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Baby mit über 40?

  1. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Fruchtbarkeit der Frau bereits ab Anfang 30 beginnt abzunehmen. Eine Frau mit 40 hat nur noch eine 10-prozentige Chance pro Zyklus,  schwanger zu werden, ab 45 ist eine Spontanschwangerschaft außerordentlich selten. Leider verlagern aber immer mehr Frauen ihren Kinderwunsch in diesen Lebensabschnitt. Für den behandelnden Arzt ist es meist schwer, die Frauen davon zu überzeugen, sich möglichst bald einer effektiven Methode der Kinderwunschbehandlung zu unterziehen. Der Kinderwunschspezialist hat jedoch auch die Pflicht, den betroffenen Paaren mitzuteilen, dass die gewünschte Vorgehensweise mit- möglicherweise riesigen - Nachteilen einher geht. Die Gründe für unerfüllten Kinderwunsch sind so unterschiedlich wie die betroffenen Paare selbst. Bereits bei der Abklärung der Ursachen ist eine kompetente Beratung von größter Bedeutung. Frau wie etwa die 66-jährige Annegret aus Berlin, die mit 66 Jahren hatte künstlichen Befruchtung in der ukrainische Klinik gemacht. Jetzt so oft,Paare, die sich Kinder wünschen, selbst aber keine bekommen, versuchen oftmals, mit künstlicher Befruchtung eine Schwangerschaft herbeizuführen. Wichtig,bevor eine künstliche Befruchtung bei unerfülltem Kinderwunsch in Betracht kommt, stehen allerdings Beratungsgespräche und ärztliche Untersuchungen an.

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  2. Das Verbot der Leihmutterschaft zu umgehen, erscheint manchen Paaren als letzter Weg, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Möglich machen das Leihmutter-Agenturen in Ländern, in denen die Leihmutterschaft erlaubt ist. Die leistungen der modernen Medizin ermöglichen den Menschen mit der verletzten reproduktiven Funktion die Kinder zu haben. Die Leihmutter auch entscheidet selbst ob sie ein Kind für jemanden austragen will, es ist ihre Privatsache und es ist ihr eigener Körper. Leihmutterschaft kommt in vielen Formen , die von IVF oder IVF mit Eizellen und Spermien Geber , um die Übertragung eigener Embryonen eines Paares in den Körper einer Leihmutter. Manchmal die bekannteste Variante ist die Adoption. Aber durch den medizinischen Fortschritt gerät aber auch immer mehr die sogenannte Leihmutterschaft in den Fokus der Aufmerksamkeit von Paaren. Die Leihmutterschaft scheint eines der wenigen Themen zu sein, in dem in Deutschland politische Einigkeit herrsch. Das Verbot in Deutschland führt dazu, dass manche deutsche Paare ihren Kinderwunsch mit einer Leihmutter im Ausland verwirklichen. Vermittlungsagenturen sorgen in diesen Ländern dafür, dass sich für Kinderlose der Kinderwunsch erfüllt. Auch ausländische Paare kommen auf diesem Weg zu einem Kind so oft.

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  3. natürlich reall, leider lässt eine Schwangerschaft oft lange auf sich warten, auch wenn die Partner Monatszyklus, Eisprung und die fruchtbaren Tage genau im Auge behalten. doch hier, Mediziner gehen davon aus, dass für eine erfolgreiche Befruchtung durchaus mehrere Monate Geduld aufgebracht werden müssen. Ein weiterer Faktor ist, dass sich heute Paare immer später dazu entscheiden, den Familienzuwachs in die Lebensplanung einzubeziehen. zuerst, Frauen denken, eine Verhütungsmethode, die auf die Bedürfnisse von Frauen eingeht, die Kinder und Karriere in ihre Lebensplanung integrieren wollen, muss zum Zeitpunkt von Ausbildung und Karriereplanung zuverlässig sein, um ungewollte Schwangerschaften auszuschließen. 
    doch wichtig, die Gründung einer eigenen Familie ist für viele Paare ein wichtiger und wünschenswerter Schritt im Leben. Leider bleibt dieser Wunsch einigen Paaren jedoch verwehrt, die Gründe dafür sind vielfältig. so oft  erhalten jährlich mehrere tausend Paare überraschend die belastende Nachricht, dass der männliche Partner zeugungsunfähig ist. viele Paare wünschen sich an einem bestimmten Punkt im Leben ein gemeinsames Baby. als Variante, künstliche Befruchtung kann kinderlosen Paaren zu einem Baby verhelfen, wenn der Kinderwunsch nicht auf natürliche Weise erfüllt werden kann. Statistik zeigt, emm vllt jedes 3. Paar geht nach einem Behandlungszyklus mit ICSI oder mit der herkömmlichen IVF Methode mit einem Baby nachhause. Ich denke, dass eine Zahl, die Hoffnung macht.

