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Ist es nur Abzocker?

  1. Ich musste in ein psychiatrisches Ambulatorium gehen, um einen Test durchzuführen. Dieser wird von der IV. Stelle verlangt.

    Die erste Psychiaterin machte den Test, und es gab nichts Besonderes, oder mit anderen Worten, keine diagnostischen Anzeichen. Normalerweise hätte sie dieses Ergebnis an die IV. Stelle schicken sollen, aber sie tat es nicht.
    Diese Psychiaterin sagte, ich solle mehr Termine machen, weil die IV. Stelle das so will.

    Da ich viele Rückenschmerzen und andere Probleme mit meinem Körper habe, hatte ich nie das Gefühl, dass ich mit einem Psychiater sprechen muss.
    Jedenfalls ging ich immer wieder hin, und wir hatten jedes Mal eigentlich nichts zu besprechen... Diese Psychiaterin war nach einigen Gesprächen sehr arrogant, so dass ich nach einem neuen Psychiater fragen musste.

    Die neue Psychiaterin rief mich eines Abends im April an, als wegen des Covids19 alles geschlossen war. Ich hatte keine Lust, es ihr zu sagen, aber sie bestand darauf zu reden und stellte eine Menge Fragen, und sie erwähnte oft, dass ich sie anrufen sollte, wenn ich mich nicht gut fühle. Ich sagte ihr, ich brauche keine Anrufe oder Medikamente.

    Später im Mai bekam ich diese zweite Psychiaterin zu sehen. Sie versuchte, jedes Wort, das ich sagte, zu verdrehen. Sie hatte keine Ahnung, warum ich dort war, sie hat nie alle meine ärztlichen Aufzeichnungen überprüft, die sie hatte.
    Dann schrieb sie einen Bericht, in dem steht, dass ich keine Krankheitseinsicht habe. Sie schrieb in diesem Bericht, dass ich eine paranoide Persönlichkeitsstörung habe.

    Diesen Bericht schickte sie an meinen Hausarzt.
    Es wurden viele Lügen und viele falsche Dinge über mich geschrieben.
    Ich habe heute einfach das Gefühl, dass man in einem psychiatrischen Ambulatorium alles versucht, um Ihnen eine Diagnose zu stellen.

    Ich habe all diese Schriften an meine Familie in meinem Heimatland geschickt, sie sind sehr geschockt gewesen, und sie konnten nicht glauben, dass so etwas in der Schweiz ist.

    Also sind bereits 10 Monate vergangen und ich muss zu einem neuen Psychiater gehen, um diesen Test nochmal zu machen!
    Um ehrlich zu sein, fange ich jetzt an, diese Leute so satt zu haben.
    Am Anfang war ich nicht so müde, aber ich habe immer noch meine Körperprobleme. Heute fühle ich mich, als könne ich nicht einmal einem Arzt vertrauen....und bin sehr müde.

    Ich denke, sie sollte bedenken, dass ich ein anderes Temperament habe und dass ich nie zu einem Psychiater gehe, um über meine Probleme zu sprechen, sondern mit meinen Freunden und meinem Partner.

    Weiß irgendjemand hier, wo ich Informationen darüber bekommen kann, wann die Ärzte lügen und falsche Dinge über mich schreiben? Sollten sie es nicht löschen, wenn es Unwahrheiten sind?

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  2. von Sunset, 27.08.20 um 15:34Ich musste in ein psychiatrisches Ambulatorium gehen, um einen Test durchzuführen. Dieser wird von der IV. Stelle verlangt.

    Die erste Psychiaterin machte den Test, und es gab nichts Besonderes, oder mit anderen Worten, keine diagnostischen Anzeichen. Normalerweise hätte sie dieses Ergebnis an die IV. Stelle schicken sollen, aber sie tat es nicht.
    Diese Psychiaterin sagte, ich solle mehr Termine machen, weil die IV. Stelle das so will.

    Da ich viele Rückenschmerzen und andere Probleme mit meinem Körper habe, hatte ich nie das Gefühl, dass ich mit einem Psychiater sprechen muss.
    Jedenfalls ging ich immer wieder hin, und wir hatten jedes Mal eigentlich nichts zu besprechen... Diese Psychiaterin war nach einigen Gesprächen sehr arrogant, so dass ich nach einem neuen Psychiater fragen musste.

