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Leben > Familienpolitik

Yes, she can! Warum Frauen absolut unschlagbar sind

Frauen kämpfen im Jahr 2021 immer noch für ihre Gleichstellung in Wirtschaft, Gesellschaft und Familie. Dabei belegen all die von ihnen bereits erreichten Ziele, wie grossartig sie sind und was sie alles drauf haben. Anlässlich des Weltfrauentags haben wir für euch die grossen Errungenschaften der Schweizerinnen zusammengefasst. Zusätzlich stellen wir euch eine Liste mit zehn Fakten vor, die beweisen, dass Frauen absolut unschlagbar sind.

Zuhause übernehmen meist sie die Kindererziehung und den Grossteil des Haushalts, im Beruf steigen sie mit durchschnittlich acht Prozent weniger Lohn ein. Jedes Jahr gehen Tausende von Frauen am 8. März auf die Strassen, um auf die Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Dank dieser Märsche hat sich gerade in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten vieles grundlegend verändert.

Heisst das nun, dass die Schweizerinnen alles erreicht haben? Weit gefehlt! Trotzdem wollen wir auf die ereignisreichen Jahre zurückblicken und aufzeigen, wofür diese Frauen gekämpft haben und was sie dabei erreichen konnten.

Trotz vieler Siege noch lange nicht am Ziel

Ungleiche Lohn- und Rollenverteilung sind nicht die einzigen Gründe, warum Frauen weltweit auf die Strassen gehen und demonstrieren. Laut dem Bundesamt für Statistik übernehmen Frauen in Schweizer Paarhaushalten immer noch grösstenteils die Hausarbeit. Bügeln, kochen, waschen, putzen bleiben also bis zu 70 Prozent bei den Frauen hängen.

Erst seit 1996 gibt es in der Schweiz das Gleichstellungsgesetz, welches Männer und Frauen gleichermassen vor Diskriminierungen schützt. Es gilt für beide Geschlechter in allen Bereichen des Erwerbslebens. Das Stimm- und Wahlrecht für die Frauen wurde 1971 eingeführt, 1991 sagte der letzte Kanton den Frauen das volle Bürgerrecht zu – also vor knapp 30 Jahren. 1984 wählte die Schweiz ihre erste Bundesrätin. Vier Jahre darauf tritt ein neues Eherecht in Kraft: Männer und Frauen werden in der Ehe gleichwertig angesehen. Etwas, das uns heute auf Anhieb als selbstverständlich erscheint, musste erst mittels eines Gesetzes ins Leben gerufen werden. Seit 2005 haben Schweizerinnen erstmals die Möglichkeit, sich während der Mutterschaft beurlauben zu lassen. Für viele ein grosser Erfolg und oft auch der einzige Weg, Berufliches und Privates unter einen Hut zu bringen.

So starten Sie voller Power in den Weltfrauentag

Diese Erfolge kamen nicht einfach so. Sie waren das Ergebnis langer Kämpfe und eines starken Durchsetzungswillens. Selbst heute setzen sich Frauen immer noch für ihre Gleichstellung ein – in Bereichen, in denen sie nicht gesehen, gehört oder ernst genommen werden. 

Auch wenn es noch viel zu tun gibt, blicken wir anlässlich des Weltfrauentags auf viele Errungenschaften zurück. Aus diesem Grund haben wir Ihnen weitere Fakten über Frauen zusammengetragen, die Sie garantiert faszinieren und begeistern werden. So können Sie mit ganz viel Empowerment unsererseits in Ihren besonderen Tag starten!

10 Fakten, die beweisen, dass eigentlich die Frauen das starke Geschlecht sind 

1 Die Haare bei einer Frau sitzen zwei Millimeter tiefer in der Kopfhaut als bei den Männern. Das hat zur Folge, dass die Haare bei Frauen seltener ausfallen.

2 Mütter küssen ihre Babys instinktiv. Dabei bilden sie gegen die Viren ihres Säuglings Antikörper, die sie dann in der Muttermilch an ihr Neugeborenes weitergeben.

3 Im Alter von 55 Jahren besitzt eine Frau noch 90 Prozent ihrer Körperkraft, die sie als 25-Jährige noch hatte. Bei Männern liegt der Wert allerdings nur bei 70 Prozent. 

4 Frauen leben im Schnitt länger als Männer. Verantwortlich dafür ist das weibliche Immunsystem, das langsamer altert.

5 Wenn es um die statistische Sicherheit geht, sind Frauen definitiv die besseren Autofahrer. Sie bauen am Steuer deutlich weniger Unfälle.

6 Frauen produzieren mehr vom Hormon Östrogen, weshalb sich ihre Muskulatur leichter, schneller und insgesamt besser entspannen kann.

7 Warum Frauen lieber naschen als Männer? Vielleicht nicht der einzige Grund, aber dennoch relevant: Frauen haben mehr Geschmacksnerven als Männer.

8 Frauen reagieren im Schlaf auf sensible, hohe Geräusche. So können sie selbst bei tiefstem Schlummern den Schrei ihres Neugeborenen hören. 

9 Frauen bekommen seltener Hautkrebs, denn ihr Körper bildet auf ganz natürliche Weise Antioxidantien, die dieser Krebsart vorbeugen. 

10 Frauen schütten während der Geburt Unmengen an Endorphinen aus, die schmerzlindernd wirken. Es werden also körpereigene Schmerzmittel produziert.

Haben Sie einige Punkte überrascht? Frauen sind auf vielen Gebieten wahre Multitalente und Alleskönner. Umso stärker wollen wir, dass Sie sich als Frau deshalb Ihrer Stärke und Einzigartigkeit bewusst sind.