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Religion der Kinder

  1. Ich frage mich schon seit längerem, wie wir unseren Kindern Religion vermitteln können und ob wir das überhaupt tun sollten. Mein Mann und ich sind beide katholisch, aber nicht sehr gläubig. Wie macht ihr das?

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  2. Hallo liebe Collette

    toll, dass du dir über die religiöse Erziehung deiner Kinder gedanken machst. Viele Leute möchten ja, dass ihre Kinder das selbst entscheiden und erziehen sie religionsneutral. so etwas gibt es aber nicht und es ist auch schädlich. Denn was haben die Kinder dann später für eine Entscheidungsgrundlage? Sie wissen nichts von Religion und können sie nicht einordnen. Bei den Kindern meiner Freundin hat das so weit geführt, dass sie sich so einer okulten Strömung angeschlossen haben.
    Wenn ihr Katholiken seid, geht doch mit euren Kindern einfach mal zu den Angeboten und schaut, ob es ihnen gefällt. Später, wenn sie Teenager sind, werden sie das sowieso noch einmal in Frage stellen und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Dafür braucht man eben aber erstmal einen Standpunkt. Und der wird doch besser von der Familie vermittelt als von jemand anderem oder?

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  3. Hi Colette

    Ich finde man sollte seine Kinder mit Religion echt in Ruhe lassen. ich stimme da Gotteliese nicht zu. Ich bin auch nicht religiös erzogen worden und deshalb noch lange nicht gleich in eine Sekte geraten. Das ist echt unsinn. Deine Kinder werden sich das hinterher schon selbst überlegen.

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  4. Es geht gar nicht um DEN Glauben, es geht um DAS Glauben.
    Glauben muss jeder Mensch 24 Stunden am Tag, da kommt keiner aus.
    Ahd. "galaubjan = für lieb halten", lat. "cre-dere (aus "cor-dare = sein Herz geben)" tut jeder UNBVEWUSST.
    ES beschäftigt uns und wird zur inneren Einstellung.
    Und wir wiederholen unbewusst ständig, was wir glauben.
    Religös glauben - von lat. "re-ligare = zurückgebunden / mit etwas oder jemand verbunden sein" ist ein praktisches Beispiel für das Glauben in einer BeZIEHung. Da geht es nicht darum, wie sehr wir uns für äußere Formen und Normen unter Druck setzen lassen und selbst unter Druck setzen, da geht es darum, was uns INNEN ZIEHT.
    Da wir von PädAGOGIK und Religionen fast nur DRUCK kennen, sind wir mit dem entscheidenden Lebensprinzip, dem SOG, meist hilflos.
    Von Coué und seiner Autosuggestion könnte man DAS Glauben und die SOG-Wirkung von der Ich-kann-Schule lernen.
    Geist und Seele haben ebenso HUNGER wie der Körper; daraus entsteht SOG.
    Wenn wir das wahrnehmen, können wir gezielt die Kräfte lenken und gezielt für das stärken, was wir von ihnen wollen.
    Papierglaube lässt sich vermitteln und beibringen; DAS Glauben muss man so gut vorleben, dass es interessant wird und SOG-Wirkung entsteht.
    Das macht das Leben lebendig und verbindet lebendig, und genau danach haben unsere Seelen, die wir hungern lassen, HUNGER.
    Es ist wichtig, einen besseren Umgang mit sich selbst zu lernen.
    Ich freue mich auf Euren Erfolg.
    Franz Josef Neffe

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  5. Ich stimme mich an Kathy zu, ich finde auch man sollte sich nicht viel überstürzen mit der Religion für Kinder, aber du kannst jeden Tag deine Kinder übermitteln dass es ein Gott gibt, und jeden Tag ihm Danken. Ich bin Katholisch aufgewachsen auch die schule besucht, aber es hat mich nicht weiter gebracht und vorallem hatte unse Religion lehrer bei der beichte jedemal ein Sex heft in der Hand..........und das nennt sich Religion?
    Ich habe mit meinem Sohn mehrere Religionen besucht, Christ, Evangelisch, Katholisch, reformiert und weiter, und jedesmal habe ich das gefühl gehabt in einer sekte zu stehen. Ich gebe dir den Rat " Glaube mit den Herz" .Mfg

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  6. Es gibt sehr schöne Kindergottesdienste. Probiert die doch mal aus.

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