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Kita oder Tagesmutter - wie macht man's richtig?

  1. Hallo liebe Forumsuser,

    ich stehe gerade vor der Entscheidung ob ich meinen Kleinen in eine Betreuung geben soll. ich habe eine neue Arbeitsstelle bekommen, aber habe auch ein schlechtes Gewissen, weil ich mein Kind dafür quasi alleine lasse. Welche erfahrungen hat ihr gemacht. ost eine Tagesmutter oder eine Kita besser? Wo lernen die Kinder mehr? WIe haben eure Kinder darauf reagiert?

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  2. Liebe Marlene

    Ich denke, dass eine Kita besser ist als eine Tagesmutter. Ich habe meinen Sohn in einer Kita und er fühlt sich da sehr wohl. Tagesmüttern traue ich irgendwie nicht so richtig. Ich meine das Kind ist dann schliesslich bei denen zu hause und keiner kontrolliert sie. Auch die Schulung kannst du nicht überprüfen.

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  3. Also ich finde, dass man hier tagesmüttern nicht gerecht wird. ich selbst habe lange als tagesmutter gearbeitet und mir so etwas dazu verdient. natürlich wird man überprüft und ich war auch mitglied bei einer agentur die plätze bei tagesmüttern vermittelt. Manche leute können sich die teuren Kitas auch nicht leisten. Da sind auch viel zu viele Kinder für einen Betreuer.

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  4. Guten Tag,
    Ich habe auch eine kleine Tochter (15Monate) und bis heute haben meine Eltern also ihre Grosseltern sie betreut. Ab nächsten Monat wird meine Tochter an zwei Tagen pro Woche in die Tagesstätte Alpeglöggli für Behinderte & Gesunde Kleinkinder in Wädenswil gehen. Ich finde diesen sozialen Kontakt mit anderen Kindern sehr empfehlenswert und förderlich für die weitere Entwicklung. Muss aber auch gestehen, nicht jedes Kind ist immer dafür geeignet. Meine kleine Tochter ist gegenüber anderen Kindern sehr offen und zugänglich. Krippen oder Tagesstätten bieten Entlastung und einen sozialen Austausch unter Kinder an. Kinder sind unser bestes Gut und in die lohnt es sich zu investieren. Dabei sollten die eigenen Bedürfnissen nicht im Hintergrund bleiben sondern in einem fairen Kontext zum Kind und Familie. Beste Grüsse Sarah Bösch, Initiantin und Geschäftsleiterin Tagesstätte Alpeglöggli für Behinderte & Gesunde Kleinkinder.

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  5. Die Frage hab ich mir vor 2 Jahren auch gestellt. Meine Tochter war damals 4 Monate und ich wollte teilzeit wieder anfangen zu arbeiten. Ich habe mich für die Tagesmutter entschieden. Ich fand meine Tochter dort individueller und persönlicher betreut mit 4 Monaten als in einer Kita. Ich hab damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Heute ist die Familie der Tagesmutter wie eine zweite Familie für meine Tochter. Und was ich sehr geschätzt habe...ich konnte sie auch mal am Wochenende dort lassen und war einfach viel flexibler mit den Betreuungszeiten und -Tagen. Bis 6 Monate hat meine Tochter nur Muttermilch bekommen und auch das hat super funktioniert, ich konnte sie eingefroren grad für ein paar Tage mitnehmen und sie hat sie dann per Shoppen gegeben. Also jederzeit wieder.
    Mit 2 Jahren fand ich die Option Kita wieder interessant, weil mir jetzt auch das Soziale wichtig ist. Meine Tochter kann sich gut behaupten und momentan ist sie daheim noch ein Einzelkind ;), deshalb ist mir das zusammen Spielen und das Unterordnen mit anderen Kindern etc. wichtig. Nun handhaben wir es so, dass sie 2 Tage bei der Tagesmutter ist und einen Tag in der Kita. Passt super so für uns und meine Kleine fühlt sich an beiden Orten wohl. Irendwann wird es vielleicht mal mehr Kita als Tagesmutter und irgendwann kommt ja auch die Basisstufe und und und. Es bleibt in einem ständigen Wandel :rolleyes:

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  6. Also wir hatten unsere Tochten in einer Kita und haben sehr schlechte erfahrungen gemacht? Warum tun hier alle so, also ob es toll wäre wenn Kinder nicht zuhause bei den Eltern sind. Ich denke, das gefühl von Mutterliebe kann keine Kita oder Tagesmutter ersetzen. Wegen den schlechten Erfahrungen ist meine Frau mit unseren Sohn (zweites Kind) jetzt zu hause. In den Kita fliegen auf jedenfall viele Krankheitserreger rum: Meine Tochter war ständig krank. Und die Betreuer sind nicht gerade zimperlich. Ist ja auch klar es sind nicht die eigenen Kinder für sie. Ich würde, wenn überhaupt, meine Kinder lieber noch bei meiner Mutter abgeben.

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