Der Fruchtbarkeitskalender berechnet den Eisprung

Mit einem Fruchtbarkeitskalender können Sie Ihren Eisprung und die fruchtbaren Tage berechnen. Frauen mit einem regelmässigen Zyklus können das nutzen, um auf natürlichem Weg zu verhüten. Darüber hinaus hilft ein Eisprungkalender einen Kinderwunsch Wirklichkeit werden zu lassen.

Mit dem Fruchtbarkeitskalender lassen sich die fruchtbaren Tage berechnen.

Um einen möglichst genauen Fruchtbarkeitskalender zu erstellen, sollten Sie Ihre Zyklusdaten festhalten. Foto: anyaberkut, iStock, Thinkstock

Um einen Fruchtbarkeitskalender nutzen zu können, ist es sinnvoll den weiblichen Zyklus zu kennen. Der Menstruationszyklus beginnt mit dem ersten Tag der Monatsblutung und endet am letzten Tag vor der nächsten Blutung. Die Dauer des Zyklus ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Als normal wird alles zwischen 23 und 35 Tagen angesehen.

Der Menstruationszyklus wird in zwei Phasen eingeteilt:

  • die Follikelphase
  • die Sekretionsphase

Der Eisprung (Ovulation) markiert den Übergang von der ersten in die zweite Phase. Am Beginn der Follikelphase steht die Ablösung der Gebärmutterschleimhaut. Diese wird mit der Regelblutung ausgeschieden und nach deren Abklingen wieder neu aufgebaut. In der gleichen Zeit reift in einem der Eierstöcke ein Ovarialfollikel mit einem Ei heran. Die Gebärmutterschleimhaut wird durch das Hormon Östrogen auf die Einnistung des Eis vorbereitet. Im Zuge des Follikelsprungs, auch Eisprung genannt, wird eine Eizelle ausgestossen.

Liegt die durchschnittliche Zyklusdauer einer Frau bei 28 Tagen, findet der Eisprung etwa in der Mitte dieser Zeitspanne statt. Diesen kann ein Fruchtbarkeitskalender berechnen. Manche Frauen empfinden diesen Vorgang als schmerzhaft, sie leiden unter dem sogenannten Mittelschmerz. Für den Weg in die Gebärmutter benötigt eine Eizelle rund drei Tage. Die Eizelle ist zwischen 12 und 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtbar. Da Spermien bis zu drei Tage lang im Körper der Frau überleben können, sind die Tage vor dem Eisprung jene Zeit, in der Frauen besonders fruchtbar sind.

Nach dem Eisprung bereitet sich die Gebärmutter auf die Einnistung eines befruchteten Eis vor. Die Gefässversorgung der Gebärmutterschleimhaut wird ausgebaut und es wird ein nährstoffreiches Sekret produziert. Gibt es kein befruchtetes Ei, kommt es zu einer Abstossung der Gebärmutterschleimhaut. Mit dem Einsetzen der Regelblutung beginnt ein neuer Menstruationszyklus.

Mit einem Fruchtbarkeitskalender die fruchtbaren Tage bestimmen

Ein Fruchtbarkeitskalender ist ein Hilfsmittel für Frauen, die natürlich verhüten oder aber gerne schwanger werden möchten. Mit seiner Hilfe lassen sich die fruchtbaren Tage berechnen, was sowohl der Verhütung als auch der Erfüllung eines Kinderwunsches dienlich ist. Als Verhütungsmethode kommt der Eisprungrechner jedoch nur für Frauen mit einem sehr regelmässigen Zyklus infrage. Die Ärzte der Privatklinikgruppe Hirlanden raten von einem Eisprungrechner als Verhütungsmethode allerdings ab: «Der Fruchtbarkeitskalender berechnet die fruchtbaren Tage nach einem allgemeinen Schema. Sein Einsatz als "Verhütungsmittel" ist nicht zu empfehlen», heisst es auf der Website.

Fruchtbare Tage berechnen: So funktioniert es

Fruchtbarkeitsrechner wie unser Eisprungkalender sind eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit, die fruchtbaren Tage zu berechnen. Um einen derartigen Rechner nutzen zu können, müssen die durchschnittliche Zyklusdauer sowie der erste Tag der letzten Periode bekannt sein. Diese beiden Werte werden einfach in den Rechner eingegeben, und dieser berechnet dann die zu erwartenden fruchtbaren Tage sowie jenen Zeitpunkt, ab dem eine Schwangerschaft durch einen Test nachweisbar wäre.

Um einen Fruchtbarkeitskalender nutzen zu können, sollte der Menstruationszyklus regelmässig sein. Bei Frauen mit sehr unregelmässigen Zyklen ist es leider sehr schwierig, den Eisprung und somit die fruchtbaren Tage zu berechnen.

Hier geht es zu unserem Eisprungkalender

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