    Die neue Psychiaterin rief mich eines Abends im April an, als wegen des Covids19 alles geschlossen war. Ich hatte keine Lust, es ihr zu sagen, aber sie bestand darauf zu reden und stellte eine Menge Fragen, und sie erwähnte oft, dass ich sie anrufen sollte, wenn ich mich nicht gut fühle. Ich sagte ihr, ich brauche keine Anrufe oder Medikamente.

    Später im Mai bekam ich diese zweite Psychiaterin zu sehen. Sie versuchte, jedes Wort, das ich sagte, zu verdrehen. Sie hatte keine Ahnung, warum ich dort war, sie hat nie alle meine ärztlichen Aufzeichnungen überprüft, die sie hatte.
    Dann schrieb sie einen Bericht, in dem steht, dass ich keine Krankheitseinsicht habe. Sie schrieb in diesem Bericht, dass ich eine paranoide Persönlichkeitsstörung habe.

    Diesen Bericht schickte sie an meinen Hausarzt.
    Es wurden viele Lügen und viele falsche Dinge über mich geschrieben.
    Ich habe heute einfach das Gefühl, dass man in einem psychiatrischen Ambulatorium alles versucht, um Ihnen eine Diagnose zu stellen.

    Ich habe all diese Schriften an meine Familie in meinem Heimatland geschickt, sie sind sehr geschockt gewesen, und sie konnten nicht glauben, dass so etwas in der Schweiz ist.

    Also sind bereits 10 Monate vergangen und ich muss zu einem neuen Psychiater gehen, um diesen Test nochmal zu machen!
    Um ehrlich zu sein, fange ich jetzt an, diese Leute so satt zu haben.
    Am Anfang war ich nicht so müde, aber ich habe immer noch meine Körperprobleme. Heute fühle ich mich, als könne ich nicht einmal einem Arzt vertrauen....und bin sehr müde.

    Ich denke, sie sollte bedenken, dass ich ein anderes Temperament habe und dass ich nie zu einem Psychiater gehe, um über meine Probleme zu sprechen, sondern mit meinen Freunden und meinem Partner.

    Weiß irgendjemand hier, wo ich Informationen darüber bekommen kann, wann die Ärzte lügen und falsche Dinge über mich schreiben? Sollten sie es nicht löschen, wenn es Unwahrheiten sind?

    Die IV ist eine Sozialversicherung in der Schweiz und hat das Recht aufgrund Ihrer Anmeldung sowohl Ärzte, auch Psychiater als Fachleute um Gutachten oder Stellungnahmen zu beauftragen. Das ist das normale Verfahren in der Schweiz und gehört zu unserer Kultur. Wenn Sie sich als nicht krank fühlen, können Sie jederzeit den Antrag an die IV zurückziehen. Am besten besprechen Sie Ihre Situation mit Ihrem Hausarzt, zu dem Sie ja Vertrauen haben und der über Ihre Situation orientiert ist. Leider können dies Ihre Angehörigen im Ausland, die in einer anderen Kultur leben nicht beurteilen. Auch ich kenne Sie nicht und weiss nichts über Ihr Leiden und kann Ihnen nichts raten.
    Alles Gute!
    Boé Nagel

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  3. Meine Ex hatte die gleichen Probleme.
    In der Schweiz redet man nicht miteinander, wenn man ein Problem hat. 
    Man geht in die Psychiatrie, um zu reden. 

    Zürich ist dann die Hauptstadt der Psychiatrie. Wenn Menschen eine andere Mentalität und ein anderes Temperament haben, dann gibt Ihnen ein Psychiater leider eine psychische Störung.

