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Tipps für den Sport in der Schwangerschaft

Was man sicher weiss

  • In der Schwangerschaft nehmen die Herzfrequenz, der Blutdruck und die Blutmenge im Körper zu. Hochleitungs- und Ausdauersportlerinnen haben - neben oben genannten Risiken der Fehl- oder Frühgeburt - meist etwas untergewichtige Neugeborene (Wachstumsrückstand). Das liegt einerseits am Stresshormon Noradrenalin, das bei Leistungssport ausgeschüttet wird, andererseits an der reduzierten Versorgung des Babys mit Sauerstoff. Denn wenn die Mutter Hochleistungssport betreibt, verbraucht ihr Organismus den Sauerstoff selber. Auch tabu sind Hochgebirgstouren über 2500 Meter über Meer, denn da ist zu wenig Sauerstoff in der Atemluft vorhanden. Auch einen Marathon oder generell Sport unter Wettkampf- und Hochleistungsbedingungen sollte frau bleiben lassen.
  • Zu anstrengender Sport führt zu einer Überwärmung des Körpers. Und das muss in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft unbedingt vermieden werden. Denn dann bilden sich die Organe des Fötus aus und dieser Prozess braucht stabile Temperaturverhältnisse, sonst folgen Missbildungen. Auch längere Saunabesuche sind bis zum dritten Monat nicht unbedingt das Richtige. Und bei Fieber unbedingt den Arzt informieren.
  • Bänder und Sehnen werden in der Schwangerschaft weicher. Die Gelenke sind allerdings stabiler. Die Zunahme des Köpergewichts belastet die Gelenke stärker. Deshalb besser eine Sportart wählen, welche die Gelenke nicht noch zusätzlich belastet.
  • Durch die Verlagerung des Körperschwerpunkts und die Gewichtszunahme ist der Gleichgewichtssinn beeinträchtigt – Stürze, Verletzungen, Verstauchungen etc. sollten aber unbedingt vermieden werden. Sportarten mit erhöhtem Verletzungspotenzial deshalb bleiben lassen.
  • Mütterliche und kindliche Unterzuckerung infolge erhöhten Energiebedarfs ist ebenfalls ein Risiko für den Nachwuchs. Am besten immer auf einen optimalen Energiehaushalt achten.
  • Sportkurse für Schwangere können Sie unbedenklich besuchen. Falls Sie andere Kurse besuchen, informieren Sie Ihren Trainer. Das gilt auch, wenn Sie Mitglied eines Fitnesscenters sind. Sollten Ihnen die dortigen Angebote zu anstrengend sein, können Sie in vielen Fällen für den Rest der Schwangerschaft den Vertrag aussetzen.
  • Jede Schwangerschaft ist individuell. Holen Sie den Rat Ihres Arztes ein und beachten Sie diesen. Machen Sie den Sport, der Ihnen Spass macht und soviel davon, wie Ihnen gut tut. Und übertreiben Sie nicht.

Kein Sport in diesen Fällen

Manche Frauen sollten allerdings auf Sport verzichten oder bei der sportlichen Betätigung besonders acht geben. Besonders wenn bereits ein Fehlgeburt erlitten wurde oder frau schon eine Frühgeburt hatte. Denn dann ist das Risiko für beides grösser. Auch Frauen, die unter Blutarmut leiden, bereits Gelenksprobleme oder Schilddrüsenstörungen haben, müssen besonders aufpassen. Auch wer extremes Unter- oder Übergewicht hat und leicht in Atemnot gerät. Sollte besser auf Sport verzichten. Holen Sie bitte den Rat Ihres Arztes ein und beachten Sie diesen. Und informieren Sie ihn am besten über Ihr Trainingsprogramm.

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