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So schützen Sie Ihr Kind vor Cybermobbing: 10 Tipps für Eltern

Promo - In kaum einem anderen Land finden so viele Cybermobbing-Attacken statt wie in der Schweiz – vor allem auch unter Teenagern. Rund ein Viertel der Kinder und Jugendlichen gibt an, schon einmal Opfer von Mobbingversuchen gewesen zu sein. Die Initiative «Respect Everybody’s Beauty» setzt hier an und fordert mehr Respekt im Netz. Damit auch Sie etwas gegen Cybermobbing tun können, haben die Initianten Tipps für Eltern zusammengestellt – und die Möglichkeit, sich einzusetzen.

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Rund ein Viertel der Schweizer Jugendlichen war schon einmal Opfer von Cybermobbing. Bild: GettyImages

Mobbing ist fast nirgends so einfach wie über digitale Medien. Schweizer Jugendliche bekommen das besonders häufig zu spüren. Cybermobbing via WhatsApp, Snapchat, TikTok oder Instagram kommt in der Schweiz im internationalen Vergleich besonders häufig vor, wie eine Erhebung des Bundesamtes für Statistik zeigt. Ein Studienergebnis, das aufrüttelt: Rund ein Viertel der befragten Jugendlichen gibt in der JAMES-Studie 2020 an, dass schon einmal jemand versuchte, sie im Internet fertigzumachen. 

Neue Initiative setzt sich ein für mehr Toleranz im Web

Die Initiative «Respect Everybody’s Beauty» setzt ein Zeichen gegen Cybermobbing. Hinter der Initiative steht Henkel Beauty Care Schweiz. Da das Thema komplex ist und die Sensibilisierung auf verschiedenen Ebenen stattfindet, braucht es einen kompetenten Partner: Henkel Beauty Care Schweiz spannt darum mit Pro Juventute zusammen. Auch Sie können das Engagement unterstützen! AdvertisementWie, erklären wir hier. 

Was Eltern gegen Cybermobbing tun können: 10 Tipps

Gehört Ihr Kind zu den 25 %? Das finden Sie nur heraus, wenn Sie das Thema regelmässig ansprechen. Für Eltern ist es wichtig, Ihre Kinder zu sensibilisieren und aufzuzeigen, was im Falle von Cybermobbing zu tun ist. Einfacher gesagt, als getan – Henkel Beauty Care und Pro Juventute haben darum Tipps für Sie zusammengestellt.

1 Über Cybermobbing sprechen: Sprechen Sie mit Ihrem Kind, wenn Sie das Gefühl haben, dass es von Cybermobbing betroffen ist. Entwickeln Sie ein Bewusstsein für und Achtsamkeit gegenüber dieser Problematik. Denn ein Viertel der betroffenen Kinder und Jugendlichen sagt niemandem, dass sie belästigt werden und Hilfe brauchen. Viele schweigen aus Scham oder Angst, dass es noch schlimmer werden könnte oder weil sie die Eltern nicht belasten möchten.

2 Schnell reagieren: Mobbing wächst durch Schweigen. Je länger geschwiegen wird, umso besser kann sich eine Mobbingsituation ausweiten. Für Ihr Kind und für das Umfeld ist es wichtig, dass Sie schnell reagieren.

3 Von Schuldgefühlen entlasten: Die meisten Betroffenen suchen die Schuld bei sich selbst. Schaffen Sie eine Atmosphäre des Vertrauens und helfen Sie Ihrem Kind über das Erlebte zu sprechen. Geben Sie ihm zu spüren, dass es keine Schuld trifft. Nicht förderlich sind Sätze wie: «Du hättest das Foto halt nicht in den Chat stellen sollen».

4 Unterstützung anbieten: Fragen Sie nach, sobald Sie merken, dass sich Ihr Kind zurückzieht und bedrückt ist. Bieten Sie Ihre Unterstützung an und geben Sie Ihrem Kind zu verstehen, dass Sie helfen wollen. Besprechen Sie gemeinsam, wie die nächsten Schritte aussehen könnten.

5 Klare Signale setzen: Cybermobbing sollte nicht toleriert werden. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass «Stopp» sagen notwendig und angebracht ist. Mit Reaktionen wie «Ich finde das nicht lustig. Hör bitte auf damit» gibt Ihr Kind der mobbenden Person ein Signal. Wenn die Attacken nicht aufhören, ist entscheidend, nicht weiter darauf einzugehen und nicht selbst zu beleidigen. Durch emotionale Reaktionen verschärft sich die Situation meistens nur unnötig.