    Um zu entscheiden, ob Sie an einer "psychischen Störung" leiden, verwenden Psychiater ein Handbuch, welches von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) herausgegeben wird. Es heisst: Internationale Klassifikation psychischer Störungen oder kurz: ICD-10 Kapitel V (F).
    Wird dieses Handbuch - nicht wie eigentlich vorgeschrieben - als Hilfsmittel, dem Patienten zu helfen, sich selber besser zu verstehen, sondern von im Dienst der Pharmaindustrie stehenden Ärzten mit der einfachen Logik teure Psychopharmaka zu verkaufen, angewandt, geschieht eine schädliche Entmündigung und Abwertung des Patienten und des ärztlichen Gebotes zu heilen.
    In wieweit jemand an einer "psychischen Störung" leidet oder nicht, ist Ansichtssache und hängt stark von Wertvorstellungen und eigenen Erfahrungsbereichen des Begutachters ab. 
    Fachpersonen neigen dazu, ihre eigenen Schattenseiten auf die Patienten zu projizieren, um sie dort zu "heilen". Auch glauben sie oft, im Besitz der Wahrheit zu sein und versuchen, die Patienten nach ihren persönlichen Moralvorstellungen zu "erziehen", wobei sie auch vor regelrechten Gehirnwäschen nicht zurückschrecken.
      Eine psychiatrische Diagnose erhält nur, wer sich freiwillig in psychiatrische Behandlung begibt oder unfreiwillig einem Psychiater ausgeliefert wird. Egal wie gestört sich alle anderen benehmen, der Stempel "Gestörter" bleibt ihnen erspart.
    Weil es in der Psychiatrie Diagnose wie Burnout oder Mobbing-Opfer nicht gibt, wird Ihre Krankenkasse für eine entsprechende Behandlung nicht aufkommen. Ihr Psychiater wird Ihnen deshalb eine weit weniger schmeichelhaft Diagnose stellen. Welche das ist, erfahren ehemalige Patienten meist erst, wenn sie Akteneinsicht verlangen und auch nur dann, wenn ihnen tatsächlich ihre Patientendokumentation ausgehändigt wird und nicht stattdessen eine plumpe Urkundenfälschung, aus der die Labor- und MRI-Befunde fein säuberlich herausgenommen wurden. Manche Psychiater verweigern die Akteneinsicht komplett, denn schliesslich haben sie oft genug ein massives Problem zu dem zu stehen, was sie angerichtet haben.

    editiert am 01.10.20 um 14:02

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  4. Die IV ist eine Sozialversicherung in der Schweiz und hat das Recht aufgrund Ihrer Anmeldung sowohl Ärzte, auch Psychiater als Fachleute um Gutachten oder Stellungnahmen zu beauftragen. Das ist das normale Verfahren in der Schweiz und gehört zu unserer Kultur. Wenn Sie sich als nicht krank fühlen, können Sie jederzeit den Antrag an die IV zurückziehen. Am besten besprechen Sie Ihre Situation mit Ihrem Hausarzt, zu dem Sie ja Vertrauen haben und der über Ihre Situation orientiert ist. Leider können dies Ihre Angehörigen im Ausland, die in einer anderen Kultur leben nicht beurteilen. Auch ich kenne Sie nicht und weiss nichts über Ihr Leiden und kann Ihnen nichts raten.
    Alles Gute!
    Boé Nagel
    Guten Tag Frau Nagel,
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    "Wenn Sie sich als nicht krank fühlen, können Sie jederzeit den Antrag an die IV zurückziehen"
    Ich bin nicht gesund, um zu 100% arbeiten zu gehen, und ich brauche diese IV-Stelle, um mir zu helfen, einen Job in einem anderen Bereich zu finden.
    Nur weil ich nicht wirklich einen Psychiater brauche, heisst das nicht, dass ich gesund bin und dass ich von der IV Stelle abmelden könnte.
    Weil es mir vor diese Psychiatrie Termine viel besser ging, und heute, nach all die Lügen von die Psychiatern, mich wesentlich schlechter geht, habe ich mich hier gemeldet um Rat zu bekommen.
    Die IV-Stelle spart und das ist der Grund, warum psychisch gesunde Menschen mit IV-Meldung in die Psychiatrie geschickt werden. In meinem Fall geht es um körperliche Beschwerden, die psychische Belastungen verursachen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Psychiater nicht wussten, worüber sie mit mir reden sollten. Es war sehr offensichtlich, dass es hier um Geld geht. Nach 9 Terminen hörte ich auf, dorthin zu gehen, weil sie alles taten, um mir eine Diagnose zu stellen. Die falsche Angaben und falsche Diagnosen sind extrem belastend.                                                           
    Ich ging zu einem neuen Psychiater, der mir sagte, dass es nur um Geld geht.
    Die IV-Stelle sind sehr dankbar, wenn es Zeit braucht;  ein Jahr durch den Psychiater, dann wird es abgelehnt, und dann braucht auch das Gericht ein paar Jahre, also wird die IV-Stelle eine Menge Geld sparen, weil es nur darum geht, Geld zu sparen.
    Schweiz, eine die reichste Land in der Welt, spart über die ärmste. Dass ist Teil von die schweizerische Kultur und mit diese Kultur haben viele betroffene sehr schwierig.










    editiert am 03.10.20 um 11:11

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