen, wie sie sich gegen sexuelle Belästigung zur Wehr setzen können – am besten, bevor es passiert ist. Einfache technische Funktionen geben Kontrolle über die Situation zurück: Sowohl Fremde als auch vermeintliche Freundinnen können blockiert werden. Das geht in Chats, auf Social Media-Plattformen und sogar in Games. Und noch besser: Auf vielen Apps kann man sexuelle Belästigung sogar melden! Damit kann man dafür sorgen, dass die Übeltäterinnen ihr Profil nicht mehr nützen können und andere schützen. Ganz egal, ob es schon passiert ist oder es nur um einen hypothetischen Fall geht: Zeig deinem Kind auf den von ihm genutzten Plattformen, wo es diese Funktionen findet. Wenn Kinder solche Möglichkeiten kennen, fühlen sie sich weniger machtlos und können sich im Notfall aktiv wehren. 5. Darüber sprechen: Schuldgefühle nehmen Trotz allen Schutzvorkehrungen kann es vorkommen, dass dein Kind von Fremden eindeutige Aufforderungen erhält oder sogar sexuelle Darstellungen zugeschickt bekommt. Das Wichtigste in so einer Situation: Dein Kind weiss, dass es mit diesem Erlebnis zu dir kommen darf und soll. Folgendes hilft deinem Kind im Fall der Fälle: Versuche, möglichst unaufgeregt zu bleiben. Viele Kinder glauben, sie sind an einem solchen Vorfall selbst schuld. Mach deinem Kind bewusst, dass es der Täter oder die Täterin sind, die die Schuld tragen. Sogar dann, wenn dein Kind einen Fehler gemacht oder im Vorfeld von sich aus mit der fremden Person geschrieben hat. Reagiere nicht mit Massnahmen wie Handy-Entzug oder App-Verbot, auch wenn das dein erster Impuls sein mag, um dein Kind zu schützen. So etwas wird von den Kindern oft als Strafe wahrgenommen und kann Schuldgefühle befördern. Selbst dann, wenn sich das Ganze ereignet hat, weil dein Kind etwas gemacht hat, dass du verboten hast: Lass das für den Moment beiseite. Wichtiger ist, dass dein Kind merkt, dass es immer zu dir kommen darf. Gibt es erstmals Schimpfis, ist das Risiko gross, dass dein Kind sich im Wiederholungsfall nicht mehr an dich wendet. 6. Hilfe holen ist die Hauptsache! Vielleicht hat dein Kind die Privatsphäre-Einstellungen deaktiviert, bevor es zum Vorfall gekommen ist. Oder es war heimlich am Gerät. Weil Eltern für Kinder wichtige Bezugspersonen sind, kommen Kinder in solchen Situationen manchmal nicht zu den Eltern, aus lauter Sorge, Mama und Papa zu enttäuschen. Wenn das Kind glaubt, «selbst schuld» zu sein, kann sich dieses Problem noch verstärken. Ältere Kinder und insbesondere Teenager empfinden es häufig auch als unangenehm oder peinlich, mit den eigenen Eltern über sexuelle Themen zu sprechen. Oder sie befürchten, die eben erst aufgebaute «coole» Fassade könnte leiden. Das kann für Eltern schwierig sein. Denk daran: Das Wichtigste ist, dass dein Kind über die belastenden Gefühle sprechen kann – selbst wenn es das nicht mit dir tut. Sprich mit deinem Kind darüber, wer bei Sorgen noch als Ansprechperson in Frage kommt: Ob Götti, Oma oder Schulsozialarbeit – Hauptsache, dein Kind holt sich Hilfe. Für ältere Kinder und insbesondere Jugendliche kann eine Onlineberatung, bei der man dem Gegenüber nicht ins Gesicht sehen muss, entlastend sein. Lilli.ch und tschau.ch sind gute Anlaufstellen. Zeig deinem Kind diese Seiten und bookmarke diese am besten, damit dein Kind die Seiten im