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  4. Die abnehmende weibliche Fruchtbarkeit beginnend etwa dem 37. Lebensjahr begründet sinnvoll die Verkürzung der ersten, auf eine natürliche Empfängnis zielenden Behandlungsphase. Die künstlichen Befruchtungsformen können das Problem abnehmender Fruchtbarkeit bis zu einem gewissen Grad ausgleichen.
    Die Chance mit Hilfe einer IVF-Behandlung schwanger zu werden,sehr groß, natürlich abhängig von Alter des Patientenpaares, hormoneller Ausgangssituation und andere.Viele Frauen, die hoffen, so Mutter zu werden, sind Ende 30 bis Mitte 40. Sie haben häufig etliche Versuche hinter sich, mit Hilfe der Reproduktionsmedizin schwanger zu werden.Einige von ihnen erleiden aber mit den Jahren Altersdefekte, so dass sie es nicht mehr schaffen, sich richtig in der Gebärmutter einzunisten. Die meisten Frauen sind Ende 30 bis Mitte 40, haben etliche gescheiterte Versuche künstlicher Befruchtung hinter sich und wollen nun mithilfe gespendeter Eizellen einen letzten Versuch wagen. Ja,das ist real,aus den unterschiedlichsten Gründen erfüllen sich immer mehr Frauen ihren Kinderwunsch heutzutage erst nach dem 30. oder sogar 40. Lebensjahr. Aus medizinischer Sicht besteht überhaupt keine Veranlassung, Frauen allein aufgrund ihres Alters von einer Schwangerschaft abzuraten.

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  5. Hallo Marleni,

    ich bin auch 40 und hatte mit 33, 38 und 39 eine Fehlgeburt. Ich hatte jedes mal eine AS, da ich mit einem natürlichen Abgang sicher nicht hätte umgehen können. Ich hatte bis zur AS immer ein paar Tage Zeit, um mich "an den Gedanken zu gewöhnen" und Abschied zu nehmen....

    Laut Statistiken bin ich mir ziemlich sicher, dass es bei mir auch ein chromosonaler Defekt war. Bei mir wurde nach der 3. MA noch die Gerinnung untersucht und wir haben unser Blut genetisch untersuchen lassen. Wird aber eigentlich erst nach der 3. MA gemacht und ist ansonsten ohne Beteiligung der Krankenkasse recht teuer...

    Durch diese Untersuchung wissen wir, dass wir theoretisch in der Lage sind, weiter gesunde Kinder zu bekommen. Klappen will es trotzdem nicht...deswegen denke ich schon darüber nach, ob es Sinn gemacht hätte, für uns eine Leihmutter zu beauftragen.

    Die Entscheidung ob natürlich oder AS kann dir keiner Abnehmen, aber ich denke, dass Gespräch mit der Hebamme wird dich sicher weiterbringen.

    Wie wäre es denn, wenn ihr beide wieder so weit seid, euch in ein Kinderwunschzentrum zu begeben. Vielleicht einfach mal "Sex nach Plan", damit ihr jeden Monat sinnvoll nutzen könnt und keine Zeit mehr verliert. Die Spermien eines Mannes sind tatsächlich nur in wenigen Prozenten der Grund für eine Fehlgeburt, die Eizellen in unserem Alter sind einfach 40 Jahre alt - das ist so und ist nicht zu ändern und damit steigt das Risiko einer Fehlgeburt immens....

    Vielleicht könnt ihr euch einfach noch einmal von einem Fachmann - Kinderwunschzentrum - beraten lassen. Deine Gyn klingt wenig empathisch und scheint ja eher aufgegeben zu haben...

