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Hund als Haustier: Geeignete Rassen

Ein Familienhund ist mehr als ein herziges Haustier

Jede Hunderasse hat ihre eigenen Eigenschaften. Bild: Photodisc-Thinkstick

Was Hunde kosten

Hundehaltung ist nicht billig. Zusätzlich zu den Anschaffungskosten muss der Hundehalter mit etwa 1.000 bis 2.000 Franken im Jahr rechnen – zusammengesetzt aus Futter, Hundesteuer, Hundeschule, Impfung, mehrmaliger Entwurmung und Parasitenbehandlung. Wenn das Tier krank wird, können zusätzliche Tierarztkosten anfallen.

Welcher Hund ist der richtige?

Für alle, die sich dennoch für einen Familienhund entscheiden, stellt sich die Frage: Welcher Hund ist der richtige für uns? Alle Hunderassen stammen von einem gemeinsamen Urahn ab, dem Wolf. «Seit Hunderten von Jahren hat man durch gezielte Zucht gewünschte Eigenschaften des Hundes hervorgehoben, als Rasse definiert und standardisiert», berichtet der Zürcher Tierschutz. «Weltweit gibt es ca. 400 Rassen, deren Vertreter sich teilweise von ihren Vorfahren in Grösse und Gestalt massiv unterscheiden.»

Jede Rasse hat ihre eigenen Eigenschaften und Eigenheiten, je nachdem, für welche Aufgabe sie ursprünglich gezüchtet wurde: zum Schafe hüten, Jagen, Wachen oder Begleiten. Doch auch Mischlinge, die Eigenschaften verschiedener Rassen in sich tragen, können richtig tolle Familienhunde sein. «Mischlingen wird eine robuste Gesundheit zugesprochen», so die Biologin Dr. Heidrun Betz, Referentin beim Deutschen Tierschutzbund mit Sitz in Bonn. Die finden sich oft im Tierheim: «Hunde, die verlassen oder ausgesetzt wurden, sind oft ganz besonders anhängliche und dankbare Gefährten für diejenigen, die ihnen erneut Sicherheit bieten. Und viele von ihnen erweisen sich als besonders pfiffig und hübsch.»

Typische Familienhunde

Pudel: Wussten Sie, dass Pudel zu den besonders intelligenten Hunderassen gehören? Kleinere Kunststücke zu lernen, macht ihnen Spass. Darüber hinaus sind sie verspielt und verschmust. Weil Pudel einst für die Entenjagd gezüchtet wurden, lieben sie es, im Wasser zu schwimmen. Erwachsene mögen Pudel auch deshalb, weil sie nicht haaren. Dafür müssen sie allerdings mehrmals im Jahr geschoren werden.

Golden Retriever: Der Golden Retriever ist der Inbegriff des Familienhundes. Er ist freundlich, ausgeglichen, liebt Kinder und gibt sich grosse Mühe, seiner Familie zu gefallen. Er ist lebhaft, kann sich aber gut anpassen. Auch der Golden Retriever liebt wie der Pudel das Wasser – und Herausforderungen! Apportieren ist seine wahre Leidenschaft.

Berner Sennenhund: Ein stattlicher Hund, der Berner Sennenhund! Der oft 50 Kilogramm schwere Kerl verschreibt sich mit Haut und Haar seinen Menschen. Gutmütig und kinderlieb – das sind seine herausragenden Eigenschaften. Der Berner Sennenhund ist ein Tier, das viel Zuwendung braucht. Gleichzeitig ist er auch ein idealer Wachhund.

 

Menschen haben zu Hunden eine ganz besondere Beziehung. Wer sich einen Familienhund als Haustier zutraut und ihn artgerecht behandelt, der wird einen treuen Freund in ihm finden. Die Tierschutzverordnung schreibt vor: Hundehalter müssen, bevor sie einen Hund kaufen, einen Sachkundenachweis über ihre Kenntnisse zur Haltung von Hunden und den Umgang mit ihnen erbringen. «Innerhalb eines Jahres nach Erwerb eines Hundes ist der Sachkundenachweis zu erbringen, dass der Hund in Alltagssituationen kontrolliert geführt werden kann», so das Bundesamt für Veterinärwesen.

Kurse für Hundehalter und weiter Informationen finden Sie hier: skn-kurse.ch

Weiterführende Links zum Thema Familienhund

 

Autor: Sigrid Schulze

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