Notfall einfach wiederfindet. Notfallpfad: Wenn dein Kind gerade belästigt wird oder ein Bild/Drohung im Chat auftaucht Wenn eine sexuelle Nachricht, ein Bild oder eine Drohung aufploppt, schiesst Eltern oft gleichzeitig Wut, Angst und Handlungsdruck durch den Kopf. Das ist verständlich. Für dein Kind ist jetzt vor allem entscheidend: Es bekommt Schutz, Orientierung und das Gefühl, nicht allein zu sein. Die folgenden Schritte sind so aufgebaut, dass du sie auch unter Stress abarbeiten kannst. 1. Emotionale Erste Hilfe Sexuelle Belästigung löst bei Kindern und Jugendlichen häufig Scham, Ekel, Angst oder Schuldgefühle aus – selbst wenn sie nichts «gemacht» haben. Starte deshalb mit Beziehung statt mit Technik. Gib sofort Entlastung: «Das ist nicht deine Schuld.» «Danke, dass du mir das zeigst.» «Du bist nicht in Trouble.» Stell Sicherheit her: Wenn dein Kind sehr aufgewühlt ist: kurz weg vom Bildschirm, trinken, atmen, gemeinsam hinsetzen. Je ruhiger dein Kind ist, desto leichter gelingen die nächsten Schritte. Vermeide Verhöre: Frag zuerst nur das Nötigste («Ist die Person bekannt?», «Gibt es Drohungen?»). Details kannst du später klären. Wichtig bei Erpressung («Sextortion»): Versprich nicht «Das ist sofort weg», aber: «Wir gehen Schritt für Schritt. Du musst das nicht allein lösen.» 2. Beweise sichern Auch wenn der Impuls gross ist, alles sofort zu löschen: Sichere zuerst Belege. Das hilft beim Melden, bei der Schule, bei der Opferhilfe und – falls nötig – bei der Polizei. Screenshots vom Chatverlauf (inkl. Username/Profilname, Datum/Uhrzeit, Drohungen, Forderungen). Profil sichern: Screenshot der Profilseite, Link/Handle notieren, ggf. User-ID. Kontext festhalten: Welche Plattform/App, seit wann Kontakt, wie wurde der Kontakt hergestellt (Game, Kommentar, DM)? Nichts weiterleiten: Problematische Inhalte nicht an Freundinnen oder Familienchats schicken. Wenn du Inhalte für Beratung/Anzeige brauchst, speichere sie geschützt und gib sie nur an Fachstellen/Behörden weiter. 3. Blockieren und melden Nach dem Sichern gilt: Kontakt stoppen. «Diskutieren» bringt selten etwas und kann Täter:innen sogar anspornen. Melden (Report-Funktion) wegen sexueller Belästigung, Grooming, Nötigung/Erpressung – je nach Plattformkategorie. Blockieren der Person und, falls vorhanden, auch neue Accounts einschränken (z. B. «nur Freund:innen können schreiben»). Privatsphäre nachziehen: Profil auf privat, Kommentare/DMs einschränken, Standortfreigaben prüfen, Freundesliste bereinigen. Wenn das Ganze in einem Game passiert: Prüfe zusätzlich Sprachchat, Freundeslisten und «Join»-Einstellungen (wer darf einladen, wer darf nachjoinen, wer darf chatten). 4. Unterstützung holen Du musst das nicht allein einordnen. In der Schweiz gibt es niedrigschwellige, kostenlose und vertrauliche Hilfe: Pro Juventute Beratung + Hilfe 147: Für Kinder/Jugendliche (Telefon, Chat, WhatsApp) – und auch für Bezugspersonen, die eine Situation einschätzen möchten. Opferhilfe (kantonal): Beratung, rechtliche Orientierung, Begleitung – auch ohne Anzeige und auch für Angehörige. Schule/Schulsozialarbeit: Besonders wichtig, wenn die belästigende Person aus der Klasse/Schule ist oder wenn es zu Gerüchten, Druck oder Mobbing kommt. Wenn es um wiederholte Grenzverletzungen im Klassenchat geht, kann es entlastend sein, wenn die Schule klare Regeln setzt (Klassengespräch, Medienkonzept, konsequente Intervention) – statt dass Kinder alles allein «regeln» müssen. 