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Kaufentscheide reflektieren

Advertorial – Wie man mit Geld umgeht, hängt nicht nur von der eigenen Persönlichkeit, sondern auch von allgemeingültigen psychologischen Mechanismen ab. Wenn man diese kennt, fällt es leichter, Hürden für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu überwinden.

Finanzen verstehen

Den Umgang mit Geld kann man lernen. Foto: Verband Schweizerischer Kantonalbanken

Aus psychologischer Sicht ist der Mensch nicht dafür gemacht, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Das gilt für viele Entscheidungen – auch für finanzielle. Doch wie schaffen wir es trotzdem, vernünftig mit unserem Geld umzugehen? Da hilft es, sich gewisse Automatismen und Funktionsweisen des Gehirns zunächst bewusst zu machen.

Warum ist der gute Umgang mit Geld so schwierig?

Eine dieser Hürde für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld ist die sofortige Bedürfnisbefriedigung. Wer kennt das nicht: Ohne nachzudenken, kauft man Dinge, die man nicht wirklich braucht. Die Freude daran währt meist nicht lange. Um Impulskäufe zu vermeiden, ist es hilfreich, sich vor einem Kauf zu fragen: Brauche ich das oder will ich das nur? Ausserdem gilt für Erwachsene wie auch für Kinder die alte Weisheit: Schlaf mal drüber! Am nächsten Tag trifft man die Kaufentscheidung bewusster und reflektierter.

Auch eine unübersichtliche Menge an Informationen kann zu schlechten Konsumentscheidungen führen. Wenn das Gehirn kognitiv überlastet ist, tendiert es zur einfachsten Entscheidung – und die ist bekanntlich nicht immer die klügste. Um in solchen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, sind verinnerlichte Faustregeln, an denen man sich festhalten kann, eine gute Strategie.

Besonders für Kinder relevant ist ein weiterer Faktor: soziale Normen. Das Verhalten und die Meinung anderer beeinflussen unsere Entscheidungen. Der Gruppendruck vor allem unter Kindern und Jugendlichen ist heutzutage oft enorm. Um sozialem Druck besser standzuhalten, ist es wichtig, die eigenen Prioritäten und Werte zu kennen. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen hilft es ausserdem, den Selbstwert zu stärken und Mechanismen hinter Marken und Werbung aufzuzeigen.

Wie überwindet man diese psychologischen Hürden?

Studien belegen, dass sich die für einen nachhaltigen Umgang mit Geld grundlegenden Verhaltensmuster schon in jungen Jahren entwickeln und festigen. Wir alle wissen, wie schwierig es ist, negative Angewohnheiten wieder loszuwerden. Daher ist es wichtig, das Thema Geld schon möglichst früh altersgerecht anzusprechen.

Noch wichtiger als Gespräche sind aber Gelegenheiten zum praktischen Ausprobieren im Alltag – sei es durch die Einbeziehung in Kaufentscheidungen, die Offenlegung von Lebenskosten oder das eigenständige Haushalten mit Taschengeld. Unterstützen kann man Kinder dabei, indem man mit ihnen gemeinsam einen Werkzeugkoffer aus Faustregeln, Reflexionsfragen und hilfreicher Verhaltensmuster zusammenstellt. Durch so verinnerlichte Fertigkeiten gelingt es nämlich leichter, die oben erwähnten Hürden im Umgang mit Geld zu überwinden und häufige Fehler zu vermeiden.

Guter Rat ist nicht teuer

Bei der Überwindung psychologischer Hürden helfen häufig verinnerlichte Faustregeln, an denen man sich festhalten kann. Beispiele dafür sind:

  • Aus meinen Einnahmen und Ausgaben kalkuliere ich ein Tagesbudget, an das ich mich auch halte.
  • Bevor ich für ein Produkt mehr als 100 CHF ausgebe, schlafe ich eine Nacht darüber.
  • Bei grösseren Anschaffungen rechne ich auch die langfristigen Kosten durch.

Überlegen Sie mit Ihrem Kind, welche Regeln Sie sich im Umgang mit Geld zurechtgelegt haben und erfinden Sie gemeinsam hilfreiche neue Faustregeln passend für Ihren Alltag.

Finanzen verstehen

Die Kantonalbanken engagieren sich zugunsten der finanziellen Allgemeinbildung. Schwerpunkt ist FinanceMission, eine gemeinsame Initiative von Kantonalbanken und Lehrerverbänden, zur Förderung der Finanzkompetenz an Schweizer Schulen. Die Bankengruppe leistet so einen Beitrag gegen die Jugendverschuldung und übernimmt aktiv soziale Verantwortung.