Akupunktur und Homöopathie gegen Schmerzen bei der Geburt

Übungen zur Entspannung helfen in der Schwangerschaft.

Entspannungsübungen, die Sie schon während der Schwangerschaft kennen lernen, helfen als Vorbereitung für die Geburt.

Fast alle Geburtskliniken haben Informationsabende für Schwangere und deren Partner. Neben der Besichtigung des Kreissaals, Gesprächen mit Ärzten und Hebammen werden auch die örtlichen Methoden zur Schmerzlinderung vorgestellt. Sollten Sie eine spezielle Methode wünschen, sollten Sie sich vorab die entsprechende Klinik, das Geburtshaus oder die Hebamme auswählen.

Akupunktur

Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin, Basis ist die Lebensenergie des Körpers. Ist dieser Fluss gestört, sollen Stiche in angenommene Akupunkturpunkte helfen. Etwa seit 20 Jahren findet diese Methode auch Anklang während der Schwangerschaft und der Geburt. Ein grosser Vorteil ist das Fehlen von Nebenwirkungen. Untersuchungen zeigen, dass zwar die Schmerzen nicht vollkommen verschwinden aber doch eine eindeutige Linderung eintritt. Dr. Beate Fessler rät im Buch «Handbuch Schwangerschaft und Geburt»: «Akupunktur ist besonders wirksam, wenn Sie damit schon Erfahrungen gemacht haben, beispielsweise als geburtsvorbereitende Massnahme. … In einer österreichischen Studie konnte gezeigt werden, dass sich durch Akupunktur die Eröffnungsphase verkürzen lässt. Ausserdem erhöhte sich der Prostaglandinspiegel, der dafür sorgt, dass der Gebärmutterhals weicher und dehnbarer wird.»

Hebamme Lucia Mikeler Knaack wendet Akupunktur vor allem in der Geburtsvorbereitung ab der 36. Woche oder in einem frühen Stadium der Geburt an. So kann die Eröffnungsphase bis um zwei Stunden verkürzt werden. «Wenn die Geburt voran geschritten ist, erweist sich Akupunktur oft nicht mehr als ideal. Wenn die Nadeln gelegt werden und die Frau sehr unruhig ist und oft ihre Stellung wechselt kann dies zu einer Verletzungsgefahr werden», erklärt die Hebamme.

Homöopathie

Die homöopathischen Globuli haben sich in vielen Hausapotheken etabliert, ob bei Kopfschmerzen oder Insektenstichen, so werden die kleinen Kügelchen auch während der Schwangerschaft und zur Geburt eingenommen. Globuli können helfen. Allerdings ist von einer Eigenmedikation abzuraten, auch wenn diese anhand eines Buches diagnostiziert wurde. Jedes Medikament muss individuell für jede Patientin ausgesucht werden. Wenn auf diese Behandlungsart besonders Wert gelegt wird, sollten bereits im Vorfeld Erkundigungen eingeholt werden, an welcher Klinik diesbezüglich geschultes Personal zu finden ist. «Homöopathie erzielt seine optimale Wirkung, wenn das medizinische Personal diesbezüglich geschult ist und genau weiss, was der Gebärenden in dem Moment helfen kann. Ob stechende Schmerzen, Drückgefühle usw.- jeder Schmerz muss individuell behandelt werden », erklärt Lucia Mikeler Knaack.

Aromatherapie

Bei manchen Menschen wirken sich ätherische Duftstoffe positiv aus: Sie steigern das Wohlbefinden und wirken entspannend. Der Duft wird von der Schwangeren immer etappenweise selbst ausgewählt. Sehr unkompliziert kann das favorisierte Öl in einer Duftlampe verbreitet werden.

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