5. Wann Polizei sinnvoll ist Eine Anzeige ist eine grosse Hürde – und nicht in jeder Situation der erste Schritt. Es gibt aber klare Konstellationen, in denen du rasch professionelle Hilfe und häufig auch die Polizei einbeziehen solltest: Drohungen (z. B. Gewaltandrohung, Veröffentlichung von Bildern, Stalking). Erpressung/Sextortion (Geldforderungen, weitere Bilder/Handlungen als «Preis»). Sexuelle Inhalte mit Minderjährigen (Bilder/Videos von Kindern oder Jugendlichen, auch wenn sie «einvernehmlich» entstanden sind). Kontaktanbahnung mit klarer sexueller Absicht gegenüber einem Kind, insbesondere wenn Treffen vorgeschlagen werden. Wenn du unsicher bist, ist eine Opferhilfe-Beratungsstelle oft ein guter erster Schritt, um das Vorgehen zu planen. Wichtig: Bewahre Belege auf, auch wenn du (noch) keine Anzeige machst. Digitale Grenzen & Consent im Chat Prävention ist mehr als «Einstellungen». Kinder brauchen Sprache und innere Erlaubnis, Grenzen zu setzen – auch gegenüber Bekannten, Dates oder in Beziehungen. Genau dort entsteht oft Druck: «Wenn du mich liebst, schickst du…» oder «Alle machen das.» «Stop»-Regeln und Druck in Beziehungen Consent ist freiwillig, informiert und jederzeit widerrufbar: Ein «Ja» von gestern ist kein «Ja» von heute. Druck ist kein Consent: Betteln, Drängen, Drohen, Beleidigen oder «Dann bin ich halt traurig» sind klare Warnzeichen. Praktische Sätze zum Üben: «Nein.» «Ich will das nicht.» «Stopp. Hör auf.» «Wenn du weiter machst, blockiere ich dich.» Keine Beweisfotos: Mach deinem Kind klar: Niemand hat ein Recht auf Nacktbilder als «Liebesbeweis» oder um Eifersucht zu beruhigen. Für Teenager hilft oft ein Perspektivenwechsel: «Was würdest du deiner besten Kollegin raten, wenn sie so unter Druck gesetzt würde?» Das aktiviert Selbstschutz, ohne dass du moralisch predigst. Wenn die belästigende Person aus der Klasse ist Wenn es «nur» ein Klassenchat ist, wird sexualisierte Belästigung manchmal verharmlost. Für Betroffene kann sie trotzdem massiv belastend sein – auch, weil man sich am nächsten Morgen in der Schule sieht. Mach klar: Auch das ist ernst. Online-Grenzverletzungen in peer groups können genauso schädlich sein wie Kontakte zu Fremden. Hol die Schule früh dazu (Klassenlehrperson, Schulsozialarbeit, Schulleitung). Das entlastet dein Kind und schafft Verbindlichkeit. Schütze dein Kind vor «Beweislast»: Sichere Screenshots, damit dein Kind nicht alles immer wieder erzählen muss. Plane Sicherheit im Schulalltag: Wer begleitet auf dem Pausenhof? Wo kann dein Kind hin, wenn es Angst hat? Welche Erwachsenen sind informiert? Medienkompetenz mit dem Verein zischtig.ch Der Verein zischtig.ch setzt sich dafür ein, Kinder und Jugendliche auf ansprechende, verständliche, berührende und wirksame Weise vor Onlinesucht, Cybermobbing, Cybergrooming und anderen Gefahren zu schützen. Im Vordergrund stehen ein begeisternder Vermittlungsstil und die Befähigung zu einer gewinnbringenden, kreativen und sicheren Mediennutzung. Auf Familienleben.ch schreibt Kim Gray vom Verein regelmässig über Themen rund um Medienkompetenz. Mehr zu zischtig.ch und weitere Artikel von Kim Gray.