Grippe in der Schwangerschaft: Unbedingt behandeln lassen!

Eine Grippe während der Schwangerschaft kann für Frauen, die gerade ein Kind austragen, bedenklich sein. Die Ursache liegt vor allem im deutlich geschwächten Immunsystem. Eine Grippeschutzimpfung ist deshalb zu empfehlen.

Bei Grippe in der Schwangerschaft sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Eine Grippe in der Schwangerschaft sollte mit Medikamenten behandelt werden, die ein Arzt verschrieben hat. Foto: targovcom, iStock, Thinkstock

Wer einmal eine Grippe hatte, weiss, wie stark sie auf den gesamten Körper wirkt und wie schlapp man sich fühlt. «Bei gewissen Personengruppen wie Säuglingen, älteren Menschen, schwangeren Frauen und Personen mit einer chronischen Erkrankung kann die Grippe alles andere als harmlos verlaufen und zu schweren Komplikationen führen», informiert das Bundesamt für Gesundheit. Eine Grippe während der Schwangerschaft stellt keine zwangsläufige Gefahr für das Ungeborene und die Mutter dar. Dennoch ist es zwingend erforderlich, dass die Schwangere bei einer solchen Erkrankung einen Arzt aufsucht. Dieser wird bei Grippe in der Schwangerschaft Medikamente verschreiben, welche den Krankheitsverlauf lindern und für Schwangere geeignet sind.

Grippe bei Schwangeren: Risiken

Das Immunsystem einer Schwangeren arbeitet für zwei Organismen, so dass es nicht immer in der Lage ist, die werdende Mutter ausreichend vor Viren zu schützen. Bei einer Grippe-Infektion kann zugleich auch der Genesungsprozess deutlich länger dauern. Der Grippevirus lässt sich keinesfalls auf das Ungeborene übertragen. Komplikationen sind dennoch möglich. So kann Grippe in der Schwangerschaft zu einer Lungenentzündung bei der Schwangeren oder zu Früh- oder Fehlgeburten führen. Es ist auch nicht auszuschliessen, dass eine Grippe während der Schwangerschaft beim Kind Störungen wie Autismus auslösen kann. Gerade aus diesen Gründen ist der Arztbesuch unverzichtbar, denn je länger die Grippe während der Schwangerschaft andauert, desto grösser ist auch die Gefahr möglicher Risiken.

Grippeimpfung für schwangere Frauen

Experten empfehlen, dass sich jede werdende Mutter spätestens ab dem vierten Monat der Schwangerschaft gegen Grippe impfen lässt, wobei bei Frauen, welche gesundheitlich besonders stark gefährdet sind, bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel eine entsprechende Impfung ratsam ist. Allgemein sind diese Impfungen sehr gut verträglich, da die eigentlichen Impfstoffe keine Krankheiten verursachen können. Sollte die Schwangere nach der Grippeimpfung dennoch an der Grippe erkranken, verläuft die Erkrankung in der Regel ungefährlicher und die Genesung erfolgt schneller.

Erkältung in der Schwangerschaft

Husten, Schnupfen und leichtes Fieber schaden dem Ungeborenen keinesfalls, denn im Bauch ist das Kleine bestens geschützt. Dennoch ist der Besuch beim Arzt unverzichtbar. Während einer Erkältung ist es besonders wichtig, viel zu trinken, denn so lässt sich effektiv gegen den Husten ankämpfen und festsitzender Schleim aus den Bronchien lösen.

Magen-Darm-Grippe bei Schwangeren

Bei einer Magen-Darm-Grippe gilt das Gleiche wie bei einer Erkältung. Das Baby ist hinreichend geschützt, und zwar auch dann, wenn die Mutter unter Durchfall und Übelkeit leidet. Auch in diesem Fall ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, welcher Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit vor allem viel Ruhe verordnet. Wichtig ist auch, ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, wobei sich Wasser und Tee am besten eignen. Fruchtsäfte dagegen blähen und reizen den Magen durch ihren hohen Säuregehalt. Wenn sich der Appetit zurückmeldet, sind kleine Mahlzeiten geeignet, Magen und Darm wieder zu fordern. Geben Sie Ihrem Körper die Zeit, die er für die Genesung benötigt.

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