    Ich wünsche Dir jetzt erst einmal Zeit, deine MA zu verarbeiten und dann alles Gute für euren weiteren Weg.
    Dingus

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  6. Du,
    ich weiß nun nicht, was bei dir alles gecheckt worden ist (Zyklusmonitoring, AMH -Wert...), aber in Anbetracht deines Alters würde ich keine Zeit mit Warten "verschwenden". Mein Mann hat OATIII und ihm haben Orthomol Plus und Testes Comp nicht geholfen. Wir haben uns schnell mit der Diagnose abgefunden und nichts Weiteres ausprobiert. Eine Einnahme von Vitaminen macht meiner Meinung nach nur Sinn und führt auch nur zum Erfolg, wenn tatsächlich ein Mangel besteht (schlechte Ernährung, ungesunde Lebensweise, ...). Vielleicht hatte dein Lebensgefährte aber auch nur einen Infekt beim dritten Mal. Zwischen zwei Spermiogrammen sollten übrigens 12 Wochen liegen. also ich kann dir nur sagen mein Mann hat auch OAT III. Er hat die Tabletten und alles was sein Urologe gesagt hat ausprobiert. Besser geworden ist es leider nur minimal. Einen großen Einfluss darauf hat aber glaub ich der Erfolg geführt keine Zigaretten anzurühren.
    Er ist jetzt im Juli 2 Jahre Rauchfrei und das Sperma ist zwar deutlich besser geworden, aber nicht so, dass wir jemals ein Kind auf natürlichem Wege bekommen könnten. Er hatte als Baby mal Mumps und nen Hodenhochstand, das laut Arzt wohl zur Fertilität führte.
    Wir kamen nicht um die KB rum. Am Anfang hatte ich so bammel,dass es überhaupt nix wird. Aber es konnten bei unseren ersten Icsi 28 Eizellen entnommen werden, wovon sich trotz schlechtem Sperma 26 befruchten ließen. Es konnte allerdings kein Frisch TF gemacht werden, da die Gefahr der Überstimu zu groß war. Tja, was soll ich sagen, alle von der KK bezahlte Versuche verbraucht mit dem Null-Resultat.
    Ich drücke euch die Daumen.
    Als selbstzahler besteht ja auch die Möglichkeit die Medis z. B. im Ausland zu bestellen, was wohl günstiger sein soll... oder eben gleich eine KB als selbstzahler im Ausland mit mehr Möglichkeiten.
    Ich hoffe dir etwas geholfen zu haben.
    Viel Glück!
    Bonnie

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  7. Hi!
    Ich persönlich würde nicht mehr viel Zeit damit verbringen, auf Ergebnisse von weiteren Spermiogrammen zu warten oder alles auf irgendwelche fraglichen Mittelchen zu setzen. Dafür zeigen die drei bereits vorliegenden Ergebnisse zu starke Einschränkungen, die gerade auch angesichts des Alters zur KB tendieren lassen. Der ehemalige Grenzwert für ein normales Spermiogramm lag bei der Spermienzahl bei 20 Millionen/ml, wovon Dein Partner ein ganzes Stück entfernt ist. Und es gibt Untersuchungen die aussagen, dass bereits mit dem Grenzwert von 20 Millionen/ml eine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit besteht. Ich habe von einer Studie gelesen die sagte, dass erst mit einer Spermienzahl von 40 Millionen/ml von einer gesicherten Zeugungsfähigkeit des Mannes ausgegangen werden kann (sofern die Spermienbeweglichkeit in Ordnung ist).

    Mit 40 Jahren ist es leider statistisch gesehen bereits sehr schwierig, bei einer Kinderwunschbehandlung zum Erfolg zu kommen. Das ist zwar nicht schön zu hören, aber bedauerlicherweise ist das ein Fakt. Daher würde ich empfehlen, keine Zeit mit ungewissen Verbesserungsversuchen des Spermiogramms zu verlieren sondern wenn der Kinderwunsch sehr groß ist schnellstmöglich Richtung zur KB zu gehen.