6 Vorfälle melden: Sorgen Sie dafür, dass mobbende Personen gestoppt und ihre Profile blockiert und gesperrt werden. Melden Sie Vorfälle beim Betreiber der betreffenden Plattform.

7 Beweise dokumentieren: Sobald Sie von konkreten Vorfällen erfahren, sollten Sie die betreffenden Chatverläufe oder Fotos sichern, zum Beispiel per Screenshot. Achtung: Verschicken Sie kein Beweismaterial, sondern bewahren Sie dieses für eine allfällige Anzeige auf.

8 Die Schule informieren: Oft passieren Vorfälle im Schulumfeld, da Mobbing meist in einer Gruppe vorkommt, die über längere Zeit besteht. Deshalb empfiehlt es sich, mit der Lehrperson oder der Schulsozialarbeiterin, dem Schulsozialarbeiter Kontakt aufzunehmen. Gemeinsam können Sie das weitere Vorgehen besprechen.

9 Sich an die Polizei wenden: Obwohl es kein spezielles Gesetz gegen Cybermobbing gibt, sind verschiedene Handlungen unzulässig und strafbar. Eine Anzeige ist jedoch nicht immer zielführend und kann die Situation noch verschlimmern. Erkundigen Sie sich bei einer Fachperson oder der Polizei, was zu tun ist.

10 Positives Selbstbild fördern: Helfen Sie Ihrem Kind, sein positives Selbstbild zu stärken. Gerade in sozialen Netzwerken begegnen wir oft einseitigen Idealbildern. Die Realität ist aber vielfältig. Suchen Sie gemeinsam nach einem Weg, damit Ihr Kind zu seinen Eigenheiten stehen und so sein darf, wie es wirklich ist. Erinnern Sie Ihr Kind daran, wie einzigartig und wertvoll es ist. So tragen Sie dazu bei, dass Ihr Kind eine unabhängige Persönlichkeit entwickelt.

Gemeinsam im Einsatz gegen Cybermobbing

Mit der Initiative «Respect Everybody’s Beauty» engagiert sich Henkel Beauty Care Schweiz für mehr Respekt im Internet. Das Unternehmen spendet zwei Prozent des Gewinns an Pro Juventute. Die Organisation kann so Projekte rund um Cybermobbing finanzieren. Mit Ihrem Einkauf unterstützen auch Sie das Engagement gegen Hass im Netz!

Mehr: www.respect-everybodys-beauty.ch

Jeder hat das Recht, sich schön zu fühlen

Christian Volk, General Manager und Head of Marketing bei Henkel Beauty Care Schweiz erklärt, wie die Kampagne zustande kam: «Es steht allen zu, sich schön und sicher zu fühlen», erklärt er. Im Internet werde aber allzu häufig gemobbt, wer eigen oder anders aussieht. Und das widerstrebt der Philosophie von Henkel Beauty Care. Das Unternehmen steht für bekannte Marken wie Syoss, Taft oder Nature Box in den Bereichen Haarkolorationen, Haarstyling und Haarpflege sowie Körper- und Hautpflege. Produkte, mit denen Menschen ihrer individuellen Schönheit Ausdruck verleihen können. 

Mehr Präventions- und Beratungsangebote schaffen

Mit dem Erlös der Kampagne unterstützt Henkel Beauty Care darum  Pro Juventute: Die Organisation kann so Präventions- und Beratungsprojekte im Bereich Cybermobbing finanzieren und das Angebot weiter ausbauen. Seit mehreren Jahren steht Pro Juventute von Cybermobbing betroffenen Kindern, Jugendlichen und Eltern mit Rat und Tat beiseite. Doch für das Problem zu sensibilisieren, Eltern zu beraten, Betroffene zu unterstützen ist aufwändig und kostenintensiv. Darum spendet Henkel Beauty Care Schweiz ab sofort dauerhaft zwei Prozent seines Gewinns aus dem Verkauf seiner Markenprodukte an Pro Juventute. Das heisst: Mit jedem Einkauf setzen auch Sie ein Zeichen und unterstützen die Organisationen bei Ihrem Einsatz für weniger Hass im Netz. 

Diese Marken spenden zwei Prozent ihres Gewinns und unterstützen das Engagement gegen Cybermobbing: