Alternative zur Hausgeburt: Geburt im Geburtshaus

Bei einer Geburt zu Hause können Geschwister dabei sein.

Der Vorteil einer Hausgeburt: Die Geschwister können dabei sein. Foto: ©iStockphoto.com/Sean_Warren

Für Frauen, die nicht gern in einer Klinik entbinden wollen, aber dennoch mehr Sicherheit als bei einer Hausgeburt benötigen, ist das Geburtshaus eine Alternative. Das Risiko, dass bei unerwarteten Komplikationen Mutter oder Kind nicht geholfen werden kann, ist nach Ansicht von Professor Roland Zimmermann von der Klinik für Geburtshilfe am Unispital Zürich in den Geburtshäusern kleiner.

Geburtshäuser werden von Hebammen geführt. Sie sind mit allen wichtigen Diagnosegeräten und Notfallapparaturen ausgerüstet. Es wird Wert auf eine entspannte und natürliche Umgebung gelegt. In einem Geburtshaus wie auch zu Hause darf aber nur diejenige Frau entbinden, bei der die Voruntersuchungen ergeben haben, dass alles in Ordnung ist. Doris Güttinger vom Hebammenverband hat beobachtet, dass die Anzahl der Geburten in den Schweizerischen Geburtshäusern in den vergangenen Jahren angestiegen ist.

Die Entscheidung, wo ein Kind geboren werden soll, hängt wesentlich vom Sicherheitsbedürfnis und vom Gesundheitszustand der werdenden Mutter und des Kindes ab. Wem die Nähe eines Arztes wichtig ist, der wird sich für die Spitalgeburt entscheiden. Wem eine selbstbestimmte natürliche Geburt und eine Betreuung durch eine vertraute Person wichtig ist, wird die Geburt zu Hause oder im Geburtshaus vorziehen.

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