Gedichte zur Hochzeit

Glückwunschkarten zur Hochzeit mit Gedichten und Sprüchen gestalten.

Schreiben Sie in die Glückwunschkarte zur Hochzeit ein schönes Gedicht.

Ein Liebesgedicht ist ideal für eine Rede zur Hochzeit. Mit einem Gedicht können Sie natürlich auch Einladungskarten oder Glückwunschkarten ergänzen. Klassisch sind die Verse in einem Liebesbrief oder um um die Hand der Liebsten oder des Liebsten anzuhalten.

O glücklich, wer ein Herz gefunden

O glücklich, wer ein Herz gefunden,
das nur in Liebe denkt und sinnt
und, mit der Liebe treu verbunden,
sein schöneres Leben erst beginnt.
Wo liebend sich zwei Herzen einen,
nur eins zu sein in Freud und Leid,
da muss des Himmels Sonne scheinen
und heiter lächeln jede Zeit.

Von Hoffmann von Fallersleben

Wahrheit

Wo keine Liebe,
ist auch keine Wahrheit.
Und nur der ist etwas, der etwas liebt.
Nicht sein und nichts lieben, ist identisch.

Von Ludwig Feuerbach

Liebe und Glück

Jeder Moment, in dem du glücklich bist,
ist ein Geschenk an den Rest der Welt.
Lieben heisst,
unser Glück in das Glück eines anderen zu legen.

Von Gottfried Wilhelm Leibniz

Von der Ehe

Vereint seid ihr geboren, und vereint sollt ihr bleiben immerdar.
Ihr bleibt vereint, wenn die weissen Flügel des Todes eure Tage scheiden.
Wahrlich, ihr bleibt vereint selbst im Schweigen von Gottes Gedenken.
Doch lasset Raum zwischen eurem Beieinandersein,
Und lasset Wind und Himmel tanzen zwischen euch.
Liebet einander, doch macht die Liebe nicht zur Fessel:
Schaffet eher daraus ein webendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen.
Füllet einander den Kelch, doch trinket nicht aus einem Kelche.
Gebt einander von eurem Brote, doch esset nicht vom gleichen Laibe.
Singet und tanzet zusammen und seid fröhlich, doch lasset jeden von euch allein sein.
Gleich wie die Saiten einer Laute allein sind, erbeben sie auch von derselben Musik.
Gebet einander eure Herzen, doch nicht in des andern Verwahr.
Denn nur die Hand des Lebens vermag eure Herzen zu fassen.
Und stehet beieinander, doch nicht zu nahe beieinander:
Denn die Säulen des Tempels stehen einzeln,
und Eichbaum und Zypresse wachsen nicht im gegenseitigen Schatten.

Von Khalil Gibran

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