    Interessant wären in dem Zug auch Deine Hormonwerte (FSH, LH und Östradiol am Zyklusanfang und AMH-Wert) und der Antralfollikelcount. Dann könnte man die Gesamtsituation ein bisschen besser einschätzen, wobei auch gute Werte leider nichts am Alter der Eizellen ändern.
    @Bonnie: Danke für das interessante Video! Die Methode ist total neu für mich!
    LG,
    Darkstone

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  8. Hallo Marleni!
    Wegen deiner Erfolgschancen: Das Hauptproblem dürfte dein Alter sein. Auf Grundlage des kaum noch nachweisbaren AMHs und der bisherigen Stimulationsergebnisse wird auch bei einer weiteren Stimulation nur eine überschaubare Eizellausbeute zu erwarten sein. Da in dem Alter auch nur noch wenige Eizellen das Potential einer Schwangerschaft haben, wirst du einen langen Atem brauchen - und musst leider auch damit rechnen, am Ende keinen Erfolg zu haben, so bitter das ist.

    ICSI hat natürlich den Vorteil, dass man zumindest schon mal weiß, ob man bis zur Befruchtung gekommen ist. Ggf. könntest du ja auch über eine ICSI im natürlichen Zyklus/ mini ICSI mit geringer Stimulation nachdenken. Letzteres hat wohl den Vorteil, dass die Eizellqualität bei einer Stimu besser sein soll. Aber falls ihr auf die Nummer sicher gehen möchtet, könnt ihr euch nach der Methode erkundigen: https://www.leihmutter-schaft.de/mit-40-kann-eine-frau-ein-baby-problemlos-austragen-und-ein-genetisch-verwandtes-kind-zur-welt-bringen/

    Alles Gute!
    Kefas

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  9. Hallo Marleni!
    Meine erste Schwangerschaft hatte ich mit 41 noch mit eigenen Eizellen und unser Sohn Noah ist jetzt fast 3. Jetzt bin ich 44, werde im November 45 und wir haben das Geschwisterprojekt mit Eizellenspende gestartet.
    Ich weiß nicht, ob du dir das für dich vorstellen kannst, aber auch für den Körper ist das weniger belastend und am Ende evtl. weniger zeitaufwändig.
    Die Chancen auf eine Schwangerschaft sind bei einer Eizellenspende insbesondere bei Frauen in unserem Alter höher als mit den eigenen.
    Wenn es medizinische Gründe gibt, ist das vielleicht was anderes. Aber besprich das bitte genau mit deiner Ärztin! Das Risiko, dass bei einer Ausschabung die Schleimhaut ernsthaften Schaden nimmt (Asherman-Syndrom), ist leider nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt der Zeitverlust. Bei dir kommt es möglicherweise auf jeden Monat an, um die letzten Chancen noch zu nutzen.
    @Kefas: „Drei-Eltern-Kinder“ – klingt sehr interessant. Übrigens ein total neuer Begriff für mich. Danke für das verlinken.

    Ich wünsch dir alles Gute und viel Glück.
    Comptone

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  10. Eine 40jährige Schwangere hat ein doppelt so hohes Fehlgeburtsrisiko wie eine 20-25 Jährige. Aber ich will sagen,viel hängt von der Frau. gibt es viel Lärm in der Presse und TV, die Geschichte von Annegret R. aus Berlin. Viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch schrecken die Kosten einer künstlichen Befruchtung ab. Paare, die sich vergeblich nach einem eigenen Kind sehnen, gehen oft beschwerliche Wege. Auch mit über 40 Jahren kann eine Schwangerschaft völlig ohne Komplikationen verlaufen und ein gesundes Baby heranwachsen. Heute hat man eher als früher die Möglichkeit, sich den perfekten Zeitpunkt für das erste Kind auszusuchen.Kinderwunschtherapien bei Frauen ab 40 Jahren haben eine begrenzte Erfolgschance. Die schnell abnehmende Fertilität erfordert eine Behandlung, die schnellstmöglich zu einer Schwangerschaft führt. Konkret bedeutet dies, dass bei einem erst seit 0,5–1 Jahr bestehenden Kinderwunsch und Fehlen relevanter Sterilitätsfaktoren eine Spontankonzeption anzustreben ist. 
    Wer sich sehnlichst ein Kind wünscht, sollte sich von seinem Alter nicht abhalten lassen. Klappt es mit der Schwangerschaft nicht mehr von selbst, bietet die moderne Medizin Hilfe. Auch mit über 40 Jahren kann eine Schwangerschaft völlig ohne Komplikationen verlaufen und ein gesundes Baby heranwachsen.
     

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