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Grenzen setzten bei Teenager

  1. Hallo,

    ich habe einen fast 16-jährigen Sohn. Wir hatten eine Regelung, dass das Handy um 22 Uhr aus dem Zimmer gelegt wird (es gibt hier viele Jgdl., die bis 1:30 Uhr in whatsapp chatten). Um 22 Uhr möchte er jetzt aber seine Sportgymnastik machen. Auch in der Schulzeit.
    Ich möchte, dass um 22 Uhr Feierabend ist, er kann gerne noch lesen oder Musik über die Anlage hören (dafür müsste er die Musik vom Handy auf den Rechner laden, um sie dann auf einer CD zu brennen). Mein Mann findet die Bedingung überzogen und fragt, was denn dagegen spricht, dass mein Sohn um 22 Uhr seine Übungen macht (mit Musik über Kopfhörer) und danach noch duschen geht.

    Ich wollte mal fragen, ob ich da zu streng bin?? Mein Sohn hätte tagsüber genug Zeit, um dieses Sportpensum zu absolvieren, aber da skypt und chattet er lieber. Zum lesen und träumen kommt er so gar nicht mehr, was er früher mal gemacht hat.

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  2. Hallo

    Also ich finde das schon ein wenig zu streng, soll er doch abends seine Übungen machen. Dann ist er wenn schon müde und schlaft gut.

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  3. Man muss es ja nicht als Unterwerfungsübung machen.
    Man kann es ja auch als Training für Persönlichkeitswachstum organisieren und die gute Entwicklung durch Anerkennung & Co. noch stärken.
    In der Ich-kann-Schule ist das der Unterschied zwischen Druck und SOG-Wirkung.
    Man kann sich selbst trainieren indem man sich was einfallen lässt, was ZIEHT.
    Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

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  4. Abends fände ich auch ganz o.k. Aber 22 Uhr beginnt doch die Nacht und da den Kreislauf so auf Vordermann zu bringen, finde ich doch etwas fragwürdig. Sollte man da nicht eher als Gymnasiast zur Ruhe kommen und diese Sportaktivitäten vorher erledigt haben, besonders wenn doch tagsüber und abends genug Zeit dafür wäre. Auch da könnte man das ja als Motivationstrainig laufen lassen!

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